Design und Konstruktion
Briands Rumpf für die 479 zeichnet sich durch verlängerte Wasserlinien und ein moderates Freibord aus – eine Kombination, der die Werft sowohl das gute Aussehen als auch das souveräne Seeverhalten des Bootes zuschreibt. Der Rumpf selbst ist aus GFK mit einem Festkiel und einem Standardtiefgang von 2,24 Metern. Jeanneau positionierte die 479 als Boot, das von den neuesten Innovationen profitiert und die besten Eigenschaften seiner Vorgänger geerbt hat – eine Aussage, die auf der eigenen Positionierung der Marke für das Modell beruht und nicht auf externen Bewertungen. Die Verdrängung von 10.809 kg und der Tiefgang von 2,24 m ordnen das Boot fest in die Mittelklasse der hochseetauglichen Fahrtenyachten ein, und die CE A-Ocean-Zertifizierung bestätigt seine Eignung für ausgedehnte Offshore-Passagen. (2)
Rigg und Leistung
Die 479 ist mit einem einmastigen Slup-Rigg ausgestattet und wurde mit Yanmar-Motoren mit 57 PS oder 80 PS angeboten, kombiniert mit einer Kraftstoffkapazität von 240 Litern. Der Hersteller gibt an, dass die Yacht außergewöhnliche Leistungen auf See erbringt und das perfekte Gleichgewicht zwischen Leistung, Komfort an Bord und einfacher Handhabung bietet. Mit einer Gästekapazität von acht Personen und einer maximalen Innenraumkapazität von vierzehn Personen richtet sich der Entwurf eindeutig sowohl auf das Fahrtensegeln mit der Familie als auch auf den Charterbetrieb unter Skipper. Die Sprache des Werftenherstellers präsentiert die 479 als Boot, das bei seiner Größe keine Abstriche bei der Einfachheit der Handhabung macht – ein Gleichgewichtspunkt, der durch den moderaten Tiefgang von 2,24 m und die Slup-Konfiguration bestätigt wird.
Unterbringung
Die 479 ist in drei bis vier Kabinenversionen erhältlich. In der Vier-Kabinen-Version bietet sie vier Gästekabinen und vier Nasszellen, sodass bis zu acht Gäste beherbergt werden können. Die Kapazität von 615 Litern Frischwasser sorgt für ausreichend Versorgung bei einer längeren Törnrotation. Der Fokus der Werft auf den Komfort an Bord spiegelt sich in der Anzahl der Kabinen und Kojen wider; das Boot wirkt eher wie eine volumenorientierte Fahrtenyacht als ein spartanischer Regattakreuzer. Ob für den privaten Eigner oder nach dem Ausklang des Charterbetriebs konfiguriert – die Raumaufteilung ist für einen Rumpf dieser Länge sehr dicht.
Das Fazit
Die Sun Odyssey 479 ist eine von Briand entworfene, in Frankreich gebaute Fahrtenyacht mit Achtercockpit, die von Jeanneau von 2016 bis zur Einstellung produziert wurde. Ihr verlängerter Rumpf und das moderate Freibord verleihen ihr ein souveränes Profil, und die CE-A-Ocean-Zertifizierung bestätigt ernsthafte Hochseeeignung. Die drei- bis vier-Kabinen-Layouts bieten reichlich Volumen, während das Slup-Rigg und der geringe Tiefgang das Handling für ein Boot dieser Größe leicht machbar halten. Käufer sollten beachten, dass die Produktion des Modells im Jahr 2016 begann, und prüfen, welche Motorisierung und wie viele Kabinen ein bestimmter Rumpf besitzt.
Vorteile
- CE-Kategorie A – Hochseegenehmigung für weltweite Einsätze
- Verlängerte Rumpflinien mit moderatem Freibord für eine elegante Erscheinung und gute Segeleigenschaften
- Drei- bis vier-Kabinen-Layouts mit bis zu vier Nasszellen für hohe Kabinendichte
- Das Rigg als Slup und der Tiefgang von 2,24 m werden von der Werft als ausgewogenes Verhältnis von Leistung und einfacher Handhabung genannt
Nachteile
- Nur von 2016 an produziert und mittlerweile ausgemustert, was die Langlebigkeit der Modellreihe einschränkt
- Von der Werft abgegebene Leistungsversprechen fehlen in den Quellen ohne unabhängige Bestätigung durch Probefahrten





