Design und Konstruktion
Das Profil der Slup quer eingedeckt ist elegant, mit einem scharf geschnittenen Bug und einem negativen Spiegel, die dem Boot zusammen eine dynamische Bewegung nach vorn verleihen. Die Länge über alles von 33 Fuß 11 Zoll geht mit einer Breite von 11 Fuß 2 Zoll einher – knapp ein Drittel der Länge –, was das Boot fest im Bereich moderner Proportionen statt der schmalen Norm älterer Fahrtenyachten platziert. Ein weicher, runder Deckskontur ist eindeutig darauf ausgelegt, Seewasser abzuleiten – ein Detail, das bei einem Boot, das für Offshore-Einsätze und nicht für Tagestouren auf geschützten Gewässern konzipiert ist, eine große Rolle spielt. (1)
Rigg und Handhabung
Über diesem Deck verfügt die kompakte Plicht über ein brückengedecktes Hochsee-Layout und bietet Platz für eine Pinne, aber kaum mehr – ein ehrlicher Tausch von Liegefläche gegen seetüchtige Geometrie. Der Traveller sitzt quer über dem Brückendeck montiert, sodass die Großschot nicht im Weg liegt und leicht zu trimmen ist. Die Trimmer können die Primär- und Sekundärwinschen ohne auszustrecken erreichen, obwohl keine dieser Winschen ursprünglich selbstholend war. Frühe Boote erfordern daher die Hand eines Crewmitglieds am Hebel, anstatt dass sich die Schot von selbst abschaltet. (1)
Unterbringung
Petersons gestecktes Ziel – etwa acht Personen schnell und sicher zu transportieren – prägt den Innenraum als reine Passage-Einrichtung und weniger als Wohnraum im Apartment-Stil. Die Deck- und Cockpit-Architektur setzt auf Funktionalität: Das abgerundete, selbstlenzende Deck und das Brückendeck-Cockpit deuten auf ein Boot hin, das zum Leben bei Wetter bestimmt ist, nicht nur zum Fotografieren am Steg. Die Quellen beschreiben die Aufteilung eher durch ihre praktischen Grenzen (ein reines Ruderpinnen-Cockpit) als durch die Quadratmeterzahl, und die Verdrängung von 10.800 Pfund mit 5.100 Pfund Bleiballast spricht für eine stabile, seegütige Plattform unter diesem eleganten Überwasserschiff.
Refits und Eignerschaft
Die ursprünglichen, nicht selbstholenden Winschen sind die offensichtlichste Modernisierung, die ein neuer Eigner vornehmen wird, wenn das Boot noch nicht aktualisiert wurde; der Traveller auf dem Brückendeck und die leicht erreichbaren Primär- und Sekundärwinschen machen dieses Upgrade unkompliziert. Mit nur 92 gebauten Einheiten und der Produktionsbeendigung im Jahr 1981 ist die 34 eine begrenzte, identifizierbare Klasse – der Name von Doug Peterson auf einer in Texas gebauten Regatta-/Fahrtenyacht statt einer Massenmarktlinie.
Das Fazit
Die Peterson 34 ist eine hochseetaugliche Regatta-/Fahrtenyacht aus der Mitte der 1970er Jahre, die breit und elegant geformt ist und eine ernsthafte Decksgeometrie aufweist. Sie belohnt eine Crew, die schnelle, sichere Passagen über das Wasser schätzt und nicht im Cockpit entspannen will, und trägt die Absichten des Konstrukteurs deutlich sichtbar.
Vorteile
- Scharfes, nach vorn geneigtes Profil mit spitzer Bugspitze und umgekehrtem Spiegel
- Rundes Deckskontur, das Wasser läuft klar ab
- Hochseetaugliche Plicht mit Brückendeck und leicht zugänglichen Winschen
- Von Peterson entworfene, limitierte Produktion von nur 92 Booten, gebaut für sicheren Transport von acht Personen
Nachteile
- Die kompakte Plicht ermöglicht zwar eine Pinne, aber kaum mehr
- Keine der ursprünglichen Winschen war selbstholend









