Design und Konstruktion
Der Rumpf der Seabreeze misst 34 Fuß 6 Zoll Länge über alles (LOA) bei einer Wasserlinienlänge von 24 Fuß, einer Breite von 10 Fuß 3 Zoll und einem Schwert, das sich bis auf 3 Fuß 10 Zoll anheben und bis auf 7 Fuß absenken lässt. Die Verdrängung beträgt 13.400 Pfund bei 4.000 Pfund Ballast, was einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis (B/D) von 0,30 entspricht. Zusammen mit dem Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 433 beschreibt dies eine moderate, schwerere Fahrtenyacht, die eher für Stabilität unter Last als für Regatta-Eifer gebaut wurde. Allied Boat Company hat eine hervorragende GFK-Arbeit geleistet, und der Bleiballast des Bootes wurde im Kielbaukörper eingegossen und einlaminiert, wodurch externe Kielbolzen überflüssig wurden. Die Schotten sind direkt mit dem Rumpf laminiert und mit lackiertem Teakholz verkleidet. Die Citation überarbeitete die Unterwasserschiff-Kosmetik durch den Einsatz eines trapezförmigen Ruders, um die Lücke unter dem Überhang zu schließen. (1)
Rigg und Handhabung
Die meisten als Yawl verkaufenen Seabreeses besaßen ein Slup-Rigg mit 550 Quadratfuß Segelfläche und die Yawls mit 575 Quadratfuß – beide bei einem Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 15,6, was ausreicht, um den Rumpf gut anzutreiben, ohne eine große Crew zu erfordern. Für das Segeln wird empfohlen, das Schwert auf 50 Grad zur Horizontalen abzusenken; es dreht sich an einem Kippbolzen, der von innen über die Bilge zugänglich ist. Frühe Boote trugen ein 380 Pfund schweres Bronzeschwert; 1967 wurde dieses durch eine 115 Pfund schwere Aluminiumversion ersetzt. Eine gut gepflegte Seabreeze ist eine robuste und für ihre Länge geräumige Fahrtenyacht, und das Design hat bereits Törns bis zum Pazifik unternommen. (1)
Unterbringung
Der Innenraum der Citation gewinnt gegenüber dem früheren Layout eine Dinette und einen zweitürigen Nassraum, wobei die Länge des Hauptsalons um einen Fuß verlängert wurde. Die etwas längere Plicht ging auf Kosten des Stauraums in der Backskiste. Eigner aus dieser Ära haben die Wachkojen oft gegen zusätzliche Schränke eingetauscht, und die Backskisten wurden umgebaut, um Kühlschrank/Gefrierschrank-Kombinationen, Klimaanlagen und moderne Elektronik unterzubringen. Lackierte Teakholz-Schotten bleiben ein markantes visuelles Merkmal.
Bekannte Schwachstellen
Bei einigen älteren Booten neigen die Püttinge zum Reißen, meist an den unteren Wanten, was das Umfallen der an Deck stehenden Großmaste bedroht; die Püttinge sind über die gesamte Länge größtenteils in GFK-Geräteliste eingebettet und sollten regelmäßig für Inspektionen herausgenommen oder durch ein Material mit höherer Korrosionsbeständigkeit ersetzt werden. Osmoseblasen werden von Eignern selten gemeldet, und nur gelegentlich treten kleinere Risse im Balsaholzdeck auf. (1)
Refits und Eignerschaft
In den Cockpits sind an vielen Booten statt Pinne Steuerräder zu finden, und nach dem Austausch des Motors stammt die Antriebsleistung unweigerlich von Dieselmotoren, obwohl der Standard-Hilfsmotor ursprünglich die Palmer M60-Benzinmaschine mit 30 Gallonen Kraftstoff und 45 Gallonen Wasser war. Diese Refits spiegeln eine Flotte wider, die aktiv gehalten und an das moderne Fahrtensegeln angepasst wurde.
Das Fazit
Die Seabreeze 35 Citation ist eine durchdacht weiterentwickelte Fahrtenyacht mit Schwert, einem soliden Original-Laminat und einem für ihre Länge praktischen, geräumigen Innenraum. Der Korrosionspfad der Püttinge ist die einzige strukturelle Schwachstelle, auf die ein Käufer achten muss.
Vorteile
- Einlaminierte Bleiballast und solide GFK-Qualität
- Vielseitigkeit durch Schwert mit gut zugänglichem Bolzen für Wartung
- Geräumiger, angepasster Citation-Innenraum mit Dinette und Zweitürer-Bad
- Bewährte Hochseetauglichkeit bis zum Pazifik
Nachteile
- Risiko von Schottenbruch an den unteren Wanten bei älteren Booten
- Bei seltenem Auftreten mögliches Aufreißen des Decks mit Balsakern










