Design und Konstruktion
Der Rumpf der MD 33 ist aus Kohlefaser gefertigt, aufgelegt von einer italienischen Werft, die bereits für Performance-Einrumpfboote bekannt ist. Das Boot verfügt über einen Flossenkiel mit Bulb sowie ein Spatenruder bei einem Rumpflänge-über-Alles von 32,48 Fuß und einer Wasserlinienlänge von 30,51 Fuß. Ihre Verdrängung liegt bei 4.600 Pfund mit 1.600 Pfund Bleiballast, was einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 33 Prozent entspricht – ein Wert, der den Rekord auf nur 15 Prozent vergleichbarer Konstruktionen setzt – niedrig, wie es sich für diesen Typ gehört. Das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 82 ordnet sie fest unter die „ultraleichten Regattaboote“ ein, wobei 97 Prozent ähnlicher Segelboot-Konstruktionen schwerer sind. Ein Längen-Breiten-Verhältnis (L/B) von 3,08 und die entsprechende Breite von 10,5 Fuß machen sie nach diesem Maßstab geräumiger als 62 Prozent ähnlicher Entwürfe, obwohl ihr Komfort-Ratio von 9,9 bis 12,5 komfortabler ist als bei nur 4 Prozent ihrer Altersgenossen – eine unverblümte Aussage über das Seeverhalten im Kabbelwasser.
Rigg und Segelplan
Das Boot ist mit einem 7/8-Rigg und einer Segelfläche von 470,7 Quadratfuß für Großsegel und Fock gebaut. Die Werte für das SA/D-Verhältnis sind der Grund für ihren Ruf: 23,2 beim Referenzsegel nach ISO 8666 und 26,3 mit einer 135-prozentigen Genua. Die Daten zeigen, dass sie bei leichtem Wind schneller ist als 99 Prozent ähnlicher Konstruktionen. Zudem ist sie deutlich überriggt – sie trägt mehr Rigg als 100 Prozent aller vergleichbaren Segelboote. Ihre Fallen und Schoten folgen einer logischen, modernen Aufteilung: Großsegel-, Fock-/Genua- und Spinnakerfall sind jeweils etwa 29,5 Meter lang mit einem Durchmesser von 10 mm, die Fock- und Genuaschoten sind 9,9 Meter lang mit 12 mm, die Großschot 24,7 Meter mit 12 mm und die Spinnakerschoten 21,7 Meter mit 12 mm. Cunningham, Unterliekstrecker und Unterliekspanner sind mit etwa 4,8 bis 9,7 Metern Länge bei 10 mm ebenfalls im Programm. (1)
Leistungsumfang
Die theoretische Rumpfgeschwindigkeit liegt bei 7,4 Knoten. Das Kenterungsverhältnis beträgt 2,34, was nach den Referenzstandards bedeutet, dass sie nicht für Hochseeregatten zugelassen würde. Die Verdrängung pro Länge (Immersionsrate) von etwa 1.120 Pfund pro Zoll deutet auf einen flachbödigen Rumpf hin, der schnell auf Crew- und Laständerungen reagiert. Ihre benetzte Fläche beträgt etwa 387 Quadratfuß, was für die Länge bescheiden ist und mit der Philosophie des niedrigen DL übereinstimmt. (1)
Unterbringung
Das Verhältnis von Länge zu Breite und die relative Spacieity sind die einzigen dokumentierten Indikatoren: Sie ist im Verhältnis zur Länge breiter als 62 Prozent ähnlicher Konstruktionen, was in den Daten als Proxy für das Innenraumvolumen dient und nicht als gemessene Anzahl der Kojen oder als Beschreibung des Layouts.
Bekannte Schwachstellen
Die Nicht-Eignung für Hochseeregatten ist eine regulatorische Klassifizierung, die mit dem Grenzwert von 2,34 verbunden ist, und keine dokumentierte Mangelerscheinung.
Das Fazit
Die Maxi Dolphin 33 ist eine auf Carbon gebaute, extrem leichte Regattayacht, die stark überriggt und bei leichtem Wind erstaunlich schnell ist. Sie weist jedoch eine Komfort-Ratio am unteren Ende der Vergleichsgruppe und ein Kenterungsverhältnis auf, das sie für Hochseeregatten ausschließt. Sie eignet sich für Segler, die Beschleunigung und Leistung über Bewegungseigenschaften im Seegang stellen.
Vorteile
- Kohlefaser-Rumpf von einer spezialisierten italienischen Performance-Werft
- SA/D von 26,3 mit Genua; schneller als 99 Prozent der Konkurrenz bei leichtem Wind
- Sehr gut überdimensioniertes 7/8-Rigg
- Raumig für ihre Länge im Vergleich zu 62 Prozent ähnlicher Entwürfe
Nachteile
- Das Kenterungsverhältnis von 2,34 schließt sie von Hochseeregatten aus
- Die Komfort-Ratio liegt nur bei besser als 4 Prozent vergleichbarer Konstruktionen
- Das ultraleichte Verhältnis von 82 DL bedeutet minimales Tragkomfort







