Design und Konstruktion
Ron Holland entwarf die Polaris 33 als Flossenkiel-Masttoppslup mit einer Länge über alles von 33,04 Fuß und einer Wasserlinienlänge von 26,02 Fuß. Sie verdrängt 8.750 Pfund bei 4.400 Pfund Bleiballast. Rumpf und Deck bestehen aus massivem GFK und wurden von Polaris Yachts gebaut, einer 1977 von dem Ingenieur Achille Davanzo gegründeten Werft. Alfio Peraboni, Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele, leitete die Werft. Eine höhere Kajütaufbau-Variante befand sich zu dieser Zeit im Bau.
Rigg und Handhabung
Die Polaris 33 wurde standardmäßig mit einem Masttopprigg ausgeliefert, aber auch ein 7/8-Rigg war für Regatten verfügbar. Eigner berichten, dass das 7/8-Rigg nur in der Regatta-Version angeboten wurde. Der erste gebaute Rumpf, benannt Puks, gewann die griechische Mittelmeer-Meisterschaft 1978 und 1979. Der Segelplan bietet eine Fläche von rund 502 Quadratfuß. (1)
Unterbringung
Die Regatta-Version hatte einen auf ein Minimum reduzierten Innenraum, ohne dass dabei der wesentliche Komfort eingeschränkt wurde. Die Fahrtenversion bot vollständige Interieurs mit Holzinnenausbau.
Refits und Eignerschaft
Seit 1977 wurden insgesamt 30 Exemplare in beiden Versionen gebaut und verkauft. Das Boot wurde von einem 20 PS starken Einbaudiesel angetrieben, ausgestattet mit Barbarossa-Decksausrüstung und einem Canclini-Mast. Mit einem Spatenruder und einem maximalen Tiefgang von 6 Fuß fällt der Entwurf in die Kategorie der Performance-Cruiser.
Das Fazit
Die Polaris 33 ist eine saubere Holland-Ausarbeitung des Regatta-/Fahrtenyacht-Ideals der späten 1970er Jahre mit dem Optionen für Masttopp- oder 7/8-Rigg. Der holzinnene Interieur der Fahrtenversion hält das Boot als zweckmäßige 33-Fuß-Yacht authentisch.
Vorteile
- Entwurf von Ron Holland mit bewährter Regatta-Historie
- Bleiballast-Flossenrumpf, 1,83 m Tiefgang, Spatenruder
- Wahl zwischen Masttopp- oder 7/8-Rigg
- Solide GFK-Konstruktion
Nachteile
- Geringe Stückzahl (30 gebaut bis Anfang der 1980er Jahre)









