Design und Konstruktion
Die Aloha 34 verdrängt 13.600 Pfund und trägt 4.700 Pfund Bleiballast, was zu einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 35 Prozent und einem Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 258 führt. Ihre Breite entspricht der der Sabre 34-2 und Pearson 34 mit 11,17 Fuß, doch ihr höheres Gewicht bei nahezu identischer Länge und Breite verleiht ihr eine günstigere Komfort-Ratio als beiden anderen Booten. Der Kiel weist eine spürbare C&C-Krümmung auf und ist als fester, zurückgepfeilter Flossenkiel ausgeführt, während das Ruder über einen durchgehenden Skeg am Vorsteven für zusätzlichen Druck verfügt. Ein Standardkiel hat einen Tiefgang von 5,50 Fuß, wobei eine optionale Version mit geringem Tiefgang (Shoal Draft) mit 4,50 Fuß verfügbar ist. Das Deck ist mit Balsaholzkern gefertigt, der Rumpf besteht aus massivem GFK, ergänzt durch ein geneigtes Vorsteven und einen leicht schrägen Spiegel, die das Profil abrunden. (1)
Rigg und Handhabung
Sie ist als Masttoppslup mit Bermuda-Rigg getakelt, eine Konfiguration, die in ihrer Generation weit verbreitet war. Die Segelfläche beläuft sich auf insgesamt 531 Quadratfuß, aufgeteilt auf ein Großsegel von 226,50 Quadratfuß und eine Genua/Vorsegel-Kombination von 304,50 Quadratfuß auf einem Vorsegeldreieck mit einer Höhe von 43,50 Fuß und einer Basisbreite von 14,00 Fuß; auch ein hohes Rigg war erhältlich. Mit einem konservativen Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 14,9 ist sie kein Leichtgewicht. Bei stärkerem Wind sorgt ihre längere Wasserlinie für eine höhere Rumpfgeschwindigkeit auf raumen Kursen und vor dem Wind im Vergleich zur Sabre oder Pearson, aber am Wind kompensiert die größere Verdrängung nicht das niedrige Ballastverhältnis und den höheren Schwerpunkt, was die Leistung am Wind bei viel Wind einschränken kann. (1)
Unterbringung
Unter Deck bietet die Aloha 34 Schlafplätze für fünf Personen: eine Doppel-V-Koje im Vorschiff, zwei Sofakojen im Salon und eine Achterkoje an Backbord unter der Plicht. Die Stehhöhe in der Kabine beträgt 6,58 Fuß. Die U-förmige Pantry befindet sich an Backbord neben dem Niedergang mit einem zweiflammigen Herd, einer Kühlbox und einer Spüle, während die Nasszelle sich direkt achtern der Bugkabine auf der Backbordseite befindet. Kritiker jener Zeit zählten sie zu den drei besten Booten der 1980er Jahre, die respektable Leistung mit komfortabler Unterbringung verbanden. (1)
Das Fazit
Die Aloha 34 ist eine gut ausgewogene Fahrtenyacht, deren Länge und Breite denen beliebterer Zeitgenossen entsprechen, deren Verdrängung jedoch für ein weicheres Seeverhalten und mehr Innenraumvolumen sorgt als bei ihren rein auf die Zahlen fixierten Konkurrenten. Sie belohnt raume Kurse mit einer hohen Rumpfgeschwindigkeit dank der langen Wasserlinie und schützt ihr Ruder durch einen vollständigen Skeg. Dennoch erfordern das moderate Ballastverhältnis und der hohe Schwerpunktspunkt am Wind mehr Arbeit an der Pinne bei starkem Wind. Für ein Paar oder eine kleine Familie, die Küsten entlangsegeln, bleibt sie ein vernünftiges, seetüchtiges kanadisches Design.
Vorteile
- Bessere Komfort-Ratio als die Sabre 34-2 und Pearson 34 bei gleicher Breite
- Längere Wasserlinie sorgt für eine höhere Rumpfgeschwindigkeit auf raumen Kursen und vor dem Wind bei starkem Wind
- Der durchgehende Skeg am Vorschiff stützt das Ruder
- Schlafplätze für fünf Personen mit praktischer U-förmiger Pantry und Achterkoje
Nachteile
- Geringes Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 35 Prozent und höherer Schwerpunkt behindern die Leistung am Wind bei starkem Wind
- Konservatives Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 14,9 begrenzt die Beschleunigung bei leichtem Wind








