Design und Konstruktion
Der Rumpf der Quest 31 ist aus massivem GFK gefertigt, einem Material, das im Laufe einer Segelsaison nur minimale Wartung erfordert. Das Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 2,18 ist der Schlüssel zu ihrem Volumen: Unter vergleichbaren Katamaranen macht dieses Verhältnis sie geräumiger als 99 Prozent aller anderen Entwürfe dieser Art. Sie ist in ihrer Konfiguration ein Zwillingskiel-Katamaran, und die Kombination aus einer Wasserlinie von 28,5 Fuß und einer Verdrängung von 7.000 Pfund ergibt ein Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 135. Dieser Wert ordnet sie in die Kategorie der „leichten Regattayachten“ ein, und eine leichte Verdrängung dieser Größenordnung bedeutet, dass sie weniger Segelfläche benötigt, um sich zu bewegen, und schneller beschleunigt als schwerere Boote. Die Rumpfgeschwindigkeit von 7,15 Knoten und das Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 19,37 passen logisch zu diesen Zahlen und beschreiben ein Boot, das für ein leichtes Seeverhalten und nicht für maximale Tragkraft gebaut wurde.
Rigg und Handhabung
Auf dem Wasser prägt der geringe Tiefgang des Quest 31 von etwa 2,6 bis 2,9 Fuß sein Verhalten in engen Häfen und bei der Wahl der Ankerplätze. Sie kann in flache Marinas einfahren, die für tiefere Kielboote gesperrt sind, und die geringe Verdrängung, die sie zu einer leichten Regattayacht macht, sorgt für höhere Beschleunigungen unter einem moderaten Segelplan. Mit einem einzelnen 15-PS-Yanmar-Diesel ist die Motorisierung proportional zu einem 7.000-Pfund-Katamaran, der eher für Küstenfahrten und entspanntes Fahrtensegeln als für lange Offshore-Törns unter Motor ausgelegt ist. Das 443 Quadratfuß große Masttoppslup-Rigg wird auf einer Breite von 14,25 Fuß gehandhabt, was ihr im Vergleich zur Länge mehr Innenraum- und Cockpitbreite bietet als fast alle Konkurrenten dieser Größe. (1)
Unterbringung
Unter Deck besticht die Quest 31 durch den Raum, den das Verhältnis von Länge zu Breite von 2,18 bietet, was sie geräumiger macht als 99 % ähnlicher Segelkatamarane. Sie verfügt über 227 Liter Frischwasser – 59 US-Gallonen oder 49 imperiale Gallonen –, was eine Eigneraufteilung mit drei Kabinen oder eine Charter-Verschaltung im 31-Fuß-Rumpf ermöglicht. Die in der Standardbeschreibung angegebene Wasserkapazität von 60 Gallonen stimmt mit diesem Wert überein und unterstreicht ein Boot, das für Wochenenden und Küstenfahrten mit kleiner Crew konzipiert ist und nicht für langfristige Autarkie. Die Katamaran-Plattform bietet zwei Rümpfe voller Wohnraum und eine Salonzentrierung, die Einrumpfboote dieser Länge nicht erreichen können. (1)
Das Fazit
Die Quest 31 ist ein kleiner britischer Katamaran aus der Eröffnungsphase der Quest-Linie. Sie wurde aus massivem GFK gebaut und bietet mit ihrer breiten Aufteilung fast jeden direkten Konkurrenten im Raumangebot übertreffend Platz. Ihr geringer Tiefgang durch die Kimmkiele und ihre leichte Verdrängung machen sie zu einem einfach zu handhabenden und zu slippenden Boot, auch wenn die Kategorie der Leichtregattayachten sie in erster Linie als Küstenkreuzer positioniert.
Vorteile
- Der geringe Tiefgang von 2,59–2,89 Fuß ermöglicht den Zutritt zu Marinas, die für tiefere Boote gesperrt sind
- Das Verhältnis von Länge zu Breite von 2,18 macht sie geräumiger als 99 % vergleichbarer Katamarane
- Der solide GFK-Rumpf erfordert nur minimale saisonale Wartung
- Die leichte Verdrängung sorgt für eine schnelle Beschleunigung unter einem moderaten Rigg
Nachteile
- Die geringe Verdrängung und die bescheidene Kraftstoffkapazität eignen sich eher für den Küstenbereich als für Langstrecken auf See
- Die Konfiguration mit Zwillingskiel sollte hinsichtlich der Befestigungssicherheit bestätigt werden








