Design und Konstruktion
Elan baute die 333 robust aus massivem GFK, mit einem Bleibulbkiel, der bei der Standardfinflosse einen Tiefgang von 6 Fuß 3 Zoll (ca. 1,90 m) aufweist, und einem Spatenruder achtern. Bei einer Verdrängung von 8.818 Pfund (ca. 4.000 kg) und 3.351 Pfund Ballast (ca. 1.520 kg) positionieren ihr Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 38 Prozent und ein Kenterungsverhältnis von 2,2 sie fest im Bereich der modernen Performance-Cruiser und nicht im Lager der schweren Fahrtenyachten. Die Werft beschreibt den Rumpf als extrem wetterfest, selbst bei hoher Geschwindigkeit, und Yachting Monthly fand das Ankergeschirr im Seegang solide und typisch für größere Boote. Sie ist, um es mit den Worten des Herstellers zu sagen, eine hervorragende Allround-Yacht – gut ausgewogen und gutmütig statt nervös oder anspruchsvoll. (2)
Rigg und Handhabung
Die Plicht der 333 ist geräumig und ideal für kleine Crews konzipiert, mit hochwertiger Decksausrüstung in Reichweite und einer durchdachten Aufteilung, die ganz auf den Einhandsegler ausgerichtet ist. Yachting Monthly fand sie schnell und am Wind gut zu führen, leicht im Ruder und sehr gut ausgewogen, steif und stabil unter einem großen Segelplan, dem sie sich hervorragend stellt. Eine Pinne war Standard, obwohl viele Boote mit einer Radsteuerung ausgestattet wurden; unter Motor manövriert sie feinfühlig. Kleine Kinder können bei Bedarf sicher in der Plicht sitzen, und die hohen Sülls machen den Raum für die Erwachsenen-Crew komfortabel. Der Großschot-Traveller auf dem Brückendeck ist eine Gefahr für unachtsame Crewmitglieder, die sich durch die Plicht bewegen. (1)
Unterbringung
Unter Deck bietet die 333 ein Maß an Komfort, das man bei einem Boot dieser Größe nach einem anspruchsvollen Regattatag nur selten findet. Die Hauptkabine wirkt offen und geräumig, mit langen, geraden Sofakojen zu beiden Seiten des Tisches, reichlich Handläufen und einer großzügigen Stehhöhe im Salon – wobei die Stehhöhe in der Vorschiffskabine eingeschränkt ist. Die Aufteilung der Kabinen ist ein guter Kompromiss zwischen Komfort im Hafen und Effizienz auf See, mit einer hervorragenden Navigationsecke und einer seemannsgerechten, L-förmigen Pantry. Die Achterkabine ist großzügig bei der Kojenbreite, aber knapp bei der Stauraumkapazität – ein Kompromiss, der das Boot ausreichend geräumig hält, um eine kleine Familie unterzubringen, ohne den Rumpf unnötig aufzublähen.
Bekannte Schwachstellen
Einige Eigner berichten, dass das Rad, sofern vorhanden, für den Komfort etwas zu weit achtern montiert ist, was den Steuermann isoliert und die Bewegung hinter der Steuersäule einschränkt. Der auf dem Brückendeck montierte Traveller der Großschot bleibt die größte ergonomische Gefahr für die Crew.
Das Fazit
Die Elan 333 ist ein echtes Allround-Boot von 33 Fuß: schnell und am Wind auf der Regattabahn, aber gleichzeitig geräumig und stabil für eine kleine Familie, die an Bord lebt oder Küsten erkundet. Humphreys’ Rumpf vermittelt unter Segeln ein sehr seegütiges Verhalten, bleibt dabei leichtgängig und lässt sich auch von einer kleinen Crew problemlos handhaben. Die einzigen wirklichen Einschränkungen sind ergonomischer Natur – die Positionierung des Travellers und, bei Booten mit Radsteuerung, die hintere Steuerstandsposition.
Vorteile
- Schnell, am Wind gut einsetzbar und steif unter Segeln mit leichtem Ruderdruck
- Komfortable, geräumige Unterkünfte, die in dieser Länge selten sind
- Robuste Bauweise aus massivem GFK mit dem seegütigen Fahrgefühl eines großen Bootes
- Einfach einhand oder von einem Paar zu handhaben
Nachteile
- Der Traveller der Großschot auf dem Brückendeck stellt eine Stolperfalle für die Crew dar
- Das Rad (sofern vorhanden) ist für den Komfort einiger Eigner zu weit achtern montiert
- Eingeschränkte Stehhöhe im Vorschiff; begrenzte Stauraumkapazität in der Achterkabine










