Design und Konstruktion
Dufour Yachts baute die 31 als solide GFK-Rumpf mit einem festen GFK-Deck, einem Eisenballast von 3.696 lb (ca. 1.678 kg) mit einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 38,5 Prozent und einem Skeg-aufgehängten Ruder unter einem Flossenkiel. Der Klabauterbug war das markanteste Merkmal des Designs, und das Modell galt bei der Werft als innovativ für seine Zeit. Mit einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 38,5 Prozent und einem Kenterungsverhältnis von 1,98 fällt sie fest im robusten, seetüchtigen Bereich des 30-Fuß-Cruiser-Rennerspektrums.
Rigg und Handhabung
Die Dufour 31 ist mit einem kraftvollen Masttoppslup-Rigg ausgestattet, dem Yachting Monthly schnelle Fahrleistungen beim Fahrtensegeln zuschreibt. Ihr Segelfläche von 395 Quadratfuß bei einer Verdrängung von 9.600 Pfund ergibt ein Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 13,99. Als Regatta-/Fahrtenyacht ihrer Zeit wurde sie für anspruchsvolles, aber dennoch komfortables Segeln gebaut, und das Skeg-aufgehängte Ruder sorgt für hohe Kursstabilität. Die Rumpfgeschwindigkeit von 6,43 Knoten passt zum Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 352,24 und kennzeichnet sie als moderat schweren Rumpf, der eine stabile Brise benötigt. (1)
Unterbringung
Unter Deck bietet die Dufour 31 einen geräumigen Innenraum mit sechs Kojen, darunter eine Achterkoje und eine Doppelkoje im Salon, bei einer großzügigen Stehhöhe von 6 Fuß 3 Zoll. Sowohl die Pantry als auch der Kartentisch sind für ein Boot dieser Größe ungewöhnlich groß dimensioniert. Die Nasszelle befindet sich mittschiffs – eine Platzierung, die die Breite des Salons maximiert und den Zugang zum WC erleichtert, wenn das Boot krängt oder unterwegs ist.
Refits und Eignerschaft
Mit über 900 Einheiten, die ab 1973 verkauft wurden, und einer langen Produktionszeit hat die Dufour 31 Jahrzehnte voller Refit-Zyklen durchlaufen. Der Volvo Penta MD7A/MD2B-Diesel mit 26 PS im Direktantrieb, einem Kraftstoffkapazität von 13 Gallonen und einer Wasserkapazität von 20 Gallonen spricht für eine einfache, vom Eigner gewartete Plattform und nicht für ein komplexes Systemboot. Ihr für ihre Zeit innovativer Charakter und ihr Regatta-/Fahrten-Gen bedeutet, dass ein gut gepflegtes Exemplar auch heute noch ohne exotische Ersatzteile den Anforderungen eines modernen Fahrtensegels entspricht.
Das Fazit
Die Dufour 31 ist eine wirklich gelungene Regatta-/Fahrtenyacht aus den 1970er Jahren, deren Klipperbug und das mittschiffs platzierte Vorschiff als durchdachtes Design gelten. Sie ist steif, für ihre Länge geräumig und einfach im Unterhalt; mit einer Produktionszahl von über 900 Einheiten spricht sie für einen reifen, bewährten Rumpf.
Vorteile
- Mehr als 900 Einheiten von 1973 bis heute gebaut – ein bewährtes und zahlreiches Modell
- Geräumiger Innenraum mit sechs Kojen, 1,90 m Stehhöhe sowie einer gut dimensionierten Pantry und Kartenmaschine
- Leistungsstarkes Masttopprigg für schnelle Fahrtenleistungen
- Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 38,5 % und Skeg-aufgehängtes Ruder für hohe Steifigkeit und Kursstabilität
Nachteile
- Heute selten auf Clubregatten zu sehen, was die Klassengemeinschaft einschränkt
- Die moderate Verdrängung belohnt eher viel Wind als Leichtwind-Eleganz










