Design und Konstruktion
Die 29-2 ist ein Einrumpfboot aus massivem GFK mit einem geneigten Vorsteven und einem negativen Spiegel. Der Rumpf ist mit einem Flossenkiel und einem intern montierten, tiefgehenden Spatenruder ausgestattet, das über eine Radsteuerung bedient wird. C&C baute zwischen 1983 und 1986 über drei Jahre hinweg etwa 400 dieser Boote in seinen Werften in Kanada und den USA. Das Design spiegelt die Ära von Cuthbertson & Cassian bei C&C wider und sollte nicht mit der früheren C&C 29 von 1977 verwechselt werden, von der es nur im Namen abstammt.
Rigg und Handhabung
Die 29-2 ist als hohe Slup mit einem Doppel-Saling-Rigg, Bermudarigg und geteiltem Achterstag getakelt. Die Kombination aus Spatenruder und Flossenkiel sorgt für ein direktes Rudergefühl über die Radsteuerung. Auf der Regattabahn weist die Version mit Flossenkiel ein durchschnittliches PHRF-Handicap von 174 auf (mit Höchstwert 188 und Tiefstwert 171), während die Flachkiel-Version im Durchschnitt bei 177 liegt (Höchstwert 186, Tiefstwert 171). Diese Werte positionieren sie fest im Bereich der schnellen Regatta-/Fahrtenyachten (MORC), schnell genug, um konkurrenzfähig zu sein, aber so konfiguriert, dass sie auch für den Allround-Einsatz geeignet ist. (1)
Unterbringung
Unter Deck bietet die 29-2 fünf bis sechs Kojen und eine Kabinenhöhe von 6 Fuß. Die Plicht ist T-förmig, ein Layout, das sowohl den Bewegungsfreiraum der Crew beim Segeln als auch den geselligen Umgang vor Anker unterstützt. Mit einer Länge über alles von 28,5 Fuß, einer Breite von 9,4 Fuß und einer Kabine von 6 Fuß ist der Innenraum kompakt, aber für ein Boot dieser Länge und mit diesem Regatta-Hintergrund funktional ausgestattet.
Das Fazit
Die C&C 29-2 ist eine konzentrierte MORC-Regatta-/Fahrtenyacht aus den Jahren von Cuthbertson & Cassian bei C&C, die in zwei Ländern in nennenswerter Stückzahl gebaut wurde. Ihr hohes Rigg mit Doppel-Salingen, Flossenkiel und Spatenruder liefern das berechenbare Leistungspotenzial einer Regatta-/Fahrtenyacht, während das T-förmige Cockpit und fünf bis sechs Kojen sie auch als Wochenend-Fahrtenyacht nutzbar machen. Die kurze Produktionszeit bedeutet, dass überlebende Exemplare eine begrenzte und definierte Population darstellen.
Vorteile
- MORC-Renn- und Fahrtenyacht mit dokumentierten PHRF-Bands
- Hoher Masttoppslup mit doppeltem Salingen-Rigg und geteiltem Achterstag
- Etwa 400 Einheiten gebaut in Kanada und den USA
- T-förmige Plicht mit fünf bis sechs Kojen unter Deck
Nachteile
- Die Produktion endete 1986 nach nur drei Jahren Bauzeit
- Kein Verwandter der C&C 29 von 1977 trotz des gemeinsamen Namens









