Design und Konstruktion
Der Rumpf der First 405 ist unter der Wasserlinie aus massivem GFK gefertigt, mit einem eisernen Ballast von 7.694 Pfund, der in einer Flossenkiel-Konfiguration mit einem Tiefgang von 7 Fuß 1 Zoll oder 5 Fuß 7 Zoll fest installiert ist. Das Deck ist ebenso aus massivem GFK, und Beneteau verzierte den Innenraum mit Burma-Teak für Schotten, Tische, Türen, Bodenbretter und Salingen – ein einziges Holz, das für seine unvergleichliche Maserung und Farbtöne ausgewählt wurde. Gutachter, die die Formen prüften, lobten die allgemeine Verarbeitungsqualität als hervorragend und die Details des Decks als hervorragend, von der integrierten Niedergangsluke und dem Decksschacht der Hauptkabine bis hin zu den Cockpitsenklaven im Rampenstil. Diese Senkel sind sehr bequem, wenn man bei Krängung nach Luv sitzt, weniger jedoch ansonsten. Der Niedergang selbst ist in den Kajütaufbau achtern eingetieft, sodass die Leiter vor dem Schott der Achterkabine endet – eine Aufteilung, die beim Einhandsegeln einen geschützten Sitzplatz bietet.
Rigg und Handhabung
Berret gab der 405 ein Masttoppslup-Rigg mit einer Segelfläche, die der Hersteller mit 726 Quadratfuß angibt, und einem Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 16,59; das Verdrängungs-Längen-Verhältnis liegt bei 183. Eine Designbewertung befand das Rigg für schnelle Leichtwindleistung etwas zu kurz, stellte jedoch fest, dass das kürzere Rigg das Boot gutmütig und leicht zu segeln machte. Das Erscheinungsbild ist das eines schnellen Bootes, und Testsegler fanden sie stark und gut segelnd – ein Leistungsprofil, das zu einem Rumpf mit Flossenkiel und Spatenruder bei diesem Ballastverhältnis passt. (1)
Unterbringung
Im Inneren nutzt das Boot den großen Wohnraum optimal aus, der typisch für die Entwürfe von Berret ist. Eine mittschiffs gelegene Inselküche mit Pantry und Motorbox empfängt Sie am Fuß des Niedergangs; ein Rezensent fand es unpraktisch, hier hineinzulaufen, räumte aber ein, dass genau dieses Feature die große Achterkabine erst möglich macht. Die Pantry selbst ist riesig und sehr gut aufgeteilt. Die Nasszellen sind für die Bootslänge großzügig dimensioniert – eine achtern liegende Nasszelle, die mehr als ausreichend ist, und eine weitere, ebenfalls mehr als ausreichende Nasszelle im Vorschiff. Die Achterkabine bietet eine Koje mit einer Länge von 2,08 m (6 Fuß 10 Zoll), die 84 cm (33 Zoll) hinter der Tür liegt – eine echte Seekoje statt einer engen Achterkoje.
Das Fazit
Die First 405 ist ein durchdacht konstruiertes Berret-Design, das einen robusten GFK-Rumpf mit einem edlen Teak-Innenausbau und einer wirklich geräumigen Drei-Kabinen-Aufteilung verbindet. Sie segelt leicht und ist steif, wenn auch bei leichtem Wind etwas untertakelt. Die Details ihrer Plicht und des Niedergangs zeigen die sorgfältige Aufteilung, die die First-Reihe in ihrer Ära respektabel machte.
Vorteile
- Große Achterkabine dank der mittschiffs positionierten Pantry-Insel
- Zwei ausreichend große Nasszellen und eine riesige, gut aufgeteilte Pantry
- Hervorragende Decksausbildung und integrierte Lukenschäfte
- Gutmütiges, leicht zu handhabendes Rigg mit starken Segeleigenschaften
Nachteile
- Rigg ist für maximale Geschwindigkeit bei leichtem Wind etwas kurz geraten
- Die Insel im Mittschiff blockiert den Zugang zum Niedergang
- Die Rampenstufen sind nur bei Krängung bequem zu nutzen



