Design und Konstruktion
Der Rumpf ist aus handaufgelegtem GFK mit massivem Laminat gefertigt, während das Deck ein GFK-Sandwich ist – eine Konstruktionsentscheidung, die laut den Originalberichten das Klima unter Deck verbessert, indem sie die Wärmeübertragung verringert. Der Kiel ist ein eiserner Flossenkiel, und der Innenausbau ist aus Teakholz, was dem skandinavischen Standard jener Zeit entspricht. Boo Marine, die Vorgängermarke, wurde Ende der 1960er Jahre von Ingrid und Bengt Jansson in Schweden gegründet, und Qvibergs Arbeit an der 32 im Jahr 1982 öffnete ihm die Tür zu einer langjährigen Zusammenarbeit mit Arcona. Frühe Rümpfe setzten auf ein stark verstärktes GFK-Gittersystem zur Lastenverteilung von Kiel und Mast, anstatt des Stahlchassis, das später bei Arcona-Modellen eingeführt wurde.
Rigg und Handhabung
Das Boot ist mit einem 7/8-Rigg ausgestattet und weist laut einer Datenbank-Vergleichsberechnung einen leicht überdurchschnittlichen Rigganteil auf – sie hat mehr Segelfläche als 54 Prozent ähnlicher Segelboote, was eine Präferenz für Leistung gegenüber einem reinen Minimum für das Fahrtensegeln deutet. Mit dem Referenzsegel nach ISO 8666 beträgt ihr Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) 17,0, was bei einer 135-prozentigen Genua auf 19,6 ansteigt. Das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 222 ordnet sie zu den moderaten Regattayachten ein. Ihr Kenterungsverhältnis liegt bei 2,03, ein Wert, der darauf hindeutet, dass sie nicht für Hochseeregatten zugelassen würde. Unter einem Volvo Penta 2002-Motor mit Saildrive-Übertragung werden 7,5 Knoten Geschwindigkeit angegeben, was im Vergleich zum theoretischen theoretischen Maximalwert eines Verdrängerrumpfes von 6,9 Knoten liegt. Der Tiefgang liegt je nach Beladung bei etwa 1,74 bis 1,84 Metern, was ausreicht, um die meisten Marinas anzusteuern, während ein nutzbares Kielprofil erhalten bleibt. (1)
Unterbringung
Unter Deck ist der Innenausbau aus Teak gefertigt, und die Länge von 31,5 Fuß bei einer Breite von 10,5 Fuß ermöglicht einen für diese Klasse konventionellen Fahrten-Innenraum. Der Wohnbereich lässt sich am besten als skandinavische Aufteilung im typischen Teak-Look dieser Epoche verstehen, anstatt ihn auf eine exakte Baupläne zu reduzieren.
Das Fazit
Die Arcona 32 ist eine kompakte, leicht leistungsorientierte schwedische 7/8-Slup, deren handaufgelegter Rumpf und Sandwichdeck die Bauqualität der frühen 1980er Jahre widerspiegeln. Sie ist für ihre Größe etwas übertakelt und eher als moderate Regattayacht denn als Hochseeyacht ausgelegt. Dennoch halten ihr geringer Tiefgang und der Teak-Innenraum sie im Gespräch der Fahrtenregattaboote. Die geringe Stückzahl bedeutet, dass man beim Kauf sorgfältig sein muss, aber das Design ist für seinen Einsatzzweck stimmig und gut gelöst.
Vorteile
- Leicht überriggtes 7/8-Slup-Rigg mit moderatem Verdrängungs-Längen-Verhältnis für Regatten
- Das Sandwichdeck sorgt für ein besseres Kabinenklima
- Der Tiefgang von ca. 1,74–1,84 m passt in die meisten Marinas
- Teak-Innenausbau und massiver, handverlegter Rumpf
Nachteile
- Das Kenterungsverhältnis schließt sie von der Teilnahme an Hochseeregatten aus
- Unter 200 gebaut, was die verfügbaren Exemplare begrenzt
- Die Motorleistung wird an eine spezifische Volvo Penta 2002-Konfiguration gebunden






