Westerly Storm 33 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Ed Dubois·1986 – 1993·~141 hulls·Westerly Marine Ltd.
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
33.17' · 10.11 m
Verdr.
11.310 lbs · 5.130 kg
Erstes Baujahr
1986

Die Westerly Storm 33 kam auf der Southampton Boat Show 1986 als für Regatten konzipiertes Boot daher, das jedoch die üblichen WesterlyInnenraumkomforte bot. Obwohl sie sich nie wirklich als EinheitsklassenRegattaboot durchsetzen konnte, fanden die meisten Eigner beim schnellen Fahrtensegeln mit einem Boot Gefallen, das Gutachter und damalige Tester gleichermaßen als robust, gut aussehend und hochseetauglich beschreiben.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
33,17 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
27 ft
Breite
11,5 ft
Tiefgang
5,5 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Spatenruder
Ballast
4.210 lbs (Eisen)
Verdrängung
11.310 lbs
Wasserkapazität
80 gal
Kraftstoffkapazität
17 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
37,65 ft
Unterliek Großsegel
12,16 ft
Vorsegeldreieck Höhe
43,4 ft
Vorsegeldreieck Basis
14,12 ft
Vorstaglänge (geschätzt)
45,64 ft
Segelfläche
523 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
16,6
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
37,22
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
256,52
Komfort-Ratio
23,42
Kenterungsverhältnis
2,05
Rumpfgeschwindigkeit
6,96 kn

Design und Konstruktion

Ed Dubois zeichnete die Storm 33 für Westerly während einer langen Entwerferpartnerschaft von 1979 bis 2000. Der Rumpf spiegelt ein Lastenheft für Performance-Cruiser wider: sehr breit mit einem verjüngten, breiten Heck, einem tiefen Unterwasserschiff, das den Kajütaufbau höher hebt, als man erwarten würde, sowie einem Flossen- oder seltenen Zwillingskiel unter Wasser. Westerly baute sie als robustes, unkompliziertes Boot. Der Bootsinspektor Nick Vass bemerkt, dass die Storm wie alle Westerly-Yachten gut verarbeitet und solide gebaut ist. Sie verzichtet auf Innenschalen im Vorteil von massivem Hartholz und Sperrholz-Innenausbau. Die Kielstütze war im Vergleich zu kleineren Schwesterschiffen deutlich großzügiger dimensioniert, und die größere Stehhöhe im Wohnbereich ermöglichte höhere und dickere Querträger – eine strukturelle Tiefe, die sich in der Steifigkeit auszahlte. (1)

Rigg und Handhabung

Die Storm war als Performance-Cruiser mit Regatta-Qualitäten für eine Einheitsklasse konzipiert, wurde aber meist für schnelles Fahrtensegeln und nicht für Regatten auf dem Klassenzirkus genutzt. Tester empfanden sie als hochseetaugliche Yacht, die auch mal etwas mehr Wind vertragen kann, obwohl sie bei leichtem Wind wenig Spaß macht; die Verdrängung von 5.130 kg und die Wasserlinie von 27 Fuß deuten auf ein Boot hin, das eine Brise und eine See zum Segeln braucht, anstatt eines ruhigen, flachen Sees. Die Version mit Kimmkielen ist selten, und ihre weit gespreizten Kiele sind zwar hervorragend zum Segeln geeignet, üben jedoch enorme Kräfte auf die Kielnischen des Rumpfes, die Kielbolzen und die Rumpf-Kiel-Verbindung aus.

Unterbringung

Im Innenraum führt die Schüsselform des Rumpfes zu einem relativ hohen Kombüsenschrank – eine Eigenart der breiten, verjüngten Form und keine bewusste Designentscheidung. Die üblichen Komfortmerkmale von Westerly bestehen aus massivem Innenausbau aus Hartholz und Sperrholz, ein bewusster Verzicht auf GFK-Innenschalen. Als die Storm 1993 zur Regatta 330 umgebaut wurde, überarbeitete Ken Frievokh den Innenraum, was eher als Produktions-Refresh denn als Einführung einer neuen Modellreihe zu verstehen ist. Frühe Boote neigten aufgrund der Positionierung der Kraftstoff- und Wassertanks zum Krängen nach Steuerbord – ein Balanceproblem, das mit zunehmender Reife der Serie entweder behoben oder akzeptiert wurde.

Bekannte Schwachstellen

Storms mit Flossenkiel litten nicht unter den Rissen um die Querwände, die die kleineren Modelle mit Flossenkiel wie Griffon, GK24, GK29 und Merlin betrafen – dank der großzügigeren Stützstruktur. Dennoch wurden Risse in den Kielstützbalken bei Storms und Fulmars beobachtet, sodass auch diese tiefere Struktur nicht immun ist. Bei der seltenen Version mit Kimmkiel können sich die weit gespreizten Kiele im Laufe der Zeit auf trockenfallenden Liegeplätzen lockern, eine direkte Folge der Spreizung, die zwar das Segeln erleichtert, aber die Verbindung zwischen Rumpf und Kiel belastet. Das Ruder nutzt Lagerschalen anstelle von klassischen Lagern – ein von Eignern gemeldeter Detail, wobei Ersatzlager von John Blount JE & JE Blount Precision Engineers bereitgestellt werden. (2)

Refits und Eignerschaft

Die im Jahr 1993 durchgeführte Neugestaltung des Innenraums durch Ken Frievokh ging mit der Umbenennung der Storm in Regatta 330 einher – im selben Jahr ordnete Westerly seine Modelle in die Kategorien Oceans, Regattas und Victorias ein. Für einen Eigner ist der massive Innenausbau pflegeleicht, und die Konstruktion des Ruderkokers ist ein bekanntes, leicht zu beschaffendes Bauteil und kein Geheimnis. Der Ruf des Bootes als robuste Hochsee-Fahrtenyacht, die ihrem Namen alle Ehre macht, spiegelt sich sowohl in der Praxis auf See als auch in der Presse jener Zeit wider.

Das Fazit

Die Storm 33 ist eine von Dubois entworfene Performance-Fahrtenyacht, die ihr wahres Leben als schnelle, robuste Hochsee-Fahrtenyacht und nicht als Regattaboot fand. Ihr breiter, tiefgehender Rumpf und die großzügige Kielkonstruktion verleihen ihr eine Robustheit, die kleineren Westerlys fehlte, während der Innenausbau mit massivem Holz und das Refit von 1993 sie benutzerfreundlich halten. Die Schwachstellen sind Flaute bei leichtem Wind und die mangelnde Festigkeit des Trockenfallens einer Yacht mit Kimmkiel.

Vorteile

  • Robuster, gut gebauter Rumpf mit breiten Kielstützbalken
  • Solide Innenausbauarbeit aus Hartholz und Sperrholz anstelle von GFK-Innenschalen
  • Seetüchtiges Verhalten auf See mit gutem Aussehen und Segelleistung
  • Die Version mit Flossenkiel vermeidet das Rissrisiko der Bodenwrange bei kleineren Schwesterbooten

Nachteile

  • Nicht so viel Spaß bei leichtem Wind
  • Frühe Modelle neigen an Steuerbord durch die Tankposition zum Durchsacken
  • Kimmkiel-Versionen können sich auf trockenfallenden Liegeplätzen lockern
  • Riss in der Kielerholzbalken-Unterstützung bekannt bei Storms und Fulmars

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