Design und Konstruktion
Everitts Fahrtenversion hat einen höheren Kajütaufbau als die Regatta-26, und dieses zusätzliche Volumen wird unter Deck genutzt, anstatt als optische Masse verschwendet zu werden. Der Rumpf selbst ist ein massiver GFK-Einrumpfer mit einem eisernen Ballast von 1.700 Pfund, der im hydraulisch betriebenen Hubkiel untergebracht ist, der allein 800 Pfund wiegt. Das Tiefgangsspiel des Kiels ermöglicht einen Tiefgangsbereich von 1 Fuß bis zu 5 Fuß, sodass das Boot mit hochgezogenem Kiel über Flachwasser gleiten und bei abgesenktem Kiel einer Brise trotzen kann. Da viele Boote am Strand fertiggestellt wurden, ist die Struktur der Rumpfhülle konstant geblieben, während die Details darum herum Amateurhänden überlassen wurden. (1)
Rigg und Handhabung
Die 25 ist mit einem leistungsstarken 7/8-Rigg ausgestattet und bringt mit 25,3 m² Segelfläche nur wenig Trägheit in die Kurve. Yachting Monthly stellte fest, dass sich ihr Handling wie das einer großen Jolle anfühlt – agil und frei von der Trägheit einer Fahrtenyacht. Dennoch behält sie reichlich Leistung bei auffrischendem Wind vor Anker. Diese Kombination macht sie zu einer flexiblen Küsten- und Flusskreuzer-Yacht, die sich ebenso gut durch einen flachen Kanal schlängelt wie über eine windige Bucht segelt. Der Hubkiel ist das System, das beide Verhaltensweisen ohne ein zweites Boot ermöglicht. (1)
Unterbringung
Unter Deck ist das Credo klar definiert: Die Aufteilung ist geräumiger und besser ausgestattet als der Regatta-Innenraum der 26, mit einer separaten Nasszelle und einer praktischen Pantry, die echtes Kochen ermöglicht und nicht nur auf eine billige Campingkochplatte setzt. Sie bietet Schlafplätze für fünf Personen – ein großzügiges Ergebnis bei einer Länge über alles von 25 Fuß 9 Zoll – und die Breite von 9 Fuß 4 Zoll sorgt im Salon für die nötige Schulterfreiheit, die kleinere Boote dieser Größenordnung fehlt. Da viele Boote von ihren Eignern selbst fertiggestellt wurden, variieren die Rumpfunterschiede im Innenraum und die Qualität des Ausbaus von einem zum anderen Anker erheblich. Das gleiche Modell kann sich also entweder als aufgeräumte Werftkabine oder als individuelles Amateurrefit präsentieren. (1)
Bekannte Schwachstellen
Der wesentliche Nachteil ist, dass die Bauqualität nicht herausragend war – eine sachliche Feststellung und kein Gerücht. Das Modell der Selbstbauten verstärkt diese Ungleichmäßigkeiten noch. Ein Käufer oder Gutachter darf nicht davon ausgehen, dass überall gleich sorgfältig gearbeitet wurde. Da die Ausstattung variiert, muss der optische und funktionale Zustand von Rumpf zu Rumpf geprüft werden, anstatt sich allein auf den Ruf der Klasse zu verlassen.
Das Fazit
Die Evolution 25 ist eine kleine, seltene Fahrtenyacht, die die Agilität einer Viertelton-Rennboot-Schwester in ein nutzbares Zuhause für die Küste verwandelt. Ihr Hubkiel und das 7/8-Rigg ermöglichen echtes Doppelmodus-Verhalten, und ihre Kabine ist von Grund auf geräumiger als die ihrer Regattaschwester. Der Haken ist die ungleichmäßige Ausführung über eine winzige Produktionszeit.
Vorteile
- Hubkiel bietet einen Tiefgang von 1 bis 5 Fuß für flache Gewässer und offenes Wasser
- 7/8-Rigg und jollenartiges Handling mit echter Leistung
- Mehr Raum und besser ausgestattete Kabine als beim Regattaboot Evolution 26
- Schlafplätze für fünf Personen mit separaten Nasszellen und praktischer Pantry
Nachteile
- Die Bauqualität war nicht hervorragend
- Viele selbst fertiggestellte Boote bedeuten eine variable Ausstattung und unterschiedlichen Zustand








