Westerly Fulmar 32 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Ed Dubois·1979 – 1992·~437 hulls·Westerly Marine Ltd.
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
7/8-Slup
LOA
31.83' · 9.7 m
Verdr.
9.900 lbs · 4.491 kg
Erstes Baujahr
1979

Der Westerly Fulmar 32 entstand 1979 aus dem Entwurf von Ed Dubois und wurde zwischen 1979 und 1992 bei Westerly Marine gebaut, wobei in diesem Zeitraum insgesamt 437 Rümpfe zu Wasser gelassen wurden. Es handelt sich um ein EinrumpfSegelboot, das sich als zuverlässige Regatta/Fahrtenyacht einen Namen machte. Es positioniert sich bewusst irgendwo dazwischen – zwischen Komfort und Geschwindigkeit –, anstatt in einer Disziplin so weit zu überzeugen, dass die andere darunter leidet.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
31,83 ft
Länge an Deck
31,83 ft
Länge in der Wasserlinie
26 ft
Breite
10,92 ft
Tiefgang
5,25 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe
42,5 ft

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Spatenruder
Ballast
4.210 lbs (Eisen)
Verdrängung
9.900 lbs
Wasserkapazität
27 gal
Kraftstoffkapazität
23,8 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
7/8-Slup
Vorliek Großsegel
39 ft
Unterliek Großsegel
13 ft
Vorsegeldreieck Höhe
36,5 ft
Vorsegeldreieck Basis
11,6 ft
Vorstaglänge (geschätzt)
38,3 ft
Segelfläche
465 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
16,13
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
42,53
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
251,46
Komfort-Ratio
22,84
Kenterungsverhältnis
2,03
Rumpfgeschwindigkeit
6,83 kn

Design und Konstruktion

Die Fulmar 32 verfügt über einen GFK-Rumpf und Eisenballast sowie ein Spatenruder, das für präzise Steuerung sorgt. Die Verdrängung liegt bei rund 11.000 lbs, und die Absorptionsrate von 216 kg/cm unterstreicht die Stabilität und die Tragfähigkeit des Bootes. Es wurden zwei Kielkonfigurationen angeboten: ein Flossenkiel für verbesserte Leistung mit einem Tiefgang von 5'6" und eine Kimmkiel-Option, die es dem Boot ermöglicht, bei einem geringen Tiefgang von 4'0" auf Gezeitenrevieren trockenzufallen. Die Länge über alles beträgt 31'11" bei einer Breite von 10'9". Diese Proportionen halten den Rumpf handhabbar, aber großzügig genug für den Fahrtencharakter, den Dubois im Sinn hatte. (1)

Rigg und Handhabung

Die Fulmar 32 ist als 7/8-Slup mit einer Masthöhe von rund 43 Fuß und einer Segelfläche von fast 505 Quadratfuß ausgestattet. Ihr Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 14,95 und ihr Kenterungsverhältnis von 1,96 ordnen sie fest im Bereich der Fahrtenyachten ein und nicht bei den reinen Regattayachten. Dennoch hat sich der Ruf als zuverlässige Fahrten-Regattayacht durch diese Balance redlich verdient. Das präzise Rudergefühl des Spatenruders ergänzt die leistungsorientierte Auslegung des Flossenkiels, während der Zwillingskiel jenen dienen soll, die es schätzen, bei fallendem Wasser auf Grund laufen zu können. Die Schotgeometrie ist für diese Größe konventionell: Die Genua- und Vorsegelschoten sind etwa 9,7 m lang, die Großschot misst 24,3 m und alle Schoten haben einen Durchmesser von 12 mm.

Unterbringung

Unter Deck ist die Fulmar 32 mit sieben Kojen und einer Pantry ausgestattet – eine Aufteilung, die das Konzept des Fahrtenseglers unterstützt, ohne sich als schwimmendes Apartment auszugeben. Die Breite von knapp unter 11 Fuß und der Rumpf von 31'11" bieten das Volumen, das diese Kojen benötigen, während Verdrängung und Seeverhalten des Bootes im Zaum gehalten werden.

Das Fazit

Die Westerly Fulmar 32 ist ein durchdachtes Entwurf aus den frühen Jahren von Ed Dubois bei Westerly: Ein GFK-Einrumpfboot, das Komfort und Leistung perfekt ausbalanciert hat und sich über 437 gebaute Rümpfe hinweg seinen Ruf als Cruiser-Racer verdient hat. Die Wahl zwischen Flossen- oder Zwillingskiel ermöglicht es dem Eigner, das Boot je nach Grundberührung oder Geschwindigkeitsanforderung anzupassen, und das Spatenruder sorgt für eine präzise Handhabung.

Vorteile

  • Option mit Zwillingskiel trocknet bei 4'0" Tiefgang auf Gezeitenrevieren auf
  • GFK-Rumpf mit einem Verdrängungsverhältnis von 216 kg/cm für hohe Tragfähigkeit
  • Sieben Kojen und Pantry für das Fahrtensegeln

Nachteile

  • Der Tiefgang des Flossenkiels von 5'6" schränkt den Zugang zu flachen Gewässern ein
  • Das SA/D-Verhältnis von 14,95 begünstigt das Fahrtensegeln im Vergleich zum Regattasport

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