Design und Konstruktion
Sharps Entwurf aus dem Jahr 1976 basiert auf einem Rumpf mit Flossenkiel und Spatenruder, einer Wasserlinie von 26 Fuß 6 Zoll bei einer Länge über alles von 31 Fuß und einer Breite von 10 Fuß 4 Zoll. Das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis liegt bei etwa 27 Prozent bei einer Verdrängung von fast 8.900 Pfund. Der massive GFK-Rumpf und das Deck sind im Innenraum mit Teakholz ausgestattet. Yachting Monthly beschrieb das Boot als gut gebaut und fein verarbeitet – ein Urteil, das zu ihrem Ruf als solide Fahrtenyacht für Küste und Offshore passt und nicht zu einem Leichtgewicht unter den Regattayachten. Die benetzte Fläche beträgt rund 301 Quadratfuß, und das Absinkvermögen liegt bei etwa 1.116 Pfund pro Zoll – Werte, die auf einen moderat beladenen Fahrtenrumpf hindeuten, der seine Linien auch bei zunehmendem Gewicht an Bord ohne drastische Trimmänderungen beibehält. (1)
Rigg und Handhabung
Die Dolphin 31 ist mit einem konventionellen Masttopprigg ausgestattet. Das laufende Gut entspricht den Normen einer Fahrtenyacht dieser Ära: Vor- und Genuaschoten mit einer Länge von etwa 31 Fuß und einem Halbdurchmesser von ½ Zoll, eine Großschot von 77,5 Fuß und eine Spinnakerschote von 68,2 Fuß, alles in 12 mm. Mit einem Flossenkiel, der bei ca. 4 Fuß 10 Zoll Tiefgang – unter Last etwas mehr, bis zu rund 5 Fuß 1 Zoll – verdrängt, kann sie sich in flachen Marinas eintragen, während sie gleichzeitig genügend laterales Volumen behält, um auch einer Brise standzuhalten. Yachting Monthly stellte sie im Einsatz als leistungsstarke Seeyacht fest, obwohl Eigner und Tester gleichermaßen anmerkten, dass sie vielleicht nicht so schnell war, wie man aufgrund des lebendigen Versprechens ihres Profils gehofft hatte. (1)
Unterbringung
Für ihre Epoche ist die Dolphin 31 ein geräumiges Boot. Sie bietet Schlafplätze für sechs Personen, einschließlich einer Dinette, die sich zu einer Doppelkoje umbauen lässt, und einer ungewöhnlichen Aufteilung mit zwei übereinander gestapelten Einzelkojen im Achterbereich. Die Pantry ist für die damalige Zeit großzügig bemessen und die Vorschiffskabine ist gut proportioniert, was eine Fläche bietet, die eher für den Charterbetrieb als für den privaten Eigner gedacht war. Der für diese Zeit standardmäßige Teakholz-Innenausbau wirkt eher wie ein warmer, pflegeleichter Begleiter der GFK-Konstruktion als als Luxusstatement.
Eignerverhalten & Nutzung
Die für den Chartermarkt gebaute Dolphin 31 war in dieser Rolle nur mäßig erfolgreich, doch einige Exemplare wurden als solide, schnelle Fahrtenyachten verkauft und haben seither Erstkäufern gute Dienste geleistet. Yachting Monthly empfahl sie als wirtschaftliche Allrounder-Yacht für Einsteiger – ein Urteil, das zu einer Produktion von 55 einfachen, wartungsarmen Fahrtenyachten passt. (1)
Das Fazit
Die Dolphin 31 ist eine gut durchdachte Fahrtenyacht aus den 1970er Jahren mit Charakter und einem großzügigen Innenraum für ihre Länge. Sie ist keine Geschwindigkeitsmaschine, aber ihre Bauweise und die Unterbringung machen sie zu einem vernünftigen Schritt nach oben für Einsteiger im Fahrtensegeln.
Vorteile
- Gut gebauter und hochwertig verarbeiteter GFK-Rumpf mit Teak-Innenausbau
- Geräumiges Layout mit sechs Kojen, inklusive umbaubarer Sitzecke und geteilten Niederkojen im Achterbereich
- Geringer Tiefgang für ein 31-Fuß-Boot mit Flossenkiel – ideal für Marinas und gleichzeitig seetüchtig
- Wirtschaftlicher Allrounder, der sich hervorragend für Erstkäufer eignet
Nachteile
- Nicht so schnell wie erhofft, wenn man ihr Masttopp-Riggprofil bedenkt
- Nur mäßig erfolgreich im ursprünglichen Charterzweck








