Feeling 920 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Philippe Harlé·1981 – 1986·Kirie
Feeling 920 drawingWerftzeichnung
Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
31.66' · 9.65 m
Verdr.
7.937 lbs · 3.600 kg
Erstes Baujahr
1981

Die Feeling 920 ist eine 31 Fuß 10 Zoll lange Masttoppslup, die Anfang der 1980er Jahre vom französischen Konstrukteur Philippe Harlé entworfen und von der französischen Werft Kirie von 1981 bis 1986 gebaut wurde. Sie spiegelt den Ansatz von Kirie in den 1980er Jahren wider: ein massiver GFKRumpf mit einem Balsaholzkern im Oberdeck auf einer nach innen gerichteten Flanschplatte. Die Vielfalt an Kieloptionen ist ihr prägendes Merkmal.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
31,66 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
24,6 ft
Breite
10,56 ft
Tiefgang
5,58 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Skeg-aufgehängt
Ballast
2.976 lbs (Eisen)
Verdrängung
7.937 lbs
Wasserkapazität
26 gal
Kraftstoffkapazität
9 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
33,46 ft
Unterliek Großsegel
11,15 ft
Vorsegeldreieck Höhe
39,57 ft
Vorsegeldreieck Basis
11,81 ft
Vorstaglänge (geschätzt)
41,29 ft
Segelfläche
420 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
16,89
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
37,5
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
238,01
Komfort-Ratio
19,88
Kenterungsverhältnis
2,12
Rumpfgeschwindigkeit
6,65 kn

Design und Konstruktion

Kirie baute die 920 mit drei Alternativen für den Kiel aus Eisen. Das Kiel-Steckschwert sorgt für einen Tiefgang von etwa 3,1 bis 3,4 Fuß, sodass das Boot sogar in sehr flachen Marinas anlegen kann. Der Flachkiel hat einen Tiefgang von rund 4,6 bis 4,9 Fuß; der Flossenkiel reicht bis zu 5,6 bis 5,9 Fuß, lässt sich aber immer noch in den meisten Marinas einsetzen. Sie verfügt über einen Ballast von 2.976 Pfund Eisen bei einer Verdrängung von 7.937 Pfund – was einem theoretischen Ballast-Verdrängungs-Verhältnis (B/D) von 37,5 Prozent entspricht, nach Angaben der Werft jedoch 39 Prozent beträgt. Das Verhältnis von Länge zu Breite liegt bei 2,82 und die benetzte Fläche ist mit fast 333 Quadratfuß bemessen. (1)

Rigg und Leistung

Als Masttoppslup mit rund 420 Quadratfuß Segelfläche liegt ihr Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) je nach Quelle bei 20,31 oder 16,89, was einer relativen Geschwindigkeitsleistung von 58 entspricht. Das Kenterungsverhältnis liegt bei 2,05, was sie für den Hochseeregattabetrieb ungeeignet macht. Die Tiefgangsangabe beträgt etwa 1.138 Pfund pro Zoll. Ein Wellenantrieb unterstützt den einzelnen BMW-Diesel mit einem 9-Gallonen-Tank. (1)

Unterbringung

Unter Deck bietet sie 6 bis 7 Kojen – genug Platz für eine Familie ohne Umbau der Bodenbretter. Das mit Balsaholzkern versehene Überwasserschiff erleichtert das Überwasserschiff im Vergleich zum massiven Rumpf.

Kieloptionen

Das Schwert mit kurzem Schwerpunkt bietet einen geringen Tiefgang über einen Schwertkasten unter dem Bodenbrett; der Flossenkiel tauscht dies gegen ein einfacheres Profil ein. Alle Eisenkiele erfordern bei der Rumpf-Kiel-Verbindung eine wachsame Korrosionskontrolle.

Das Fazit

Eine pragmatische Harlé-Fahrtenyacht, die sich durch die Kielwahl anpassen lässt, breit und kooi-reich, aber mit einem eher küstennahen Charakter.

Vorteile

  • Drei Optionen für den Kiel: eiserner Langkiel, Kielschwert mit 0,9–1,0 m Tiefgang und Kielschwert mit 0,94–1,03 m Tiefgang
  • 6–7 Kojen auf unter 32 Fuß Länge
  • Solider Rumpf mit Deck im Balsaholzkern

Nachteile

  • Kenterungsverhältnis von 2,05 Bar für Hochsee-Regatten
  • Eisenkiele erfordern regelmäßige Korrosionskontrollen
  • Begrenzte Kraftstoffkapazität von 9 Gallonen

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