Design und Konstruktion
Der Rumpf der Fuji 40 ist dick, aus handaufgelegtem GFK gefertigt und bis zur Fußreling hochgezogen. Ihr Ballast besteht aus einlaminiertem Eisen anstelle von außen verbolztem Blei. Bei 8.000 Pfund Ballast bei einer Verdrängung von 27.065 Pfund liegt das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis (B/D) bei 0,30 – ein Wert, der zu einer steifen, stabilen Fahrtenyacht passt. Die Decks haben einen Schaumkern, und die durchgehende Teak-Fußreling erstreckt sich über die gesamte Länge. Im Inneren sind alle Holzarbeiten aus Teak und Makore-Harthölzern gefertigt, und die Passgenauigkeit sowie die Verarbeitung sind vorbildlich; bei Baunummer vier schließen Türen und Schubladen nach 34 Jahren im Dienst immer noch perfekt und geräuschlos. Mit einem Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 406 und einem Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 13,8 ist sie eindeutig ein schweres Boot mit moderater Segelfläche.
Rigg und Handhabung
Als Masttoppslup mit 776 Quadratfuß Segelfläche zu 100 Prozent benötigt die Fuji 40 eine frische Brise, um ihre Rumpfgeschwindigkeit von 7,4 Knoten zu erreichen, und sie ist keine Leichtwind-Yacht. Der Traveller der Großschot befindet sich direkt hinter dem Niedergang, was für den Steuermann beim Segeln praktisch ist, um den Großsegeltrimm anzupassen, aber oft ein Hindernis für die Crew, die unter Deck geht. Unter Motor oder vor Anker hält eine am Backbord befindliche Baumstütze den Niedergang frei. Ein langjähriger Eigner beschrieb seine Fuji 40 in Cruising World als extrem stabil und sicher unter Segeln, leicht zu trimmen und so kursstabil, dass sie eine Minute lang ohne Abdriften oder unkontrolliertes Anluven auf dem Anker verharrt. Bei rauem Wetter pflügt sie durch steile Kabbelwasser, ohne hin und her geworfen oder zum Stillstand gebracht zu werden, und bleibt dank ihres markanten hohen Freibords auch unterwegs trocken, da Spritzwasser selten die Crew erreicht. (1)
Unterbringung
Vom Bug nach achtern hin bietet das Boot einen klassischen Aufteilungsplan: eine Ankerkiste, eine V-Koje, eine Nasszelle, ein Kleiderschrank, Sofakojen und ein mittschiffs stehender Tisch mit klappbaren Flügeln, gefolgt von der Pantry und dem Navigationsbereich. Die Achterkabine ist ein großer Raum mit einer großzügigen Doppelkoje an Backbord, einer Einzelkoje an Steuerbord, Schubladen und einem Sitz dazwischen sowie voller Stehhöhe. Die Stehhöhe ist überall großzügig und erreicht bis zu 2,08 m (6 Fuß 10 Zoll). Der geräumige Innenraum, den damalige Rezensenten lobten, wird durch diese Maße bestätigt. Das Originalboot war mit acht Kunststoff-Lukendeckeln ausgestattet, die später häufig von Eignern auf klappbare Luken aus Edelstahl für bessere Belüftung umgerüstet wurden.
Bekannte Schwachstellen
Der Motorzugang ist im Vorschiff und achtern hervorragend, aber an den Seiten schlecht – ein Nachteil, den jeder Käufer beachten sollte, der den Einbaumotor warten muss. Das Deck ist mit effizienten Speigatten ausgestattet: Wasser entweicht nur über drei halbe Zoll großen Entlüftungsöffnungen pro Seite, die einige Zoll unterhalb des Überhangs ablaufen, sodass das Decksablaufsystem eingeschränkt ist. Ein Eigner bemerkte, dass seine Frau (Größe 1,63 m) nicht an die Halterung herankommt, mit der die mittlere Luke geöffnet wird – eine kleine Zugangsbeschränkung und keine strukturelle Mangel.
Refits und Eignerschaft
Eigner haben einige Schwachstellen durch gezielte Upgrades behoben. Neben dem Austausch der toten Lichtlinie zur Verbesserung der Belüftung wurde das Bugpult mit zusätzlichen horizontalen und vertikalen Verstärkungen verstärkt, und die Relingstützen sowie der Heckkorb wurden an der Teak-Fußreling abgestützt. Der ursprüngliche Einbaumotor war ein 40 PS starker Westerbeke, und die Tankkapazitäten von 50 Gallonen Kraftstoff und 100 Gallonen Wasser ermöglichen ausgedehnte Törns. Da nur etwas mehr als ein Dutzend Rümpfe gebaut wurden, bleibt die Fuji 40 eine relativ seltene S&S-Fahrtenyacht.
Das Fazit
Die Fuji 40 ist eine robust gebaute, seetüchtige Fahrtenyacht mit hervorragender Innenausbauqualität und einer wirklich geräumigen Zwei-Kabinen-Aufteilung. Ihr Seeverhalten ist stabil und gutmütig, und ihr trockener Segelgang spiegelt eine funktionale Rumpfform wider. Eingeschränkte Decksentwässerung und einseitiger Motorzugang sind die größten Kritikpunkte, ebenso wie die Tatsache, dass sie Wind braucht, um ihre wahre Leistung zu zeigen.
Vorteile
- Extrem stabil und kursstabil unter Segeln, selbst wenn das Ruder kurz unbeaufsichtigt ist
- Vorzügliche Teak- und Makoreinbauten, die Jahrzehnte halten
- Geräumige Achterkabine und großzügige Stehhöhe von bis zu 2,08 m (6 Fuß 10 Zoll)
- Trocken auf See dank hohem Freibord
Nachteile
- Mäßiger Motorzugang auf beiden Seiten
- Das Deck verfügt über keine effizienten Speigatten; nur begrenzte halbe-Zoll-Entlüftungen vorhanden
- Benötigt eine frische Brise, um die Rumpfgeschwindigkeit zu erreichen







