Design und Konstruktion
Die A40 verfügt über einen aufrechten Vorsteven und ein offenes, umgekehrtes Heckspiegel, kombiniert mit einem festen Flossenkiel und einem intern montierten Spatenruder unter einer Radsteuerung. Mit einer Länge über alles von 39 Fuß 3 Zoll, einer Breite von 12 Fuß 4 Zoll und einem Standardtiefgang von 8 Fuß 1 Zoll ist der Rumpf überwiegend aus GFK gebaut. Die A40RC-Berichterstattung wies auf einen PVC-Schaumkern mit Vinylesterharz im Laminat hin, obwohl die Tester eine Bedenken bezüglich des in hochbelasteten Bereichen wie dem Anker verwendeten Balsaholzkerns äußerten. Der Ballast der A40RC von 6.834 Pfund bei einer Verdrängung von 14.660 Pfund ergibt ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis (B/D) von 0,51, und ein Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 157 kennzeichnet einen leichten, leicht anspringenden Rumpf und nicht eine schwere Fahrtenyacht. (1)
Rigg und Handhabung
Sowohl die A40 als auch die A40RC sind als 7/8-Slup getakelt; die RC-Version verfügt zusätzlich über eine Großschot und einen langen Traveller direkt vor den beiden Steuerständen, wobei fast das gesamte laufende Gut durch den Niedergang nach achtern zu Fallstoppern geführt wird. Testberichte aus dieser Zeit zeigten, dass sich die Steuerung nie überlastet, und der Rumpf verhält sich „wie eine große Jolle“: Er beschleunigt bei zunehmendem Wind einfach geradeaus, ohne dass Korrekturen am Ruder erforderlich sind. Auf dem Wasser lief die A40RC unter Starkwind bis zu 7 bis 8 Knoten Höhe bei 8 bis 11 Knoten wahrem Wind, und mit einem asymmetrischen Masttoppkite erreichte sie bei 11 Knoten Wind knapp 9 Knoten Geschwindigkeit. Leichte Lasten und ein leicht anspringender Rumpf bedeuten, dass sich ein erfahrendes Paar problemlos mit einem Autopiloten behaupten kann.
Plicht und Decksbeschläge
Die A40RC zeigt ihre Regatta-Ausrichtung durch eine lange, weitläufige Plicht, die durch nach achtern getragene Breite verbreitert wird, sowie einen offenen Heckspiegel. Ergänzt wird dies durch Doppelradsteuerungen aus Titan oder Carbon und kurze Sitze. Die Beschläge sind von höchster Qualität: Navtec-, Lewmar-, Ronstan- und Spinlock-Beschläge, eine robuste Lewmar-Winschen-Serie und erstklassische Hydraulik unterstützen das Handling von Vorsegel und Spinnaker. Ein stilisiertes, kugeliges Kajütdach krönt das Decksprofil.
Unterbringung
Unter Deck bietet die A40 Schlafplätze für acht Personen: eine V-Koje im Bug, zwei Salonsofakojen um einen klappbaren Tisch herum und zwei Achterkabinen mit Doppelkojen. Die L-förmige Pantry befindet sich an Backbord vor dem Niedergang und ist mit einem zweiflammigen Herd sowie einer Spüle ausgestattet; die Navigationsecke liegt gegenüber an Steuerbord, und die Nasszelle befindet sich achtern der Bugkabine an Steuerbord mit einer Dusche. Die A40RC unterscheidet sich leicht: Sie verfügt über zwei riesige Doppelkojen achtern, jeweils mit einer Kojenbox über dem Kopf, eine gute Eignerkabine im Vorschiff sowie einen Salon mit Pantry an Backbord, Navigationsecke an Steuerbord und langen Sofakojen – eine Aufteilung, die problemlos eine achtköpfige Regatta-Crew oder eine vierköpfige Familie aufnimmt.
Bekannte Schwachstellen
Eine professionelle Gutachterprüfung wies die Verwendung von Balsaholzkernen in hochbelasteten Bereichen als kritischen Punkt aus. (1)
Das Fazit
Die Archambault 40 ist eine echte Regatta-/Fahrtenyacht: leicht, schnell und mit dem Gefühl einer Jolle, ausgestattet mit einer für kleine Crews optimierten Geschwindigkeit im Cockpit und Rigg sowie einem Innenraum, der sowohl Familie als auch Regatta-Crew dienen kann. Die A40RC schärft die Kanten mit einer für den I.R.C. optimierten Rumpf- und Beschlagskonstruktion. Der einzige bekannte Kritikpunkt ist der Balsakern in belasteten Bereichen, was die Aufmerksamkeit eines Gutachters wert ist.
Vorteile
- Leichter Rumpf, der sich leicht anspringt und hervorragende Am-Wind- und raume Kurse liefert
- Cockpit und Rigg sind für das Segeln mit kleiner Crew oder als Paar ausgelegt
- Der Innenraum lässt sich je nach Bedarf als Regattakabine oder für eine vierköpfige Familie nutzen
- Hochwertige Decksbeschläge renommierter Hersteller
Nachteile
- Balsa-Sandwichkern in hochbelasteten Bereichen als Schwachstelle bekannt
- Geringe Tankkapazitäten und regattaorientierte Ergonomie, die nicht für reine Fahrtensegler geeignet ist






