Zuanelli 40 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Sparkman & Stephens·1989·~35 hulls·Cantiere Zuanelli
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
40.35' · 12.3 m
Verdr.
19.842 lbs · 9.000 kg
Erstes Baujahr
1989

Die Zuanelli 40 ist eine 40Fußitalienische Slup aus der Werft Cantiere Zuanelli, einer kleinen Werft am Gardasee, die ab 1989 als SemiCustomFahrtenyacht gebaut wurde. Mit einem BleiFlossenkiel und einem Rumpf, der für hervorragende Leistung am Wind ausgelegt ist, ist sie ein solides Boot für Langstreckenfahrten und keine leichte Regattayacht.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
40,35 ft
Länge an Deck
39,3 ft
Länge in der Wasserlinie
33,96 ft
Breite
12,8 ft
Tiefgang
6,4 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe
57,41 ft

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Skeg-aufgehängt
Ballast
7.937 lbs (Blei)
Verdrängung
19.842 lbs
Wasserkapazität
106 gal
Kraftstoffkapazität
59 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
51,84 ft
Unterliek Großsegel
16,29 ft
Vorsegeldreieck Höhe
52,62 ft
Vorsegeldreieck Basis
15,78 ft
Vorstaglänge (geschätzt)
54,94 ft
Segelfläche
990,28 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
21,61
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
40
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
226,17
Komfort-Ratio
28,66
Kenterungsverhältnis
1,89
Rumpfgeschwindigkeit
7,81 kn

Design und Konstruktion

Cantiere Zuanelli produzierte die Zuanelli 40 als maßgeschneidertes Modul, wodurch Käufer Materialien, den Innenraumaufbau und das Rigg individuell bestimmen konnten. Die Werft ist eine kleine Einrichtung in Padenghe am Brescianischen Ufer des Gardasees, die seit langem für hochwertige Rümpfe steht. Das Boot verdrängt fast neun Tonnen, von denen ein Großteil im Blei-Flossenkiel mit einem hydrodynamischen Profil liegt. Unter Volllast zeigt der Rumpf keine ungewöhnlichen Verformungen außer dem natürlichen Arbeiten im Seegang. Die Linie des Kajütaufbaus, die nach achtern zum Cockpit verläuft, ist eine markante, umstrittene Gestaltungsoption mit einem retro-80er-Jahre-Charakter. (1)

Rigg und Handhabung

Als mittelschweres Verdrängerschiff mit großzügiger Segelfläche bevorzugt die Zuanelli 40 eine anhaltende Brise gegenüber leichtem Wind vor Anker. Probefahrer stellten fest, dass sie bei schwacher Brise beim Wenden zögerlich ist, aber am Wind auf etwa 40 Grad Höhe laufen und bei 13 bis 14 Knoten scheinbarem Wind bis zu 6,7 Knoten erreichen kann. Ihre Wasserlinien platzieren die maximale Breite direkt hinter dem mittleren Spant, was das Aufkreuzen am Wind erleichtert. Im Seegang bewegt sie sich mit einer kraftvollen, sauberen Bewegung, ganz anders als die harten Einsetzer von leichteren Booten. Sechs selbstholende Winschen erleichtern die Handhabung, und ein dreiflügeliger Falt- oder Drehflügelpropeller wird dringend empfohlen, um den Widerstand zu verringern. (2)

Unterbringung

Die Aufteilung der Räume überlässt der Eigner selbst, der die Aufteilung bereits im Entwurfsstadium festlegt. Der konstante Standard ist hochwertiges Teakholz mit massiven Platten und feiner Tischlerarbeit, ergänzt durch helle Polsterstoffe, die die Kabine aufhellen. Die Cockpitsitze sind komfortabel und gut durchdacht und passen perfekt zum erhöhten Kajütaufbau. (2)

Bekannte Schwachstellen

Die Linie zwischen Kajütaufbau und Cockpit teilt die Meinungen zur Optik, bringt jedoch keinerlei mechanische Nachteile mit sich. Die Antriebsarten variierten: Bei der Bauzeit gab es auf Wunsch Volvo-, Nanni-Mercedes- und Yanmar-Motoren mit unterschiedlichem Leistungsumfang, sodass es keinen Standardmotor gibt. Zudem ist der ursprüngliche Propeller oft nicht der empfohlene Falt- oder Drehflügelpropeller. (2)

Das Fazit

Die Zuanelli 40 ist eine solide Fahrtenyacht mittlerer Verdrängung aus einer kleinen italienischen Werft. Sie segelt steif und sauber in der Welle, läuft gut Höhe, wenn der Wind zunimmt, ist aber kein Leichtwindläufer. Der anpassbare Innenraum und das Teak-Highlight bieten ein komfortables Zuhause, sofern man die historischen Schwankungen bei Motorisierung und Layout akzeptiert.

Vorteile

  • Der massive Blei-Flossenkiel und die fast neuntönige Verdrängung sorgen für ein stabiles, sauberes Seeverhalten
  • Anpassbare Materialien, Aufteilung und Takelage ab dem Neubau
  • Hochwertiger Teak-Innenraum mit hellem, lichtem Polsterwerk
  • Sechs selbstholende Winschen erleichtern das Segelhandling

Nachteile

  • Träge bei Wenden bei leichtem Wind
  • Nicht standardmäßige Motorisierung erschwert Ersatzteilbeschaffung
  • Die Linie des Kajütaufbaus zum Cockpit ist eine polarisierende Ästhetik

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