Design und Konstruktion
Die Nonsuch 33 ist überwiegend aus GFK gebaut und zeigt ein klassisches Kielboot-Profil mit einem aufrechten Vorsteven und einem vertikalen Spiegel. Unter der Wasserlinie ist sie mit einem festen Flossenkiel ausgestattet und wird durch ein intern montiertes Spatenruder gesteuert, das über eine Radsteuerung bedient wird. Diese Aufteilung hält die Ruderpinne geschützt und die Steueranlage innerhalb des Rumpfes sicher untergebracht. Die Rumpfform ist eine direkte Weiterentwicklung der Nonsuch 30 – sie erweitert das Catboot-Konzept statt es komplett neu zu denken. Der kanadische Bau spiegelt die handwerkliche Qualität von Hinterhoeller Yachts wider.
Rigg und Handhabung
Was die Nonsuch 33 von herkömmlichen Slups unterscheidet, ist ihr Catrigg: Ein einzelner unverstagter Mast kombiniert mit einem Wishbone-Baum, was Vorstag, Achterstag und überlappende Genuas überflüssig macht. Der Mastausleger und der daraus resultierende Freiborddurchmesser betragen 58 Fuß 9 Zoll über der Wasserlinie – Maße, die auf den Mastzeichnungen von Hinterhoeller Yachts und den ursprünglichen Segelplänen des Konstrukteurs basieren. Da es kein stehendes Gut gibt, das getrimmt werden muss, und keine Fockschoten zu bedienen sind, ist das Boot auf eine einfache Handhabung mit einem einzigen Segel ausgelegt. Auf der Regattabahn liegt ihr PHRF-Handicap bei 171, wobei ein Höchstwert von 171 und ein Tiefstwert von 168 verzeichnet wurden. Damit gehört sie eher zu den moderat eingestuften Fahrten-Catbooten als zu den reinen Performance-Regattayachten. (1)
Unterbringung und Ausrüstung
Die Motorisierung zeigt die Flexibilität einer kleinen Baureihe. Das Boot wurde mit verschiedenen kleinen Dieselmotoren ausgestattet, darunter der japanische Yanmar 3JH2T-BE, der Universal M35 und der Volvo MD2040. Das bedeutet, dass jedes einzelne Exemplar je nach Produktionszeitraum oder späterer Remotorisierung eine andere Antriebsform aufweisen kann. Diese Vielfalt ist die praktische Folge einer kurzen Produktionszeit und kein standardisiertes Motorenpaket.
Das Fazit
Die Nonsuch 33 ist eine konsequent umgesetzte Weiterentwicklung der Ellis-Catboot-Idee auf einer 33-Fuß-Plattform. Sie bietet die Einfachheit des unverstagten Wishbone-Riggs in einem kanadischen GFK-Rumpf mit Radsteuerung und Flossenkiel. Nur 67 Exemplare wurden von Hinterhoeller fertiggestellt, einige wenige weitere von Wiggers, sodass das Modell nach wie vor eine seltene, spezialisierte Fahrtenyacht für Segler bleibt, die den einhand-Bedienkomfort eines Ein-Segels über die Vielseitigkeit eines herkömmlichen Riggs stellen.
Vorteile
- Cat-Rigg mit unverstagtem Mast und Wishbone-Baum vereinfacht das Handling
- Radgesteuertes Spatenruder in geschützter, interner Halterung
- Entwickelt von Mark Ellis Design auf Basis der bewährten Nonsuch 30
Nachteile
- Nur 67 Einheiten gebaut, was die Unterstützung durch Flottenvereinigungen und die Ersatzteilverfügbarkeit einschränkt
- Verschiedene Motorisierungen in der Flotte erschweren den Ersatzteilkauf
- Die PHRF-Band von 168 bis 171 spiegelt eher das Konzept für Fahrtensegeln als für Regatten wider







