Design und Konstruktion
Ein knickartiger Kielrand unterbricht die sanfte Kurve des Überwasserschiffs (dem sogenannten „Knick“), und der Rumpf trägt die fast maximale Breite bis ganz nach achtern zum Spiegel, was für eine außergewöhnliche Breite im Innenraum und in der Plicht sorgt. Die solide GFK-Konstruktion unterstützt sowohl die Versionen mit 2,06 m (6 Fuß 9 Zoll) Tiefgang als auch die flachere Variante mit 1,55 m (5 Fuß 1 Zoll) Tiefgang.
Rigg und Handhabung
Der Mast liegt etwa auf 47 Prozent der Länge von Bug zu Heck, und ein erhöhter Traveller für die Großschot auf einem verstärkten GFK-Bügel hält die Schotlasten frei von dem Kajütdach. Ein Doppelradsteuerung umrahmt einen Durchgang, unter dem sich ein tiefes, halbbalastiertes Spatenruder befindet. Der Standard-Segelplan besteht aus einem herkömmlichen Großsegel mit Lazy-Jack-Pack. Der rotierende Saildrive-Pod wird mit einem Bugstrahlruder kombiniert, um das System „Dock and Go“ für präzise Manöver im Hafen zu ermöglichen. (1)
Unterbringung
Der geräumige Innenraum ist in drei Layouts erhältlich: Zwei Kabinen mit einer Nasszelle, drei Kabinen mit einer Nasszelle und drei Kabinen mit zwei Nasszellen. Die U-förmige Pantry verfügt über einen zweiflammigen Herd, ein kleines Backofen und einen obengesteuerten Kühlschrank. Die Belüftung erfolgt ausschließlich über eine Decksluke als Pilzkopf-Lüfter und eine kleine nach achtern gerichtete Auslassöffnung – keine vollwertigen Dorade-Kühlanlagen.
Ausrüstung und Antrieb
Ein Yanmar-Diesel mit 40 PS treibt das Boot an. Ein am Spiegel bedienbarer Hebel öffnet eine Badeplattform. Die Durchfahrtshöhe beträgt 64 Fuß, die Masthöhe liegt bei 61,84 Fuß über der Wasserlinie.
Das Fazit
Die Oceanis 41 tauscht traditionelle Belüftung gegen Volumen, ein Geräteträger-Rigg und die Dock and Go-Assistenz ein.
Vorteile
- Gewölbtes Überwasserschiff und breiter Heckspiegel für hervorragendes Volumen
- Geräteträger-Arche und achterer Mast vereinfachen das Handling
- Dock and Go erleichtert die Manöver
- Drei Layouts passen zu Eignern und Charter
- Transponderschalter am Spiegel bietet zusätzlichen Nutzen
Nachteile
- Minimale feste Lüftungsöffnungen
- Der tiefe Tiefgang schränkt den Zugang zu flachen Revieren ein





