Design und Konstruktion
Die 40 behält die allgemeine Form eines geteilten Unterwasserschiffs mit einem ventralen Flossenkiel zwischen dem Kiel und einem großen Skeg bei. Diese Konfiguration platziert das Ruder auf einem schützenden Skeg und hält Kiel und Skeg durch eine zentrale Flosse voneinander getrennt. Die Verdrängung liegt bei 24.000 Pfund mit 8.600 bis 8.800 Pfund Ballast, je nach Tiefgang. Die Länge in der Wasserlinie von 31 Fuß 3 Zoll ergibt ein D/L-Verhältnis von 351, was das Boot nach allen modernen Maßstäben als schwer einstuft. Der Tester beschrieb das Boot für boats.com als komfortabel und steif für dieses Gewicht, mit einer im Mittschiff runderen Querschnittsform als die des tief V-förmigen Valiant 42 mit hoher Anstellung – die Crealock zeigt bei Station 5 eine Anstellung von 16 Grad gegenüber den 20 Grad des Valiant, was nach heutigen Maßstäben immer noch viel ist, aber ausreicht, um eine hohe positive Stabilität und ein angenehmes Seeverhalten zu bieten. Der Rumpf ist aus GFK gefertigt, und das Kenterungsverhältnis von 1,71 bedeutet, dass das Boot allein nach diesem Formelkür für Hochseeregatten zugelassen werden könnte. (1)
Rigg und Handhabung
Das Kutterrigg trägt ein kurzes Bugspriet und einen Mast, der weit achtern platziert ist – die Vorderkante liegt 43,2 Prozent der Wasserlinie achterlich des Bugs entfernt –, was im Vorsegeldreieck bewusst Platz für ein nutzbares Stagsegel schafft. Das Haupt-Pütting ist außerhalb des Rumpfes montiert, während sowohl das Vorliek als auch das Achterliek innenliegen. Diese Aufteilung vereinfacht die Wantwinkel, kann das Boot jedoch manchmal schwer auszubalancieren machen. Mit einem Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 16,26 und einer Segelfläche von 846 Quadratfuß ist die 40 kein Leichtgewicht; das Hauptziel war laut den Worten des Konstrukteurs die einfache Handhabung durch eine kleine Crew bei schlechten Bedingungen. Das Unterwasserschiff wurde so geformt, dass die Passagen entspannt verlaufen, und es wird berichtet, dass Schwesterschiffe der Serie bei schwerem Wetter mit Geschwindigkeits-Längen-Verhältnissen über 2 surfend über die Wellen gleiten und dabei leicht kontrollierbar sind. (2)
Unterbringung
Unter Deck bietet das Volumen ausreichend Tankkapazitäten für das Fahrtensegeln – 260 Liter Diesel und 570 Liter Wasser – in einem Layout, bei dem die Pantry großzügig gestaltet ist mit Spülbecken nahe der Mittellinie und einer Nasszelle, die groß genug für eine Duschkabine ist. Die Kühlschrankbox erstreckt sich bis in die Achterkabine und bildet dort ein kleines Regal. Da der Mast so weit achtern steht, sind beide Enden des Salons gut zugänglich. Im Vorschiff konnten Käufer zwischen einer Inselbett-Doppelkoje oder einer herkömmlichen V-Koje mit Einlegeplatte wählen – eine seltene Flexibilität bei einem Boot dieser Größe und Breite.
Bekannte Schwachstellen
Die einzige Einschränkung bei der Handhabung ergibt sich aus der Rigggeometrie: Die Positionierung des achteren Mastes, die das Stagsegel frei setzt, kann dazu führen, dass das Boot schwer auszubalancieren ist – eine Eigenschaft, die der Testsegler bemerkte, aber nicht als Fehler, der korrigiert werden müsste. Ein gebrauchtes Exemplar sollte stets nach seiner eigenen Wartungshistorie beurteilt und nicht aufgrund einer bekannten Schwäche der Klasse gekauft werden.
Das Fazit
Die Pacific Seacraft 40 ist ein zweckmäßiger Hochseekutter, der die reine Leichtwindgeschwindigkeit gegen Steifigkeit, Stabilität und Einhand-Tauglichkeit bei schwerem Wetter eintauscht. Die abgerundeten Formen von Crealock und das große Skeg sorgen für eine beruhigende Schiffsbewegung, und das geteilte Unterwasserschiff hat sich als gut kontrollierbares Surfen bewährt, wenn das Meer auffrischt. Der Innenraum ist für einen 40-Fuß-Rumpf großzügig bemessen und im Vorschiff ungewöhnlich anpassungsfähig.
Vorteile
- Schwere, steife Konstruktion mit hoher positiver Stabilität und einem Kenterungsverhältnis von 1,71
- Kuttertakelung mit eigenem Stagsegel und außenliegendem Pütting für saubere Leitungen
- Flexible Vorschiffskoje-Layouts und eine große Pantry auf der Mittellinie
- Wassertankkapazität von 150 Gallonen und Kraftstoffkapazität von 70 Gallonen für anspruchsvolles Fahrtensegeln
Nachteile
- Die Achterposition des Mastes kann das Ausbalancieren des Bootes erschweren
- Das niedrige SA/D-Verhältnis begrenzt die Leistung bei leichtem Wind
- Die hohe Verdrängung und der 16-Grad-Winkel zum Horizont eignen sich eher für Langstrecken als für Tagestörns







