Dufour F39 — Informationen, Bewertung, technische Daten

German Frers·1984·Dufour Yachts
Ungefähre Zeichnung

Zeige auf eine Messung, um den Wert zu sehen

Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
39.3' · 11.98 m
Verdr.
14.960 lbs · 6.786 kg
Erstes Baujahr
1984

Die Dufour F39 ist ein Entwurf von German Frers aus dem Jahr 1983 mit einem auffallend eleganten und für eine DufourAnkerYacht untypischen Äußeren. Sie wurde ab 1984 als massiver GFKRumpf mit 3.175 kg Bleiballast und einer Verdrängung von 6.780 kg gebaut. Das Boot hat einen Tiefgang von 1,98 m bei einem Flossenkiel und einem Spatenruder. Frers gab ihr eine Wasserlinienlänge von 9,28 m (30,5 Fuß) innerhalb eines Rumpfes von 11,66 m (38 Fuß 4 Zoll) Länge über alles und eine Breite von 3,81 m (12 Fuß 5 Zoll). Es handelt sich um eine Masttoppslup, die eine Segelfläche von 62,5 m² (669 Quadratfuß) aufweist, was zu einem SegelflächeVerdrängungsVerhältnis von 2,76 und einer Rumpfgeschwindigkeit von 7,4 Knoten führt.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
39,3 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
30,5 ft
Breite
12,47 ft
Tiefgang
6,5 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Spatenruder
Ballast
6.990 lbs (Blei)
Verdrängung
14.960 lbs
Wasserkapazität
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
42 ft
Unterliek Großsegel
14,4 ft
Vorsegeldreieck Höhe
48,2 ft
Vorsegeldreieck Basis
15,2 ft
Vorstaglänge (geschätzt)
50,54 ft
Segelfläche
669 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
17,63
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
46,72
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
235,39
Komfort-Ratio
24,22
Kenterungsverhältnis
2,02
Rumpfgeschwindigkeit
7,4 kn

Design und Konstruktion

Dufour Yachts baute den Rumpf unter 50 Fuß lang in massivem GFK mit einem festen Deck und einem einteiligen Bodengruppenrahmen, der mit dem Rumpf laminiert ist. Das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 46,72 Prozent und das Kenterungsverhältnis von 2,02 ordnen sie eher in die Kategorie der Performance-Fahrtenyachten als in die schwerer gebauten Blauwasser-Typen ein, wobei der Bleiballast für eine hohe Stabilität bei großzügigem Innenraum sorgt.

Rigg und Seeverhalten

Yachting Monthly befand ihre Leistung auf allen Kursen zum Wind als sehr gut und stellte fest, dass sie sich hervorragend an der Ankerleine steuern lässt. Das Spatenruder und der Flossenkiel sorgen für hohe Agilität im Hafenbecken, und der Segelplan ermöglicht es ihr, bei einer Brise zu beschleunigen, die schwerere Fahrtenyachten bereits zum Rollen bringt. (1)

Unterbringung

Die Aufteilung bot nicht weniger als 11 Ankerplätze, mit zwei geräumigen Doppelkojen in den Achterkabinen und einer Nasszelle im Vorschiff. Dennoch war der günstigere Innenraum ihr Achillesferse, ein Nachteil, der die im Werbespot angegebene Anzahl der Kojen für Privatsegler relativiert. (1)

Bekannte Schwachstellen

Der Stauraum war für eine Yacht dieser Größe kaum ausreichend, und wie bei anderen Dufours aus dieser Zeit wurden die Wachkojen eher zu Regalen oder Schränken umgebaut, anstatt sie als Seebetten zu nutzen. Rumpf, Deck und Rigg ernteten in den Tests keine Kritik.

Das Fazit

Die F39 ist eine Frers-Performance-Fahrtenyacht, deren Segeleigenschaften und elegante Linien ein kompromittiertes Interieur übertrumpfen. Sie eignet sich am besten für Eigner, die das Rudergefühl über feine Tischlerarbeit stellen.

Vorteile

  • Auffälliges, untypisches Äußeres von Frers
  • Sehr gute Leistung und Handling
  • 11-Koje-Layout mit zwei Achterkabinen

Nachteile

  • Einfache Innenausstattung im günstigen Segment
  • Unzureichende Stauraummöglichkeiten; Navigationskojen oft umgebaut

Ähnliche Segelboote

12 vergleichbare Designs · ähnliche LOA, Verdrängung & Rigg