Design und Konstruktion
Die Zaal's 32 CS misst 31 Fuß 6 Zoll über Wasserlinie zu Kante (LWL), hat eine Wasserlinie von 25 Fuß 8 Zoll, eine Breite von 10 Fuß 11 Zoll und einen moderaten Tiefgang von 4 Fuß 3 Zoll bei einer Verdrängung von 14.560 Pfund. Die Rumpfnummern und das Produktionszeitfenster von 1978 bis 1985 ordnen sie eindeutig in die Ära von Contest unter der Leitung von Dick Zaal ein – vor der Mitte der 1980er Jahre, als er mit Piet van Oosanen auf optimierte Kielformen setzte, und weit vor den Arbeiten im Vakuuminfusionsschiffbau, die die Werft in den 1990er Jahren aufnahm. Das Ergebnis ist eine solide, traditionelle Fahrtenyacht aus Laminat mit der großen Breite und dem hohen Überwasserschiff, die diese Generation europäischer Mittelcockpityachten auszeichnen – eine volumengetriebene Rumpfform und keine anspruchsvolle Performance-Form.
Rigg und Seeverhalten
Die 32 CS wurde als Slup oder Ketsch angeboten, und die Bewertung von Yachting Monthly ordnete sie eindeutig in das Lager der Fahrtenyachten ein: eine reine Fahrtenyacht, deren Segelleistung zwar nicht herausragend ist, die aber Schlechtwetter mit Gelassenheit meistert. Diese Kombination – unaufgeregte Geschwindigkeit unter Segeln gepaart mit Gelassenheit bei verschlechterten Bedingungen – ist der ehrliche Kompromiss einer Mittelcockpit-Fahrtenyacht dieser Größe. Sie ist nicht gebaut, um beim Kreuzen zum Höhepunkt zu werden; sie ist gebaut, um eine Crew bei schlechterem Wetter komfortabel und sicher zu halten. (1)
Unterbringung
Unter Deck führt das Mittelcockpit zu einem Layout, das um eine große Achterkabine mit einer Doppel- und einer Einzelkoje herum aufgebaut ist, während zwei weitere Kojen in der Vorschiffskabine untergebracht sind, was insgesamt sechs oder sieben Kojen ergibt. Im Hauptteil des Bootes befinden sich eine große Nasszelle, ein Salon im Stil einer Dinette, ein kleiner Kartentisch und – die einzige Abstrichstelle, auf die die damalige Rezension hinwies – eine kleine Pantry. Zur optionalen Ausstattung, die von Yachting Monthly aufgelistet wurde, gehörten ein Cockpitschutz oder eine vollständige Radsteuerung, was sowohl auf die nordischen Revierambitionen des Bootes als auch auf seine Rolle als geschützter Begleiter für lange Segelsaisons und nicht als sonnengetränkte Daysailer hindeutet.
Das Fazit
Die Contest 32 CS ist eine unkomplizierte, ehrlich konzipierte Mittelcockpit-Fahrtenyacht aus der langen Ära von Dick Zaal bei Contest. Sie tauscht spritzige Leistung gegen Seetüchtigkeit und Volumen unter Deck ein, und ihre einzige wiederkehrende Kritik am Innenraum ist eine Pantry, die sich im Vergleich zu den übrigen Bereichen eines geräumigen, mit Kojen gesegneten Entwurfs etwas eng anfühlt. Für ein Paar oder eine kleine Familie, die in traditionellen GFK-Rümpfen nordische Gewässer befahren möchten, bleibt sie eine vernünftige, unaufdringliche Wahl.
Vorteile
- Mittelcockpit-Layout mit großer Achterkabine und sechs oder sieben Kojen
- Sehr gutmütiges Verhalten bei schlechtem Wetter laut zeitgenössischen Berichten
- Breiter Rumpf mit hohem Freibord und großem Innenraumvolumen
- Bietet Slup- oder Ketsch-Rigg mit optionaler Cockpitschutzplane oder Steuerhaus
Nachteile
- Kleine Pantry im Verhältnis zum Rest der Unterkünfte
- Segelleistung wird als nicht herausragend beschrieben









