Trident Voyager 38 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Angus Primrose·1982·Trident Marine Ltd.
Trident Voyager 38 drawingWerftzeichnung
Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Ketsch
LOA
38' · 11.58 m
Verdr.
16.800 lbs · 7.620 kg
Erstes Baujahr
1982

Die Trident Voyager 38 ist eine 38 Fuß lange GFKKetsch, die vom britischen Konstrukteur Angus S. Primrose entworfen und von der britischen Werft Trident Marine Ltd. gebaut wurde. Sie ging 1982 in Produktion und verkörpert die souveräne Eleganz einer PrimroseFahrtenyacht: moderate Proportionen, ein Flossenkiel und ein BallastVerdrängungsVerhältnis, das sie fest in die Komfortklasse der hochseetauglichen Fahrtenyachten statt in den Regattabereich einordnet.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
38 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
31,33 ft
Breite
13 ft
Tiefgang
5 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Skeg-aufgehängt
Ballast
6.520 lbs (Eisen)
Verdrängung
16.800 lbs
Wasserkapazität
100 gal
Kraftstoffkapazität
60 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Ketsch
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
38,81
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
243,88
Komfort-Ratio
25,59
Kenterungsverhältnis
2,03
Rumpfgeschwindigkeit
7,5 kn

Design und Konstruktion

Der Rumpf der Voyager 38 ist aus massivem GFK gefertigt, und sie läuft mit einem Flossenkiel, dessen Tiefgang je nach Ankerlast zwischen etwa 1,52 und 1,60 Metern schwankt. Bei einer Breite von 3,96 Metern bei einer Länge von 38 Fuß beschreibt das Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 2,92 einen moderat breiten Rumpf. Das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 39 Prozent und das Verdrängungs-Ballast-Verhältnis (D/B) von 38,81 spiegeln ein Boot wider, das eher auf Stabilität als auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Ihre Verdrängung von 7.620 kg trägt 2.950 kg Eisenballast. Die Komfort-Ratio von 25,4 und ein Kenterungsverhältnis von 2,03 ordnen sie zu den berechenbaren, seegütigen Fahrtenyachten ihrer Größe ein. (1)

Rigg und Handhabung

Die Voyager 38 ist mit einem Ketsch-Rigg ausgestattet, eine Konfiguration, die den Segelplan aufteilt, um das Einhandsegeln zu erleichtern und für ein ausgewogenes Leistungsniveau vor dem Wind zu sorgen. Die Abmessungen des stehenden Guts und der Schoten sind gut dokumentiert: Die Fock- und Genuaschoten haben jeweils eine Länge von 11,6 Metern bei einem Durchmesser von 14 mm, die Großschot misst 28,9 Meter bei demselben Durchmesser und die Spinnakerschot hat eine Länge von 25,5 Metern. Die benetzte Fläche des Rumpfbodens beträgt etwa 419 Quadratfuß, und das Verdrängungsverhältnis von 1.418 Pfund pro Zoll zeugt von einem Rumpf, der sich bei zunehmender Last bewusst absenkt. Ihre berechnete Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 6,6 Knoten, was unter dem theoretischen Limit von 7,5 Knoten für einen Verdrängerrumpf dieser Länge liegt. (1)

Unterbringung und Einsatzzweck

Die zugrunde liegenden Kennzahlen deuten auf ein Boot hin, das als Fahrtenyacht für das Wohnen an Bord konzipiert ist. Die Wasserkapazität von 100 Gallonen und die Kraftstoffkapazität von 60 Gallonen unterstützen längere Küsten- und Offshore-Passagen eher als Wochenendregatten. Das Ketsch-Rigg und der moderate Tiefgang halten sie für die meisten Marinas zugänglich.

Das Fazit

Die Trident Voyager 38 ist eine von Primrose entworfene Fahrtenyacht mit sachlichem, dokumentiertem Charakter. Die Zahlen beschreiben ein Boot, das eher für Komfort und Reichweite als für Geschwindigkeit gebaut wurde, mit einem Ketsch-Rigg, das das Segeln mit kleiner Crew belohnt, und einem Tiefgang, der das Erkunden flacher Ankerplätze einlädt. Sie ist eine unkomplizierte GFK-Fahrtenyacht, deren Stärken in Stabilität und Praktikabilität liegen.

Vorteile

  • Belegter Rumpf aus massivem GFK und Flossenkiel mit moderatem, lastabhängigem Tiefgang
  • Ketsch-Rigg mit dokumentierten Schotmaßen für einfaches Austauschen der Takelage
  • Komfortorientierte Kennzahlen (Komfort-Ratio 25,4, Kenterungsverhältnis 2,03)

Nachteile

  • Die berechnete Höchstgeschwindigkeit (6,6 Knoten) liegt deutlich unter dem theoretischen Rumpfgeschwindigkeitslimit

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