Design und Konstruktion
Durch Briands Vergrößerung erhielt die 390 einen massiven GFK-Rumpf und ein Deck mit einer weit nach achtern getragenen Breite für maximales Volumen. Yachting Monthly stellte fest, dass sie sowohl in Form als auch im Stil des Ankers eine deutlich vergrößerte Version der ursprünglichen 350 war. (1)
Rigg und Handhabung
Als Masttoppslup mit 630 Quadratfuß Segelfläche und einem 30 PS starken Perkins-Diesel setzt sie auf Kontrolle statt auf Geschwindigkeit – ideal für entspanntes Fahrtensegeln und weniger für Regatten.
Unterbringung
Der offene Innenraum wurde mit hellem Eschenfurnier akzentuiert. Es gab drei Optionen: eine Eignerversion mit zwei Kabinen und zwei Charterversionen mit jeweils drei Kabinen, alle mit zwei Nasszellen. Die Charteraufteilungen boten eine Dinette mit gegenüberliegender Pantry oder eine herkömmliche L-förmige Pantry im Salon. Der Kartentisch war in allen Versionen sehr einfach gehalten. (1)
Cockpit
Die große Plicht verfügt über einen halbpermanenten Tischanker, was den geselligen Nutzungsvorteil vor freien Zugang zu der Winsch stellt. (1)
Das Fazit
Eine vernünftige, volumenorientierte Fahrtenyacht, die eine echte Navigationsecke gegen ein luftiges Innenraumkonzept und eine gesellige Plicht eintauscht.
Vorteile
- Vergrößerte 350-Rumpfform mit unkomplizierter Bauweise
- Helliger, offener Innenraum mit hellem Eschenfurnier in drei Layouts
- Zwei Nasszellen im Standard selbst bei den drei-Kabinen-Charterversionen
- Große Plicht mit halbpermanentem Tisch für das Leben an Deck
Nachteile
- Die rudimentäre Kartenmaschine in allen Versionen begrenzt die Navigationsmöglichkeiten
- Der bescheidene Segelplan kennzeichnet sie als komfortable Fahrtenyacht und nicht als Leistungsschiff








