Rigg und Handhabung
Das Masttopprigg weist ein Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 16,33 auf. Die Großschot ist mit 112,7 Fuß 5/8-Zoll-Leine geführt; die Schoten von Fock und Genua mit 45,1 Fuß; die Spinnakerschot mit 99,2 Fuß, allesamt 16 mm stark. Die Rumpfgeschwindigkeit beträgt 7,4 Knoten bei einer Wasserlinienlänge von 30,3 Fuß, und die Langkiel-Konfiguration tauscht schnelle Wendungen gegen Kursstabilität im Seegang ein.
Unterbringung
Die Breite beträgt 11 Fuß. Für den 28.000-Pfund-Rumpf sind 60 Gallonen Diesel und 160 Gallonen Wasser tankbar; ein Westerbeke-Dieselmotor als Innenborder kann nachgerüstet werden.
Bekannte Schwachstellen
Der Tiefgang von 6,43–6,73 Fuß beschränkt das Boot auf große Marinas. Aufgrund der extrem hohen Verdrängung sind osmotische oder strukturelle Reparaturen beim Kranen sehr kostspielig.
Refits und Eignerschaft
Die geringe Stückzahl macht jeden Rumpf im Grunde zu einem Unikat. Die Westerbeke, sofern eingebaut, ist das dominierende mechanische Element; die Bleikonstruktion des Langkiels spricht eher für schwere Upgrades der Grundtackle als für Leistungsmodifikationen.
Das Fazit
Eine unbekannte, extrem solide gebaute Sparkman & Stephens-Fahrtenyacht, die Seetüchtigkeit über Geschwindigkeit stellt und über einen klassischen Langkiel aus Blei sowie eine schmale Breite verfügt.
Vorteile
- Konservative Hochsee-Werte: Kenterungsverhältnis 1,45, Komfort 50,8
- Langer Bleikiel, Ballastanteil von 32 %
- 160 Gallonen Wasser, 60 Gallonen Kraftstoff
Nachteile
- Extrem schwer (DL 449) begrenzt die Geschwindigkeit
- Tiefgang von 1,95–2,05 m schränkt den Liegeplatz ein
- Nur wenige gebaut; keine modellspezifischen Ersatzteile







