Design und Konstruktion
Mit einer Länge über alles von 30,75 Fuß und einer Wasserlinie von 26 Fuß weist die Moody 31 eine Breite von 10,5 Fuß und eine Verdrängung von fast 9.921 Pfund auf, ausbalanciert durch einen Ballast von 3.527 Pfund für ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von fast 36 Prozent. Der massive GFK-Rumpf verwendet dicke Laminatschichten, das Deck ist ebenso massiv ausgeführt, während der Innenausbau unter Deck mit Teakholz verkleidet ist. Der Kiel ist ein moderner Flossenkiel mit einer optionalen Kimmkiel-Version, kombiniert mit einem Skeg-aufgehängten Ruder, das für ein ausgewogenes Handling und hervorragenden Schutz sorgt. Dies ist eine Moody aus der Dixon-Ära, die Anfang der Achtziger Jahre unter dem Familienname gebaut wurde. (1)
Rigg und Handhabung
Das Boot ist mit einem Masttoppslup-Rigg ausgestattet, das die Segelbedienung unkompliziert hält und für gute Allround-Leistung sorgt. Die Zahlen hinter dem Rigg sind bescheiden, aber vielseitig: ein Großsegel von rund 199 Quadratfuß auf einer Vorliek von 33,5 Fuß, eine 115-prozentige Fock von fast 233 Quadratfuß und eine 150-prozentige Genua von etwa 361 Quadratfuß. Für Kurse auf raumen Kursen erweitert sich der Segelplan um einen Drifter ähnlicher Fläche und einen asymmetrischen Spinnaker von 595 Quadratfuß, wobei ein konventioneller Spinnaker bis zu 736 Quadratfuß und eine 60-prozentige Sturmfock von 83 Quadratfuß für Starkwind dienen. Das Skeg-aufgehängte Ruder sowie die Optionen mit Flossen- oder Kimmkiel sorgen dafür, dass sie sich in engen Häfen berechenbar verhält und für ein segelndes Paar oder eine Familie gutmütig ist. (1)
Unterbringung
Im Inneren ist die Moody 31 eine geräumige, praktische Fahrtenyacht mit Platz für sechs Personen auf einer V-Koje im Vorschiff, Salonsofas und einer Achterkabine, ergänzt durch eine Pantry und eine separate Nasszelle. Die Aufteilung erntet Lob für ihre hervorragende Stehhöhe und den Stauraum, was bei einem Boot dieser Länge ungewöhnlich ist. Der massive Teak-Innenausbau verleiht der Kabine ein robustes, solides Gefühl statt eines leichten Serienfinishs.
Bekannte Schwachstellen
Die dicken Rumpflaminaten und der massive Teak-Innenausbau deuten auf eine konservative Bauweise hin, und jedes einzelne gebrauchte Exemplar sollte nach seinen eigenen Vorzügen begutachtet werden.
Refits und Eignerschaft
Die Eignerschaft einer Moody 31 Mk I bedeutet, sich einer kleinen, bekannten Gruppe von 259 Eignern anzuschließen. Der Volvo Penta MD2003 Diesel mit 28 PS über Wellenantrieb ist eine unkomplizierte Maschine im Service, und das einfache Masttopp-Rigg sorgt dafür, dass laufendes Gut und Segelbestand leicht zu warten oder zu erneuern sind. Der Ruf des Bootes als komfortabler, seetüchtiger 30-Fuß-Kreuzer seiner Ära hält das Interesse stabil, obwohl die Produktion von 1983 bis 1987 lief und der Entwurf unter späteren Moody-Generationen nicht als direkte Linie fortgesetzt wurde.
Das Fazit
Die Moody 31 Mk I ist eine von Dixon entworfene britische Fahrtenyacht, die durch ihre konservative Bauweise und ein wirklich geräumiges Innenraum-Layout über ihre 30 Fuß Länge hinausragt. Für ein Paar oder eine kleine Familie, die eine gut gebaute 80er-Jahre-Fahrtenyacht mit gutmütigem Rudergefühl und einer praktischen Kabine suchen, bleibt sie eine durchdachte Wahl.
Vorteile
- Dickes GFK-Rumpflaminat und massiver Teak-Innenausbau
- Geräumiger Innenraum für sechs Personen mit hervorragender Stehhöhe und Stauraum
- Ausgewogenes Handling durch Flossen- oder Kimmkiele mit Skeg-aufgehängtem Ruder
- Unkompliziertes Masttopp-Rigg mit breiten Optionen für Segelgrößen
Nachteile
- Produktion auf 259 Rümpfe von 1983 bis 1987 begrenzt
- Jeder Rumpf sollte einzeln gesehen werden









