Design und Proportionen
Lupoli verlieh der Comet 33 ein Längen-Breiten-Verhältnis von 3,03 und einen bewusst geräumigen Rumpf, der laut Rekord unter Deck mehr Platz bietet als zwei Drittel vergleichbarer Segelboot-Konstruktionen. Die Breite von 10,8 Fuß unterstützt dieses Innenraumvolumen, ohne das Boot in den Bereich einer Barke zu drängen. Der Ballast macht 33 Prozent der Verdrängung aus – etwa 2.976 Pfund Blei – ein Wert, der im Vergleich nur bei 15 Prozent ähnlicher Konstruktionen liegt, sodass sie eher mäßig steif als schwer belastet ist. Ihre benetzte Fläche beträgt rund 376 Quadratfuß, und mit einem Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 25,68 ist sie eher auf Agilität bei leichtem Wind als auf pure Stabilität getrimmt.
Rigg und Segelplan
Das 7/8-Rigg treibt einen Segelplan von rund 696 Quadratfuß an, und die Trimmleinen folgen berechenbaren modernen Maßen: Genua- und Fockschoten mit etwa 33 Fuß Länge bei einer Halbdurchmesser von einem halben Zoll, eine Großschot von fast 82 Fuß und Spinnakerschoten von rund 72 Fuß, alles in 12-mm-Ankerleine geführt. Das Spatenruder und der Bulbkiel sorgen für gute Manövrierbarkeit auf engem Raum, auch wenn der Tiefgangseinbußen für ein Boot dieser Größe mit sich bringt. Das Kenterungsverhältnis liegt bei 2,07 – ein Wert, der das Boot außerhalb der Grenzen für offizielle Hochseeregatten setzt; nach diesem Maßstab ist es eher eine Fahrtenyacht für Küste und Binnengewässer als ein echter Blauwassersegler. (1)
Unterbringung und Aufteilung
Comar Yachts unter der Eigentümerschaft nach 1998 hatte sich auf größere Semi-Custom-Yachten ausgerichtet, und die 33 spiegelt diese Philosophie einer mittelgroßen Fahrtenyacht mit einer leicht vergrößerten Rumpfform wider. Die Wahl des Konstrukteurs für einen geräumigeren Querschnitt zahlt sich bei der Wohnlichkeit gegenüber Konkurrenzmodellen aus, auch wenn die Quellen keine Angaben zu der Anzahl der Kojen oder der Kabinenaufteilung machen. Ein Wassertank mit 40 Gallonen und eine Dieselkapazität von 32 Gallonen unterstützen Wochenend- und längere Küstentörns.
Konstruktion
Der Rumpf ist aus massivem GFK mit einem soliden GFK-Deck gefertigt. Die moderne Methode der Werft verbindet die Rumpf-Deck-Verbindung mit Strukturkleber, Stahlbolzen und biaxialem Laminat anstelle eines einfachen Überlappungsschnitts. Comar laminiert Verstärkungen direkt in den Rumpf, anstatt Innenschalen zu verwenden – eine Praxis, die darauf abzielt, die Steifigkeit ohne zusätzliches Gewicht zu erhöhen. Der 20 PS starke Lombardini LDW 702 Diesel sorgt bei regelmäßiger Nutzung für einhändige Einmotorentrieb.
Bekannte Schwachstellen
Die einzige betriebliche Einschränkung, die erwähnt werden sollte, ist der lastabhängige Tiefgang von 6,4 bis 6,7 Fuß, der Eignern historisch gesehen nur tiefer liegende Häfen und bestimmte Ankerplätze ermöglichte. (1)
Das Fazit
Die Comet 33 ist eine gut proportionierte Fahrtenyacht für Küstenreviere mit einem geräumigen Rumpf für ihre Länge und einem agilen 7/8-Rigg. Sie wurde nicht für Hochseeregatta-Zertifizierungen gebaut, aber ihre konstruktive Disziplin und die ausgewogenen Werte machen sie zu einer zuverlässigen Begleiterin im Club und an der Küste.
Vorteile
- Mehr Innenraum als bei den meisten ähnlichen Konstruktionen
- Steifer, bleiballastierter Bulbkiel mit Spatenruder
- Direkt laminierte Rumpfverstärkungen für hohe Steifigkeit
Nachteile
- Der geringe Tiefgang schränkt sie auf große Marinas ein
- Das Kenterungsverhältnis schließt eine Teilnahme an Hochseeregatten aus
- Bescheidenes Ballast-Verdrängungs-Verhältnis im Vergleich zu Konkurrenzmodellen




