Design und Konstruktion
Conyplex baute die 40 A-B aus GFK mit massivem Laminat, und die Zahlen zeigen ein Boot, das für hohe Lasten ausgelegt ist und auf See ruhig bleibt. Ihr Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 349 ordnet sie zu den schweren Fahrtenyachten ein, und das Immergierungsverhältnis von etwa 1.086 Pfund pro Zoll sorgt dafür, dass sie sich beim Anheuern von Ausrüstung und Crew nicht so stark absenkt (squatting) oder unruhig stampft. Die benetzte Fläche von rund 355 Quadratfuß ist beträchtlich, was zusammen mit einer berechneten Höchstgeschwindigkeit von 7,6 Knoten und einem theoretischen theoretischen Rumpfmaximum von 7,1 Knoten das Boot als jemanden kennzeichnet, der eine stetige Brise und lange Passagen liebt, anstatt zu sprinten. Das Kenterungsverhältnis von 1,75 und die Komfort-Ratio von 32,8 unterstreichen das Bild eines stabilen, gutmütigen Rumpfforms. (1)
Rigg und Handhabung
Einer der ungewöhnlicheren Aspekte der 40 A-B ist, dass sie mit mehr als einem Rigg angeboten wurde: als Masttoppslup oder als Ketsch-Anker. Beide Varianten teilen sich die gleichen Schotangaben: Die Fock- und Genuaschoten haben eine Länge von 39,7 Fuß auf einer 14-mm-Leine, die Großschot misst 99,2 Fuß und die Spinnakerschoten sind 87,3 Fuß lang. Das Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 17,60 ist bescheiden, was bestätigt, dass sie für ein komfortables Segeln bei kleinerer Segelfläche und nicht für harte Am-Wind-Einsätze gebaut wurde. Der Flossenkiel weist je nach Beladung einen Tiefgang von 6,07 bis 6,37 Fuß auf, was sie zwar aus den flachsten Ankerbuchten hält, ihr aber auch einen festen Halt am Wind verleiht. (1)
Unterbringung und Aufteilung
Die vorhandene Dokumentation beschreibt die Innenraumaufteilung nicht im Detail, aber die Verdrängung einer schweren Fahrtenyacht und die Breite von 11 Fuß 2 Zoll deuten auf eine volumenstarke Kabine hin, die für das Wohnen an Bord ausgelegt ist. Die Ketsch-Option deutet insbesondere auf ein Boot hin, das für Törns mit kleiner Crew ausbalanciert ist, bei denen die Aufteilung des Segelplans die Handhabung bei schwerem Wetter erleichtert. Käufer, die die beiden Rigs vergleichen, sollten die Einfachheit der Slup gegenüber der Flexibilität der Ketsch abwägen.
Refits und Eignerschaft
Da das Boot einen massiven GFK-Rumpf mit konventioneller Flossenkiel- und Skeg-Ruder-Geometrie besitzt, konzentriert sich der tägliche Unterhalt eher auf die Takelage und Systeme als auf Reparaturen am Verbundwerkstoff. Die Wahl zwischen Masttoppslup und Ketsch ist die größte Variable, auf die ein Gebrauchtbootkäufer stoßen wird, und sollte die Erwartungen an die Segelhandhabung und das Decks-Layout prägen.
Das Fazit
Die Contest 40 A-B ist eine gut durchdacht proportionierte Fahrtenyacht mit schwerer Verdrängung aus der frühen niederländischen Serienbauära. Sie wird in zwei Riggtypen angeboten und ist so gebaut, dass sie Lasten ohne spürbare Einbußen aufnimmt. Sie ist für den Offshore-Einsatz stabil und gut ausgewogen, wenn auch nicht besonders schnell.
Vorteile
- Schwere Fahrtenyacht-Verdrängung und ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 42 Prozent für hohe Stabilität
- In Masttoppslup oder Ketsch-Version je nach Vorliebe des Eigners anbietbar
- Solide GFK-Konstruktion mit Flossenkiel und Skeg-Ruder
Nachteile
- Das bescheidene Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis schränkt die Leistung bei leichtem Wind ein
- Der Tiefgang von über 1,80 m einschränkt den Zugang zu flachen Ankerplätzen
- Die große benetzte Fläche begrenzt die Höchstgeschwindigkeit







