Design und Konstruktion
Sowohl Rumpf als auch Deck sind aus massivem GFK gefertigt, und das Boot hat je nach Beladung einen Tiefgang von vier bis 4,3 Fuß, was es ihr ermöglicht, in flachen Marinas anzulegen, die tiefergehende Flossenkieler ausschließen würden. Bei einer Verdrängung von 3.200 Pfund und einem Bleiballast von 1.050 Pfund liegt ihr Ballast-Verdrängungs-Verhältnis (B/D) mit 33 Prozent höher als bei vergleichbaren Konstruktionen mit 24 Prozent. Die Breite von 8,81 Fuß bei einer Länge von 24 Fuß ergibt ein Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 2,73. Diese Breite, gemessen an heutigen Standards bescheiden, aber großzügig für ihre Epoche, ist der Grund, warum zeitgenössische Vergleiche sie unter Deck als geräumiger einstuften als 76 Prozent ähnlicher Segelboote. Die benetzte Fläche des Unterwasserschiffs beträgt etwa 182 Quadratfuß, und ihr Tiefgangsverhältnis von 597 Pfund pro Zoll zeigt, wie wenig nötig ist, um ihren Trimm zu verändern. (1)
Rigg und Handhabung
Was die C&C 24 auf dem Wasser auszeichnet, ist ihr Rigg. Die Yachtdatenbank-Besprechung weist darauf hin, dass sie mehr Takelage als 99 Prozent ähnlicher Boote trägt, was die Quelle als deutlich überdimensioniert einstuft. Die Maße von stehenden und laufenden Leinen bestätigen dies: Die Fallen für Großsegel, Fock/Genua und Spinnaker sind alle 63 Fuß lang und haben einen Durchmesser von 5/16 Zoll, während die Schoten 24 Fuß für Fock und Genua sowie 60 Fuß für die Großschot betragen, allesamt mit einem Durchmesser von 3/8 Zoll. Ein Cunningham und eine Bergeschlaufe von jeweils 8,5 bzw. 17 Fuß sowie ein 17 Fuß langer Unterliekstrecker vervollständigen eine Kontrollausrüstung, die man an einer viel größeren Regattayacht erwarten würde. Ihr Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 18,57 und das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 193 ordnen sie zu den „moderaten Regattayachten“ ein, wobei 62 Prozent ähnlicher Konstruktionen schwerer sind als sie. (1)
Leistungsspektrum
Die theoretische Rumpfgeschwindigkeit für ein Verdrängerschiff dieser Länge beträgt 5,9 Knoten, und ihr Komfort-Ratio von 13,0 bedeutet, dass sie sich komfortabler bewegt als 27 Prozent ähnlicher Konstruktionen – nicht luxuriös, aber für diese Größe absolut solide. Das Kenterungsverhältnis liegt bei 2,39, ein Wert, der sie nach den üblichen Regeln für Hochseeregatten ausschließen würde. Diese Zahl, kombiniert mit der geringen Verdrängung und dem eher flachen Flossenkiel, positioniert das Boot eher als Performer für geschützte Gewässer und Küstenreviere als für Langstreckenfahrten. (1)
Unterbringung
Das durch die Breite erzeugte Volumen und die als kleine Slup konzipierte Aufteilung deuten auf eine kompakte, dennoch nutzbare Kabine für Wochenendtörns entlang der Küste hin. Das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 33 Prozent und die Konstruktion aus massivem GFK sprechen für eine einfache, robuste Struktur ohne Sandwich-Rumpf oder -Deck, in denen Feuchtigkeit eingeschlossen werden könnte.
Bekannte Schwachstellen
Die wichtigsten Einschränkungen sind inhärent im Entwurf und nicht auf fehlerhafte Bauqualität zurückzuführen: Der stark überdimensionierte Segelplan erfordert eine sorgfältige Inspektion von Mast und Rigg, und das Kenterungsverhältnis schränkt die Ambitionen für Offshore-Reviere ein.
Das Fazit
Die C&C 24 ist eine elegant gestaltete, breite kleine Slup, die in Sachen Segelhandhabung weit über ihre Länge hinausragt. Sie ist ein Produkt der Designkultur von C&C Mitte der 1970er Jahre: leicht, schnell und mit einem Volumen, das die meisten Konkurrenten ihrer Größe in den Schatten stellte.
Vorteile
- Das durch die Breite ermöglichte Kabinenvolumen übertrifft das von Konkurrenzmodellen um mehr als 76 Prozent
- Bleiballast-Flossenkiel mit ausreichend geringem Tiefgang für den Hafenzugang
- Überdimensioniert aufgetakelt für ihre Größe, mit umfassenden Kontrollleinen für Regatten
Nachteile
- Das Kenterungsverhältnis von 2,39 schließt eine Teilnahme an Hochseeregatten aus
- Der Bewegungskomfort ist nur besser als bei 27 Prozent der Konkurrenzboote
- Die geringe Verdrängung begrenzt die Einsatzbereitschaft bei schwerem Wetter und auf hoher See







