Leopard 42 / Moorings 4200 (2001-2004) — Informationen, Bewertung, technische Daten

Simonis Voogd·2001 – 2004·~50 hulls·Robertson and Caine
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Katamaran · zwillingskiel
Rigg
7/8-Slup
LOA
41.4' · 12.62 m
Verdr.
19.030 lbs · 8.632 kg
Erstes Baujahr
2001

Der Leopard 42, der zwischen 2001 und 2004 über die MooringsFlotte als 4200 vermarktet wurde, ist ein 41 Fuß 5 Zoll langer Katamaran, den Simonis Voogd für Robertson and Caine als ernsthafte BlauwasserFahrtenyacht konzipiert hat. Mit einer Breite von 22 Fuß 9 Zoll und einem moderaten Tiefgang von 4 Fuß 3 Zoll weist das Boot eine Verdrängung von 19.030 Pfund und eine zulässige Tragfähigkeit von 12.900 Pfund auf – Werte, die es fest im volumenstarken Bereich mittelgroßer Fahrtenkatamarane positionieren. In der ersten Generation wurden fünfzig Boote gebaut, bevor der Name eingestellt und später in einem anderen Entwurf aus dem Jahr 2020 wiederbelebt wurde.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
41,4 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
37,73 ft
Breite
22,74 ft
Tiefgang
4,27 ft
Maximale Stehhöhe
6,75 ft
Durchfahrtshöhe
63,98 ft

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Katamaran
Kielart
Zwillingskiel
Ballast
Verdrängung
19.030 lbs
Wasserkapazität
206 gal
Kraftstoffkapazität
95 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
7/8-Slup
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche
1.227,09 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
27,54
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
158,17
Komfort-Ratio
11,83
Kenterungsverhältnis
3,41
Rumpfgeschwindigkeit
8,23 kn

Design und Konstruktion

Die Rümpfe sind aus GFK mit einem Balsakern und massivem Glasfaserlaminat entlang der Mittellinie gefertigt – eine Bauweise, die für hohe strukturelle Festigkeit und zusätzlichen Schutz gegen das Eindringen von Wasser an der Wasserlinie sorgt. Eine innovative, gestufte Rumpfform erhöht das Innenraumvolumen und minimiert gleichzeitig die benetzte Fläche, was im Lastenheft direkt mit einer hervorragenden Tragfähigkeit in Verbindung gebracht wird. Eine hohe Brückendecksfreiheit ist integriert, um den Durchgang durch Wellen weicher zu gestalten und so mehr Komfort zu bieten. Feste Skegs schützen die Ruderblätter und bieten gleichzeitig solide Befestigungspunkte für die Ruderschäfte. Die über Skegs geschützte, direkte Ruderkupplung ist ein hervorzuhebender Serviceaspekt: Sie ermöglicht die Reparatur oder den Austausch des laufenden Guts direkt im Wasser und nicht auf dem Trockenen. (1)

Rigg und Handhabung

Das 75 Quadratmeter große Rigg als 7/8-Slup ist so dimensioniert, dass die Leistung auch bei vollem Ballast für eine lange Passage erhalten bleibt. Die Travellerschiene der Großschot befindet sich im Cockpitüberhang über dem Heck und hält die Crew außerhalb des Schotpfades. Überdimensionierte Lewmar-Winschen für die Großschot und die Fockschot liegen in bequemer Reichweite der Doppelsteuerstandskonsole, und alle Navigationsinstrumente sind an der Steuerkonsole für den Radsteurer gruppiert. Die beiden Yanmar-Motoren mit je 40 PS sind sowohl von innen als auch von außen leicht zugänglich – eine praktische Anordnung für routinemäßige Wartungsarbeiten. (1)

Unterbringung

Der Leopard 42 wird in drei- oder vier-Kabinen-Layouts angeboten, jeweils mit eigener Nasszelle mit Dusche und WC sowie Einzelkojen im Vorschiff, die über Rumpföffnungen zugänglich sind. Der klimatisierte Innenraum bietet ein Pantry-up-Layout mit sanften Kurven und Corian-Arbeitsflächen; eine separate Kühlschrank-Kombination unterstützt den Bedarf einer vollbesetzten Crew. Ein Salontisch lässt sich zu einer Doppelkoje für unerwartete Gäste umbauen. Die Louvres an den schrägen Salonfenstern bieten Zugang zum Dach und zum Baum und spenden gleichzeitig Schatten für das darunter liegende Glas. Große Lewmar Ocean Line Luken mit 16 öffnenden Bullaugen sorgen für eine hervorragende Belüftung des Bootes. Das Cockpit ist durch seine Decksanordnung sicher gemacht, und eine breite Badeplattform im Heck, die beide Spiegel verbindet, ist direkt begehbar erreichbar. (1)

Ausrüstung und Systeme

Die Standard-Elektrik ist auf Redundanz ausgelegt: drei Gel-Batterien als Verbraucherbatterien, zwei Gel-Motorenbatterien und zwei leistungsstärkere 90-Ampere-Lichtmaschinen. Eine 1000-Watt-Lofran elektrische Ankerwinde ist so positioniert, dass sie bei Bedarf das Großsegel setzen kann, was eine mechanische Backup-Funktion bietet. Die Navigationsecke verfügt über ein hochwertigeres Instrumentenpanel, während der Steuerstand mit einem vollständigen Elektronikpaket ausgestattet ist, bestehend aus UKW-Funk, Kartenplotter/GPS, Autohelm 7000 Autopilot und Stereoanlage mit Lautsprechern im Salon und Cockpit. Zu den Tanks gehören 360 Liter Kraftstoff, 800 Liter Wasser und ein 170-Liter-Fäkalientank. (1)

Das Fazit

Die Leopard 42 der ersten Generation ist eine durchdacht konstruierte Blauwasser-Katamaran, die einen volumenoptimierten, geteilten Rumpf mit praktischen, werftseitig gewarteten Systemen verbindet. Die über Skegs geschützten Wellenlinien, das Laminat im Mittelbug und die redundante Elektrik zeigen ein Design, das auf langfristige Autarkie statt auf Showroom-Glanz ausgerichtet ist. Die Flexibilität bei der Aufteilung zwischen drei- und vierkabinigen Versionen sowie eine sichere, begehbare Plicht machen sie ebenso gut für Familienreisen wie für den Wiedereinsatz als Ex-Charterboot geeignet.

Vorteile

  • Der eingesteppte Rumpf vergrößert das Volumen und reduziert gleichzeitig die benetzte Fläche für mehr Zuladung
  • Skeg-geschützte, im Wasser reparierbare gerade Schraubenwellen
  • Redundante Batterie- und Lichtmaschinen-Verkabelung serienmäßig
  • Klimatisierte Layouts mit drei oder vier Kabinen inklusive Vorschiffskojen (1)

Nachteile

  • Zwei 40 PS Dieselmotoren sind die im Standard angegebenen Leistungsdaten für die Verdrängung von 19.030 lb

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