Design und Konstruktion
Mit einer Länge über alles von 25 Fuß 11 Zoll, einer Breite von 9 Fuß und einer Verdrängung von 4.739 Pfund ist die First 25 S ein kompakter Einrumpfer, der sich dennoch sehr solide anfühlt. Das tiefe V des Rumpfes im Vorschiff minimiert das Einsetzen in die Wellen beim Kreuzen, während flachere Rumpfsektionen achtern das Boot aufrecht halten und das Rollen vor Anker verringern. Ein breiterer Spiegel als beim Vorgänger machte ein Doppelruder erforderlich, um die Kursstabilität zu verbessern, und dasselbe breite Heck bot einen neuen am Spiegel montierten Traveller, der die Großschot frei aus dem Cockpit hält. Die Variante mit Hubkiel hat bei abgesenktem Schwert einen Tiefgang von 6 Fuß 1 Zoll und lässt sich für geringen Tiefgang komplett in den Schwertkasten einziehen, während der Festkiel einen Tiefgang von 4 Fuß 9 Zoll aufweist. Der 1,85 m lange Hubkiel verbessert die Leistung hoch am Wind und öffnet jedem Ankerplatz für die Crew. (1)
Rigg und Handhabung
Das Rigg ist unkonventionell und befreiend: Ein unverstagter, 9/10er Aluminium-Mast, der an Deck steht, ragt 41 Fuß über die Wasserlinie auf, besitzt nur ein einziges Paar nach achtern gepfeilte Salingen und kein Achterstag. Durch das Fehlen von Stagen lässt sich der Bug leicht erreichen, was ein großes, flach getakeltes Großsegel ermöglicht, das reichlich Leistung liefert. Eine leicht überlappende Rollgenua sorgt dafür, dass das Setzen des Segels niemals das Vorbeugen zum Ausreiten einer Fock erfordert. Über den Kajütaufbauluksen werden sowohl die Fallen als auch die Genuaschoten bedient, was das Layout übersichtlich hält. Das Boot ist ein mit Pinne gesteuertes Fahrzeug und nicht mit einer Radsteuerung ausgestattet. Unter Segeln besticht sie durch ihr schlankes Profil, und ihre Stabilität sowie die einfache Manövrierbarkeit machen sie zu einer beruhigenden Fahrtenyacht selbst bei schnellem Tempo – eine Eigenschaft, die boats.com hervorhob, da sie besser segelt als die ursprüngliche First 25 Anker. (2)
Unterbringung
Unter Deck schuf die Werft durch den Einbau des Mastpropellers in das vordere Schott großzügigen Salonraum, der überall mit hellem Teakholz ausgestattet ist. Die V-Koje im Vorschiff dient als Eignerkabine, die über einen Durchgang mit einer Spüle auf einer Seite und einer Bordtoilette auf der anderen zugänglich ist, wobei ein platzsparender Schiebetür den Raum abtrennt; die eigentliche Vorschiffskabine ist mit einer Stehhöhe von 5 Fuß 1 Zoll recht eng, während die Stehhöhe am Niedergang für alle unter 5 Fuß 10 Zoll ausreicht. Der Salon verfügt über zwei Sofakojen um einen Klapp-Tisch, wobei sich die Steuerbordseite zu einer Doppelkoje umbauen lässt, sodass vier Personen an Bord schlafen können. Eine voll ausgestattete Pantry an Backbord umfasst eine Spüle mit manueller Wasserpumpe, eine Polyestertop-Box mit Eisfach und einen optionalen, kardanisch aufgehängten Einbaubrenner, während eine eigene nach achtern gerichtete Navigationsecke sowie zahlreiche Nischen und Sitzplatz-Stauräume ein Layout ergänzen, das echtes Fahrtensegeln ermöglicht.
Ausrüstung und Antrieb
Der Hilfsmotor ist ein 14 PS Yanmar Diesel mit gerader Welle und Unterwasserschraube, der von einem 8-Gallonen-Kraftstofftank gespeist wird und von einem 11-Gallonen-Roto-Mold-Wassertank unterstützt wird. Standardmäßige Raymarine-Instrumente sind am Kajütschott montiert, wobei ein Multifunktionsdisplay als Option angeboten und ein Tacktick/Raymarine-Elektronikpaket verfügbar ist. Ein Code Zero wurde 2016 zusammen mit dem Square-Top-Großsegel, der Rollgenua und dem optionalen asymmetrischen Spinnaker in das Inventar aufgenommen. Das Boot ist trailerbar, was es Eignern ermöglicht, es mit Freunden oder einhand auf Seen, Buchten oder im Ozean zu Wasser zu lassen und zu segeln.
Das Fazit
Die First 25 S ist als seltene Mischung erfolgreich: ein schneller kleiner Regattakreuzer mit der Wohnlichkeit für Langstreckenfahrten. Das unverstagte Rigg und das klare Deckslayout reduzieren die Anstrengung beim Segeln mit kleiner Crew, die Hubkiel-Variante verwandelt flache Flussarme in Heimatreviere und die Kabine ist für ihre Größe absolut wohnlich. Die Kompromisse sind die eines jeden 25-Fuß-Bootes – knappe Stehhöhe im Vorschiff und bescheidene Tankkapazitäten –, aber die Leichtigkeit des Entwurfs und die hervorragende Kursstabilität vermitteln großes Vertrauen.
Vorteile
- Unverstagtes Rigg mit Flat-Top-Großsegel erleichtert den Zugang an der Bugseite und die Segelbedienung
- Hubkiel öffnet flache Ankerplätze und verbessert gleichzeitig die Geschwindigkeit am Wind
- Doppelruder und breiter Spiegel sorgen für hervorragende Kursstabilität und reduzieren das Ankerrollen
- Vier-Koje-Innenraum mit echter Pantry und Navigationsecke für Küstenfahrten
Nachteile
- Stehhöhe im Vorschiff begrenzt auf 5 Fuß 1 Zoll
- 8-Gallonen-Kraftstoff- und 11-Gallonen-Wasserkapazität schränken das autarke Langzeitsegeln ein






