Design und Konstruktion
Sie verdrängt 2.105 Pfund bei 838 Pfund Eisenballast, was einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 39,8 % entspricht, kombiniert mit einer Breite von 8,14 Fuß und einem Längen-Breiten-Verhältnis von 2,50. Der Flossenkiel weist je nach Beladung einen Tiefgang von 3,48 bis 3,78 Fuß auf, während alternative Kiele einen Tiefgang von 3,94 bis 4,24 Fuß bieten, sodass das Boot selbst in sehr flachen Marinas anlegen kann. Ein am Spiegel aufgehängtes Ruder vervollständigt das Unterwasserschiff. (1)
Rigg und Handhabung
Die 226 ist mit einem Masttopprigg ausgestattet, hat eine Segelfläche von 250 Quadratfuß und ein Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 24,44. Ihr Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 188 ordnet sie zu den moderaten Regattayachten ein, und die theoretische Rumpfgeschwindigkeit liegt bei 5,5 Knoten. Das Kenterungsverhältnis von 2,54 bedeutet, dass dieses Boot nicht für Hochseeregatten zugelassen würde. Die Schoten der Fock und der Genua sind 20,3 Fuß lang und haben einen Durchmesser von 3/8 Zoll, die Großschot ist 50,9 Fuß lang und die Spinnakerschot misst 44,8 Fuß. (1)
Unterbringung und Einsatzzweck
Eine Komfort-Ratio von 10,9 und ein Tiefgang von 483 Pfund pro Zoll zeigen einen Rumpf, der sich stabil verhält, wenn Gewicht hinzugefügt wird. Mit rund 150 Quadratfuß benetzter Fläche bleibt sie für ihre Länge leicht, und die Breite, der moderate Ballast sowie der Flossenkiel eignen sich perfekt für Tagestouren und Wochenendtörns auf geschützten Gewässern.
Das Fazit
Die Feeling 226 ist ein kompakter, breiter Entwurf von Harlé aus Kirié mit Flossenkiel und dokumentierten Alternativen zum Kiel. Ihr moderater Regatta-Ratio und die Optionen mit geringem Tiefgang machen sie zu einer glaubwürdigen kleinen Boot für Tagestouren.
Vorteile
- Breiter Rumpf mit 39,8 Prozent Ballastanteil
- Flossen- und alternative Kiele ermöglichen den Zugang zu flachen Marinas
- Masttopprigg mit 250 Quadratfuß Segelfläche
Nachteile
- Das Kenterungsverhältnis von 2,54 schließt Regatten auf dem Ozean aus
- Der lastabhängige Tiefgang liegt beladen tiefer








