Finnfire 33 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Eivind Still·1976 – 1982·~60 hulls·Fiskars
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
33.2' · 10.12 m
Verdr.
10.582 lbs · 4.800 kg
Erstes Baujahr
1976

Die Finnfire 33 ist eine 33FußFahrtenyacht, die Ende der siebziger Jahre vom Konstrukteur Eivind Still entworfen und von der finnischen Werft Ab Åbo Båtvarf Turun Veneveistämö Oy gebaut wurde. Mit nur sechzig Exemplaren, die zwischen 1976 und 1982 produziert wurden, bleibt sie ein relativ seltenes Modell. Dennoch erzählen ihre Zahlen eine klare Geschichte: Es handelt sich um einen kompakten, schweren Rumpf mit OffshoreAmbitionen und nicht um eine leichte Regattayacht.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
33,2 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
26,25 ft
Breite
10,63 ft
Tiefgang
6,07 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe
46 ft

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Spatenruder
Ballast
5.071 lbs (Blei)
Verdrängung
10.582 lbs
Wasserkapazität
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche
462 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
15,33
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
47,92
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
261,18
Komfort-Ratio
24,78
Kenterungsverhältnis
1,94
Rumpfgeschwindigkeit
6,87 kn

Design und Konstruktion

Der Rumpf von Eivind Still aus den späten siebziger Jahren hat eine Länge über alles von 33,2 Fuß bei einer Wasserlinienlänge von 26,25 Fuß, einer Breite von 10,63 Fuß und einem Verhältnis von Länge zu Breite von 3,12. Das Boot ist sowohl im Rumpf als auch im Deck aus massivem GFK gebaut und trägt einen Bleiflossenkiel sowie ein Spatenruder. Bei einer Verdrängung von 10.582 Pfund und 5.071 Pfund Bleiballast liegt das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis bei 48 Prozent, und das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 272 ordnet sie fest in die Kategorie der sogenannten schweren Fahrtenyachten ein. Diese Masse wird mit einer benetzten Fläche von etwa 333 Quadratfuß und einem Immersionsverhältnis von 972 Pfund pro Zoll kombiniert, was bedeutet, dass sie tief läuft und sich unter Last berechenbar verhält.

Rigg und Handhabung

Die Finnfire 33 ist eine Masttoppslup mit einer Segelfläche von 462 Quadratfuß. Mit dem ISO-Referenzsegel beträgt ihr Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) 15,7, was bei einer 135-prozentigen Genua auf 19,0 steigt. Im Vergleich zu ihren Konkurrenten ist sie etwas untertakelt und zeigt mehr Segelfläche als nur 27 Prozent ähnlicher Boote. Die theoretische Rumpfgeschwindigkeit liegt bei 6,9 Knoten, während die berechnete Höchstgeschwindigkeit unter Motor etwa 4,1 Knoten beträgt. Das Kenterungsverhältnis liegt bei 1,91 und das Komfort-Ratio bei 25,6 – Werte, die einem stabilen, gedämpften Bewegungsprofil entsprechen und eher auf ein stabiles Fahrtenboot als auf einen sportlichen Performance-Rumpf hinweisen. Ihr Tiefgang liegt je nach Beladung zwischen 6,07 und 6,37 Fuß, was sie auf größere Marinas beschränkt. Das stehende und laufende Gut folgt den Proportionen eines klassischen Masttoppslups: Alle Fallen sind 99,8 Fuß lang und haben einen Durchmesser von 3/8 Zoll, die Schoten sind 33,2 Fuß lang und haben einen Durchmesser von 1/2 Zoll, und die Großschot ist 83 Fuß lang und hat einen Durchmesser von 1/2 Zoll.

Unterbringung

Die Breite von 10,63 Fuß und die Länge von 33,2 Fuß bestimmen den Rahmen, innerhalb dessen das Layout für Fahrtensegler angeordnet wurde.

Bekannte Schwachstellen

Das einzige operative Manko betrifft den Tiefgang: Bei einem beladenen Tiefgang von 1,85 bis 2,25 Metern kann der Rumpf keine flachen Ankerplätze anlaufen und erfordert die Tiefe großer Marinas. (1)

Refits und Eignerschaft

Da die Produktion 1982 endete, ist jede noch existierende Finnfire 33 heute jahrzehntalt. Die Fallen und Schoten des Masttoppriggs haben Standardlängen und -durchmesser, sodass ein Austausch des laufenden Guts unkompliziert ist. Der Bleikiel und der massive Laminatrumpf stellen keine exotische Konstruktion dar, die spezielles Reparaturwissen erfordert.

Das Fazit

Die Finnfire 33 ist eine kleine, schwere, gut ballastierte Fahrtenyacht aus einer kleinen Serie, entworfen von einem bekannten finnischen Konstrukteur und gebaut von einer finnischen Werft. Ihre Werte beschreiben ein stabiles, untertakeltes, komfortables Boot, das eher für Küstentörns von tiefen Ankerplätzen als für das Herumtuckern im Flachwasser geeignet ist.

Vorteile

  • Hoher Ballastanteil (48 %) und schwere Fahrtenyacht-Verdrängung für ein 33-Fuß-Boot
  • Bleiflossenkiel und solide GFK-Konstruktion
  • Komfortables Bewegungsprofil (Comfort-Ratio 25,6)

Nachteile

  • Der Tiefgang von 1,85–1,94 m schränkt den Zugang zu Marinas und Ankerplätzen ein
  • Geringfügig untertakelt im Vergleich zu ähnlichen Segelbooten
  • Nur sechzig Einheiten gebaut, weshalb Ersatzteile und vergleichbare Boote rar sind

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