Design und Konstruktion
Der Rumpf der Voyager 38 ist aus massivem GFK gefertigt, und sie läuft mit einem Flossenkiel, dessen Tiefgang je nach Ankerlast zwischen etwa 1,52 und 1,60 Metern schwankt. Bei einer Breite von 3,96 Metern bei einer Länge von 38 Fuß beschreibt das Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 2,92 einen moderat breiten Rumpf. Das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 39 Prozent und das Verdrängungs-Ballast-Verhältnis (D/B) von 38,81 spiegeln ein Boot wider, das eher auf Stabilität als auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Ihre Verdrängung von 7.620 kg trägt 2.950 kg Eisenballast. Die Komfort-Ratio von 25,4 und ein Kenterungsverhältnis von 2,03 ordnen sie zu den berechenbaren, seegütigen Fahrtenyachten ihrer Größe ein. (1)
Rigg und Handhabung
Die Voyager 38 ist mit einem Ketsch-Rigg ausgestattet, eine Konfiguration, die den Segelplan aufteilt, um das Einhandsegeln zu erleichtern und für ein ausgewogenes Leistungsniveau vor dem Wind zu sorgen. Die Abmessungen des stehenden Guts und der Schoten sind gut dokumentiert: Die Fock- und Genuaschoten haben jeweils eine Länge von 11,6 Metern bei einem Durchmesser von 14 mm, die Großschot misst 28,9 Meter bei demselben Durchmesser und die Spinnakerschot hat eine Länge von 25,5 Metern. Die benetzte Fläche des Rumpfbodens beträgt etwa 419 Quadratfuß, und das Verdrängungsverhältnis von 1.418 Pfund pro Zoll zeugt von einem Rumpf, der sich bei zunehmender Last bewusst absenkt. Ihre berechnete Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 6,6 Knoten, was unter dem theoretischen Limit von 7,5 Knoten für einen Verdrängerrumpf dieser Länge liegt. (1)
Unterbringung und Einsatzzweck
Die zugrunde liegenden Kennzahlen deuten auf ein Boot hin, das als Fahrtenyacht für das Wohnen an Bord konzipiert ist. Die Wasserkapazität von 100 Gallonen und die Kraftstoffkapazität von 60 Gallonen unterstützen längere Küsten- und Offshore-Passagen eher als Wochenendregatten. Das Ketsch-Rigg und der moderate Tiefgang halten sie für die meisten Marinas zugänglich.
Das Fazit
Die Trident Voyager 38 ist eine von Primrose entworfene Fahrtenyacht mit sachlichem, dokumentiertem Charakter. Die Zahlen beschreiben ein Boot, das eher für Komfort und Reichweite als für Geschwindigkeit gebaut wurde, mit einem Ketsch-Rigg, das das Segeln mit kleiner Crew belohnt, und einem Tiefgang, der das Erkunden flacher Ankerplätze einlädt. Sie ist eine unkomplizierte GFK-Fahrtenyacht, deren Stärken in Stabilität und Praktikabilität liegen.
Vorteile
- Belegter Rumpf aus massivem GFK und Flossenkiel mit moderatem, lastabhängigem Tiefgang
- Ketsch-Rigg mit dokumentierten Schotmaßen für einfaches Austauschen der Takelage
- Komfortorientierte Kennzahlen (Komfort-Ratio 25,4, Kenterungsverhältnis 2,03)
Nachteile
- Die berechnete Höchstgeschwindigkeit (6,6 Knoten) liegt deutlich unter dem theoretischen Rumpfgeschwindigkeitslimit







