Peterson 30 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Doug Peterson·1977·Chita Inc.
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
30' · 9.14 m
Verdr.
7.000 lbs · 3.175 kg
Erstes Baujahr
1977

Die Peterson 30, häufiger unter ihrem Alias Chita 30 bekannt, ist eine 30FußLeichtgewichtRegatta/Fahrtenyacht, die Doug Peterson 1977 als leistungsstarke HochseeKonkurrenz aus seinen erfolgreichen IOREntwürfen zeichnete. Von Chita Inc. in Japan in weniger als 20 Rümpfen gebaut, ist sie ein seltener Überlebender, dessen RegattaHistorie und direktes Gefühl bei Seglern, die den Namen kennen, nach wie vor Bewunderer anziehen.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
30 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
25,67 ft
Breite
9,5 ft
Tiefgang
5,6 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Spatenruder
Ballast
(Blei)
Verdrängung
7.000 lbs
Wasserkapazität
12 gal
Kraftstoffkapazität
12 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
34 ft
Unterliek Großsegel
9,3 ft
Vorsegeldreieck Höhe
38,3 ft
Vorsegeldreieck Basis
12,2 ft
Vorstaglänge (geschätzt)
40,2 ft
Segelfläche
392 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
17,14
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
184,74
Komfort-Ratio
20
Kenterungsverhältnis
1,99
Rumpfgeschwindigkeit
6,79 kn

Design und Konstruktion

Doug Peterson entwarf die Peterson 30 als Rumpf mit geringer Verdrängung, der bei zunehmendem Wind leicht ins Gleiten kommen sollte, und die Zahlen bestätigen diesen Entwurf: Bei einer Verdrängung von 7.000 lb mit 3.000 lb Bleiballast und einer Breite von 9,5 Fuß bei einer Wasserlinienlänge von 25,67 Fuß besitzt das Boot ein Ballast-Längen-Verhältnis, das eher zu einem wendigen Hochsee-Regattaboot als zu einer trägen Fahrtenyacht passt. Chita Inc. baut den Rumpf aus massivem GFK und stattete ihn mit einem eleganten Flossenkiel und einem Spatenruder aus – der klassischen Peterson-Hochseekonfiguration der späten 1970er Jahre. Das Design liest sich wie eine Miniatur seiner größeren IOR-Konstruktionen, weshalb Eigner im Forum sie seit Langem als „Mini-Peterson 40“ bezeichnen. (1)

Rigg und Handhabung

Das Boot ist als Masttoppslup mit einem Segelplan von 392 Quadratfuß ausgelegt, aufgeteilt auf ein Großsegel von 157,1 Quadratfuß und eine Fock von 226,75 Quadratfuß, ergänzt durch eine 351,25 Quadratfuß große Genua und einen 716,53 Quadratfuß großen Spinnaker für raume Kurse. Die I-, J-, P- und E-Dimensionen (38,33, 12,25, 34 bzw. 9,25 Fuß) beschreiben ein hohes, schmales Vorsegeldreieck, typisch für den IOR-Einfluss. Eine zeitgenössische Fachzeitschrift stellte fest, dass das Boot mehr Rigg besitzt als nur 34 % vergleichbarer Segelboote, was darauf hindeutet, dass es für seinen Rumpf etwas untertakelt ist – doch dieselben Quellen betonen, dass es Priorität auf Geschwindigkeit und Agilität legt, und der leichte Verdrängerrumpf gleitet leicht ins Gleiten über, sobald der Wind auffrischt. Ein benetztes Segelfläche von fast 290 Quadratfuß und ein theoretisches theoretisches Verdrängungsmaximum von rund 6,6 Knoten zeichnen das Boot als schnelles Fahrzeug aus, nicht als Lastenträger für Langstrecken. (2)

Unterbringung

Unter Deck ist die Peterson 30 spartanisch, aber funktional aufgeteilt. Die Aufteilung bietet eine V-Koje im Vorschiff, einen Salon mit Sofakojen, eine Pantry und eine Nasszelle, die für vier bis fünf Crewmitglieder ausgelegt sind. Dies ist ein aus dem Regattasegeln abgeleitetes Interieur: Der Schwerpunkt liegt auf einer minimalen Ausstattung, die einer Crew auf See dient und nicht auf Komfort vor Anker, wobei das kompakte Volumen die Priorität des Bootes auf Gewicht und Leistung gegenüber Wohnraum widerspiegelt.

Bekannte Schwachstellen

Die Historie weist keine konstruktionsbedingten Mängel beim Peterson 30 auf. Die einzige bekannte Eigenschaft, die für Eigner von Bedeutung ist, ist die Seltenheit des Bootes – es wurden weniger als 20 Exemplare gebaut. Somit ist jedes erhaltene Boot ein seltener GFK-Regattasegler aus den 1970er Jahren, dessen Alter eine normale Prüfung verschlissener Regatta-Ausrüstung und gealterter Systeme rechtfertigt.

Das Fazit

Die Peterson 30 ist ein wirklich seltenes Exemplar aus der IOR-Ära von Doug Peterson: ein leichter, gleitfreudiger 30-Fuß-Segler mit Spatenruder und Flossenkiel, der in geringer Stückzahl von Chita in Japan gebaut wurde. Er belohnt Segler, die eine agile IOR-Handhabung in einem kompakten, agilen Paket suchen. Sie ist kein Fahrtenboot im modernen Sinne, aber als zeitgemäßer Regatta-/Fahrtenkreuzer hat sie ihre eigenen Stärken.

Vorteile

  • Geringer Verdränger-Rumpf, der bei zunehmendem Wind leicht ins Gleiten kommt
  • Direktes Handling, das auf Petersons IOR-Designsprache basiert
  • Seltenes, begehrtes Regattageerbe unter den überlebenden Booten

Nachteile

  • Spartanischer Innenraum mit nur funktionalen Schlafplätzen für vier oder fünf Personen
  • Im Vergleich zu vergleichbaren Segelbooten der gleichen Epoche etwas untertakelt
  • Weniger als 20 gebaute Rümpfe, wodurch jedes Exemplar schwer zu finden ist

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