Design und Konstruktion
Rhodes verlieh dem Boot seine charakteristische Steilheit, und der Serienrumpf bewahrte das klassische Aussehen einer Holzyacht vor der flachen Modernität, die bald darauf Einzug hielt. Das Profil zeigt einen Löffelbug, ein traditionelles, niedriges Kajütdach und eine Mulde mittschiffs, die sich sanft zu einem langen, überhängenden Heck hin erhebt. Strukturell wurde der Rumpf mit schwerem, dickem GFK laminiert. Der Ballast besteht aus einem kurzen Bleikiel, der im Rumpf eingegossen ist. Die Verdrängung beträgt 11.500 Pfund bei 3.750 Pfund Ballast. Die Spezifikation des Werftenherstellers nennt Eisen als Ballastmaterial. Mit einer Breite von 8 Fuß 9 Zoll und einem Tiefgang von 4 Fuß 9 Zoll gehört sie zu den moderat proportionierten Fahrtenyachten ihrer Ära. Die Püttinge waren direkt im GFK eingelassen, was der damaligen Praxis entsprach und nicht den späteren Außen-Schlauchplatten. (1)
Rigg und Seeverhalten
Unter Segeln ist die Danboat 33 gut ausgewogen – eine Eigenschaft, die auf das ursprüngliche Verhältnis von Rumpf und Rigg zurückgeht, das Rhodes einst etablierte. Eigner berichten jedoch, dass sie bei kurzer, steiler Welle am Wind nicht viel Höhe laufen möchte, unter diesen Bedingungen nass werden kann, auf bestimmten Kursen etwas Luvgierigkeit zeigt und sich bei leichtem Wind als träge erweist. Dies sind die Kompromisse eines moderaten Verdrängerrumpfs mit Flossenkiel und Skeg-aufgehängtem Ruder, kombiniert mit einem Masttoppslup-Rigg mit etwa 450 Quadratfuß Segelfläche. (1)
Unterbringung
Der Innenraum wurde, um es mit den Worten eines Eignerberichts aus dem Cruising World zu sagen, in erster Linie so gestaltet, dass er optisch überzeugt, während der Komfort an zweiter Stelle steht. Die Stauraummöglichkeiten im gesamten Salon sind spärlich, abgesehen von den Backskisten in der Plicht, die weiterhin sehr praktisch sind. Das niedrige Kajütdach schont zwar die Sichtlinien und den typischen Ästhetik-Stil der Epoche, schränkt aber die Stehhöhe und das Volumen unter Deck ein. (1)
Bekannte Schwachstellen
Die damals übliche Einbetonierung der Püttinge macht die Verbindung zwischen Deck und Struktur zu einem langfristigen Achtungspunkt, da Feuchtigkeitseintritt an diesen Beschlägen das umliegende Laminat untergraben kann. Zudem ist der Zugang zum Motor bei diesem Modell eine Herausforderung – eine Einschränkung, die durch die ursprüngliche Aufteilung des Maschinenraums und nicht durch ein einzelnes defektes Bauteil entsteht. (1)
Refits und Eignerschaft
Die meisten Originalboote wurden modifiziert und mit zusätzlichen Luken, Herden, Kühlschränken, Elektronik, Steuerrädern anstelle von Pinnen und kleinen Dieselmotoren anstelle der ursprünglichen Benzinmotoren ausgestattet. Diese letzte Änderung ist für die Eignerschaft von großer Bedeutung: Die Umstellung von Benzin auf Diesel eliminiert eine Quelle des Brandrisikos dieser Epoche und bringt die Boote näher an die heutigen Erwartungen an die Zuverlässigkeit eines Hilfsmotors. Zusätzliche Luken beheben das begrenzte natürliche Licht und die mangelnde Belüftung, die durch das ursprüngliche niedrige Kajütdach entstanden. (1)
Das Fazit
Die Danboat 33 ist eine von Rhodes entworfene GFK-Fahrtenyacht, die die visuelle Disziplin einer Holzyacht bewahrt und gleichzeitig die Langlebigkeit eines schweren, massiv laminierten Rumpfes bietet. Sie belohnt einen sorgsamen Skipper mit ausgewogenem Segelverhalten und einem zeitlosen Profil, obwohl ihre Leichtwindgeschwindigkeit, die Unruhe im Kabbelwasser und der Motorzugang echte Schwachstellen sind. Für Käufer, die klassische Linien und eine unkomplizierte Struktur schätzen, bleibt sie ein gelungener Einstieg in das Fahrtensegeln des Mittelalters.
Vorteile
- Entwurf von Philip Rhodes mit klassischem Deckssprung und holzigen Ausstrahlung im GFK
- Schweres, dickes GFK-Laminat mit eingegossenem Bleikiel
- Gute Balance unter Segeln
- Die meisten überlebenden Boote wurden mit Dieselmotoren sowie zusätzlichen Luken, Herden, Kühlschränken, Elektronik und Steuerrädern aufgerüstet
Nachteile
- Eingeschränkte Stauraummöglichkeiten im Innenraum, abgesehen von den Backskisten in der Plicht
- Der Motorzugang ist eine Herausforderung
- Langsam bei leichtem Wind; meidet harte Am-Wind-Kurse in kurzem Kabbelwasser
- Kann feucht werden und zeigt bei bestimmten Kursen etwas Luvgierigkeit








