Design und Konstruktion
Die Barberi-Werft setzte mit diesem Entwurf 1975 auf Hochseeregatten, und das Ergebnis ist unverkennbar ein Rennrumpf: Die Linien sind die eines Regattabootes mit einer sehr ausgeprägten Maximalbreite und einer Wasserlinienlänge, die im Verhältnis zur Länge über alles nicht unerheblich ist. Peterson nutzte die IOR-Formel direkt aus, um das beste Ergebnis innerhalb der Klassengrößenberechnung zu erzielen, und das Boot wurde kurz nach der Einführung in der 3/4 Ton Cup in Norwegen gesegelt. Der Rumpf selbst ist aus massivem GFK, während das Deck ein GFK-Sandwich aus Polyurethan und Bootsbausperrholz ist. Unter Deck ist die Kabine 1,90 Meter hoch, und das äußere Profil – Glattdeck, kleiner Decksaufbau – unterstreicht den Regattaanspruch eher als das Komfort-Konzept für Fahrtensegler. (1)
Rigg und Segelplan
Der Segelplan ist typisch für ein Regattaboot und basiert auf einem schallisolierten Leichtmetallmast mit internen Fallen für Spinnaker, Mistragon und Großsegel. Ergänzt wird dies durch einen Leichtmetallbaum mit einer Reffvorrichtung zur schnellen Reffaufwicklung über eine Winsch und einem Bergeschot zur Spannung der Großschot. Vier Segel waren beim Boot im Standard enthalten: Großsegel, mittlere Genua, Fock und Sturmfock. Es wurden zwei Motorisierungsoptionen angeboten – ein 12 PS starker Farymann und ein größeres 20 PS starkes Farymann.
Unterbringung
Borettis Innenraum ist ein Meisterwerk darin, sieben Kojen – zwei davon Doppelkojen – in zehn Meter und eine halbe Länge unter der Disziplin eines Regattaseglers unterzubringen. Die Pantry ist für die Bootslänge großzügig bemessen und verfügt über einen Schwenkherd, Spüle, Kühlschrank, einen Stauraumschrank und einen Wäschekorb für Obst sowie einen Deckellade für den Müll. Die separate Nasszelle wurde aus Fibraclas Unibloc mit Dusche, Fäkalientank und automatischer Entlüftungspumpe gebaut. Eine große, aerodynamische Navigationsecke dient dem Navigator, und der Lackierkasten verfügt über eigene Speigatten zur Wasserentwässerung. Es wurden zwei Dekorvarianten angeboten: eine in Tanganyika-Walnussbaum mit beige- und braunen Tönen und eine andere in Nagaholz mit blau-weißen Farbtönen.
Das Fazit
Die Show 34 ist eine regelkonforme Regattayacht, die ihre IOR-Stammbaum-Zugehörigkeit offen zur Schau stellt – ein breiter, flachdeckter Peterson-Rumpf mit einem Boretti-Innenausbau, der irgendwie sieben Personen Platz bietet. Sie ist eine zeitgenössische Ausdrucksform des Konzepts der 3/4 Ton, keine Fahrtenyacht mit Regatta-Linien, und das Sandwichdeck über einem Rumpf aus massivem GFK ist die ehrliche Bauweise ihrer Ära.
Vorteile
- Regatta-gedopter Rumpf von Douglas Peterson mit ausgeprägter Breite und hoher Wasserlinienlänge
- Vier Segel im Standard und ein schallisoliertes Aluminiummast mit internen Fallen
- Sieben Kojen inklusive zwei Doppelkojen auf knapp über 33 Fuß Länge
- Große Pantry und optimierte Kartenecke aus dem Boretti-Layout
Nachteile
- Flaches Deck und Regatta-Ausrichtung schränken den Komfort beim Fahrtensegeln ein
- Einziges WC für sieben Kojen
- Sandwich-Konstruktion des Decks mit Sperrholzkern erfordert bei alten Booten eine genaue Prüfung









