Design und Konstruktion
Der Rumpf ist aus handlaminiertem, vakuuminjiziertem Polyester mit einem PVC-Schaumkern oberhalb der Wasserlinie gefertigt, und die Innenschale ist in hochbelasteten Bereichen mit Kohlefaser verstärkt. Die Lastenverteilung erfolgt über ein integriertes Edelstahl-Gitter unter den Bodenbrettern direkt über dem Kiel, das die Kräfte von Kiel, Rigg und Rumpf zusammenführt und verteilt. Die Vor- und Achterwände sind wasserdicht – ein Detail, das bei einem Leichtdeplacement-Boot, das sowohl Clubregatten als auch Übernachtungstörns bestreiten soll, wichtiger ist als üblich. Mit einer Verdrängung von knapp unter 11.000 Pfund und rund 3.250 Pfund Ballast in einem T-förmigen Bulbkiel liegt die 33 bei einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von fast einem Viertel ihres Gewichts und einem Verdrängungs-Längen-Verhältnis im mittleren 180er-Bereich – Werte, die sie fest im Lager der modernen, leichten Performance-Fahrtenyachten positionieren und nicht in der Tradition schwerer Blauwasser-Kreuzer. (1)
Rigg und Handhabung
Ihr 9/10-Riggschnitt verfügt über eine doppelte, nach achtern gepfeilte Saling über einem durchgesteckten Seldén-Aluminiummast, wobei ein Carbonmast für Segler zur Verfügung steht, die Wert auf das Regattaverhalten oder ein bestimmtes Gefühl legen. Das stehende Gut besteht aus unverzinktem Draht mit einem geteilten, kaskadierenden Achterstag. Der Arbeitssegelplan von 747 Quadratfuß verteilt sich auf eine überlappende Genua und ein Großsegel mit Volllatten. Vier Harken-Winschen – zwei primäre und zwei auf dem Kajütdach – bedienen die Leinen, und ein Harken-Rollanlage unter Deck hält das Vordeck frei; ein optionales eingelassenes Bugspriet erweitert die Möglichkeiten auf raumen Kursen. Der eingelassene Traveller teilt den Plichtboden zur Endschotführung des Baums, und enge Schotwinkel resultieren aus den inneren Genuaschienen. Ein einzelnes tiefes, elliptisches Spatenruder sorgt für guten Griff und macht das Boot sehr agil, wahlweise mit einer Standardpinne oder optionalen Doppelradsteuerung. Ein Rezensent schrieb in der Zeitschrift Cruising World, dass die Segelauswahl, die Cockpit-Layout und die perfekt platzierte Ausrüstungsverstauung belegen, dass kompakte Fahrtenyachten eine beeindruckende Segeleigenschaft erreichen müssen, um mitzuhalten. Auf dem Wasser wechselten Tester bei 8–12 Knoten Wind in 80 Grad Winkel das Segel, erreichten 5,8 Knoten bei 45 Grad Wind in 9 Knoten Wind und machten 6,4 Knoten auf Halbwindkurs bei 12 Knoten Wind – ein Tempo, das dem im Magazin gemessenen Wert von 6,4 Knoten am Wind bei 6–8 Knoten Wind entspricht. (2)
Unterbringung
Salona hat zwei Kabinen, eine Nasszelle und eine kompakte Pantry auf 33 Fuß gequetscht. Zwei gerade Sofakojen gegenüberliegen über einem klappbaren Tisch mit integrierter Flaschenhalterung, der sich bei Nichtgebrauch sauber zusammenklappen lässt. Achtern an Backbord befindet sich eine U-förmige Pantry mit einem zweiflammigen, kardanisch aufgehängten Herd-Ofen, einer Spüle und einem Obstkühlschrank; die Nasszelle gegenüber an Steuerbord verfügt über keine begehbare Dusche, bietet jedoch eine praktische Kombination aus Kleiderschrank und Mülltonne. Vorne gibt es eine Kabine mit einem Kleiderschrank, vor dem ein Sitzplatz steht. Das Licht kommt durch zwei Luken, Öffnungen im Kajütaufbau und sechs feste Rumpfluken. Der Standard-Innenausbau ist in Mahagonifurnier gehalten, obwohl das Testboot mit einem Bleich-Eichen-Finish ausgestattet war. Die Tankkapazitäten sind bescheiden – 26 Gallonen Wasser, 24 Gallonen Kraftstoff, 11 Gallonen Fäkalienwasser – was zum reinen Küstenkonzept des Bootes passt.
Hilfsmotoren und Systeme
Ein 21 PS starker Yanmar-Diesel mit Saildrive befindet sich unter den Niedergangsstufen, die für den Zugang über Gasdruckdämpfer angehoben werden können. Eine Isolierschicht im Motorraum hält den kleinen Motor bei angenehmen Dezibelwerten, und ein zweiflügeliger Gori-Faltpropeller ist serienmäßig. Auf flachem Wasser bei wenig Wind kamen Tester unter Motor auf 5,7 Knoten bei 2.900 U/min zurück; Cruising World verzeichnete eine Marschgeschwindigkeit von 6,1 Knoten bei 2.500 U/min und 6,5 Knoten schnell bei 3.100 U/min. B&G-Elektronik kann optional bestellt werden.
Das Fazit
Die Salona 33 ist ein echter Zwei-Personen-Charakterer: Schnell genug am Wind und raumschots, um das Herz eines Regattaseglers zu erobern, und dennoch mit zwei Kabinen und einer echten Pantry für Wochenendtörns ausgestattet. Die Bodengruppe und die wasserdichten Schotten vermitteln Sicherheit bei einem leichten Rumpf, und das Ruderrigg-Paket lässt sie größer wirken, als sie ist. Die Kompromisse sind dem Konzept inhärent – bescheidene Tankkapazitäten und eine Nasszelle ohne Duschkabine –, aber für Segler, die ein Boot suchen, das sowohl Regatta-Erfolge bringt als auch Platz für zwei Paare zum Schlafen bietet, ist sie eine überzeugende Wahl.
Vorteile
- Direktes, tiefes Spatenruder und 9/10-Rigg mit engen Schotwinkeln
- Integrierter Edelstahl-Gitterrahmen und wasserdichte Schotten in einem leichten Rumpf
- Zwei-Kabinen-Layout mit klappbarem Tisch und praktischer U-förmiger Pantry
- Gute Segeleigenschaften bei leichtem bis mäßigem Wind
Nachteile
- Nur 26 Gallonen Wasser und 24 Gallonen Kraftstoff begrenzen die Reichweite für das Küstenprogramm
- Die Nasszelle verfügt über keinen begehbaren Duschraum
- Bescheidene Fäkalienkapazität von 11 Gallonen





