Design und Konstruktion
Die Rumpfform mit einem Tiefgang von 2,5 Fuß ermöglicht es, das Boot mit einem Pfahl und einer Latte in flache, weiche Kanalufer zu schieben. Die Breite von unter fünf Metern, vermutlich nahe 4,54 Metern, bedeutet, dass sie sich mit nur Fendern und einer Auflageplatte vor den Schleusentoren durchschleusen lässt. Die Wasserkapazität von 65 Gallonen und ein Kraftstofftank aus Edelstahl vervollständigen die Ausrüstung; ein Eigner ließ den Tank komplett leeren. Große, flache Innenflächen mit wenigen Kurven machen den Austausch des Deckenhimmels unkompliziert. (1)
Rigg und Handhabung
An der Pinne bietet die Quest 33 ein kleines Steuerrad mit Sichtfenstern unmittelbar dahinter, die Gangschalter tief am Steuerstand und den Hebel zum Drehen des Außenborders direkt vor dem Skipper. Dieser Außenborder ermöglicht es, das Boot unter Segeln allein in einen Hafen zu steuern, ohne Motorunterstützung. Erste Katamaran-Eigner fanden sie leicht zu segeln, und bei Windstärken bis zu 6 Beaufort hielt ein Reff sie gut kontrollierbar, was nie Sorgen wegen schlechten Wetters bereitete. Auf raumen Kursen oder vor dem Wind ist sie komfortabel; am Wind ist ihre Bewegung ruckartig und unruhiger als bei einer Einrumpfyacht. (1)
Unterbringung
Die große Breite sorgt für flache, offene Räume; die kompakte Aufteilung der Steuerzentrale bringt die Hafenbedienung direkt an die Hand. Ihr geringer Tiefgang bedeutet, dass das Boot problemlos an Kanalufern oder Schleusen auf Binnenwasserstraßen festmachen kann.
Bekannte Schwachstellen
Ein einziger Punkt für den Eigner im Bereich Wartung ist der vorsorglich zu reinigende Kraftstofftank aus Edelstahl. Häufig wird von Eignern berichtet, dass sich das Boot am Wind etwas unruhig bewegt – ein typisches Phänomen bei flachen Mehrrumpfbooten.
Das Fazit
Die Prout Quest 33 ist ein flachgehender, kanaltauglicher Katamaran, der sich mit gerefften Segeln auf offenen Gewässern bewegt und kaum Anforderungen an einen Segelanfänger stellt.
Vorteile
- Passt mit minimalem Seitenausleger durch Schleusen, wenn abgedeckt
- Der 2,5-Fuß-Tiefgang ermöglicht das Anlanden an flachen Sandbänken mit Pfahl und Planken
- Einfach einhand zu segeln; kann unter Segeln allein in den Hafen einfahren
- Steuerbar bis zu einer Stärke von 6 Bft., wenn gerefft
- Flache Oberflächen vereinfachen den Austausch des Deckenhimmels
Nachteile
- Unruhigere, ungleichmäßigere Bewegungen am Wind als bei einem Einrumpfboot
- Kleine Steuerrad mit Fenstern direkt dahinter schränkt die Sicht nach achtern ein






