Design und Konstruktion
Sowohl Rumpf als auch Deck bestehen aus massivem GFK, und das Boot wurde mit verschiedenen Kielalternativen angeboten – jeweils als Flossenkiel, wobei sich der Tiefgang je nach Beladung ändert. Der Standard-Flossenkiel hat einen Tiefgang von etwa 5,6 bis 5,9 Fuß, während eine Option mit geringerem Tiefgang diesen auf rund 4,7 bis 5,0 Fuß reduziert, sodass das Boot bei leichter Beladung sogar in sehr flachen Marinas anlegen kann. Das Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 3,14 und ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 36 Prozent beschreiben einen gut proportionierten Rumpf mit einer dokumentierten Immersionsrate von etwa 999 Pfund pro Zoll. Die benetzte Fläche beträgt etwa 322 Quadratfuß, und das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 255 ordnet sie eher zu den von einem Rezensenten als „moderaten Regattayachten“ bezeichneten Booten als zu schweren Fahrtenyachten ein. (1)
Rigg und Handhabung
Als 7/8-Slup verfügt die Maxi 34 über eine Segelfläche von fast 592 Quadratfuß und eine berechnete Höchstgeschwindigkeit von rund 4,9 Knoten, gegenüber einem theoretischen Grenzwert für Verdrängerrümpfe von etwa 7,0 Knoten. Das Kenterungsverhältnis liegt bei 1,87 und das Komfort-Ratio fällt im Bereich von 23,5 bis 27,0 – Werte, die sie als stabiles, wenn auch nicht außergewöhnlich weiches Küstenboot charakterisieren. Ein Volvo Penta MD202S-Diesel mit 21 PS treibt ein Saildrive an, eine Konfiguration, die den Antrieb vereinfacht, aber die üblichen Überlegungen zum Unterwasserschiff dieses Antriebstyps mit sich bringt.
Unterbringung
Die Register verzeichnen keine Details zur Innenraumaufteilung, abgesehen davon, dass das Eigner-Layout mit drei Kabinen auf dem Gebrauchtbootmarkt häufiger ist und auch eine Alternative mit zwei Kabinen existierte. Mit 36 Gallonen Wasser und 21 Gallonen Diesel sind die Systeme eher für Wochenendtörns und kurze Küstentörns als für lange, unabhängige Reisen ausgelegt. Das massive GFK-Deck und der Rumpf bieten eine einfache Struktur ohne Sandwichpaneele im Hauptüberzug.
Bekannte Schwachstellen
Der Saildriveschaft ist das einzige Bauteil, das bei einer Besichtigung genau auf Dichtungen und Korrosionsgeschichte untersucht werden sollte – unabhängig von eventuellen Meldungen über Schäden.
Refits und Eignerschaft
Die Produktion endete 1998 nach 71 Booten, und die Marke ging über die Werft Nimbus Boats AB, bevor sie später übernommen wurde. Für einen Eigner bedeutet dies, dass er mit einem kleinen, nicht mehr hergestellten Modell zu tun hat, dessen Ersatzteile auf Volvo Penta und Standardbeschläge von Maxi Yachts zurückzuführen sind. Das Magazin Sailing Today veröffentlichte in seiner Ausgabe vom Oktober 2010 einen Gebrauchtboot-Test einer Maxi 34, was die Beliebtheit des Modells in der Langzeitflotte bestätigt.
Das Fazit
Die Maxi 34 ist eine von Petterson entworfene Küsten-Slup mit moderater Verdrängung und verschiedenen Tiefgangsvarianten für den Flossenkiel. Sie wurde in geringer Stückzahl mit einem einfachen GFK-Rumpf und einem Saildrive-Diesel gebaut. Sie ist eine rationale Wahl für Fahrtensegler mit geringem Tiefgang, bei denen der Zugang zu Marinas wichtiger ist als die Reichweite auf See.
Vorteile
- Mehrere Tiefgangsoptionen für den Flossenkiel, darunter eine flache Variante unter 1,50 m für flache Marinas
- Solider GFK-Rumpf und -Deck, keine Sandwichstruktur im Hauptrumpf
- Entworfen von Pelle Petterson mit einem belegten Profil für moderate Regatten
Nachteile
- Der Saildrive-Antrieb erfordert eine spezifische Inspektion und Wartung der Dichtungen
- Die geringe Stückzahl begrenzt die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Wiederverkauflichkeit









