Design und Konstruktion
Mit einer Länge über alles von 17 Fuß 2 Zoll und einer maximalen Breite von voller acht Fuß ist die Nomad für ihre Länge ein breiter Rumpf, und diese Breite bildet die Grundlage sowohl für ihre Stabilität als auch für das enorme Volumen der Plicht. Der gut verarbeitete Rumpf wiegt je nach Quelle zwischen 625 und 550 Pfund; die leichtere Angabe wird auf die Sandwichkonstruktion von Rumpf und Deck zurückgeführt. Das Rigg wiegt 650 Pfund, was das Boot zwar nicht ganz auf das Dach eines Autos bringt, aber absolut trailerbar macht. Ein aufholbares Schwert und ein klappbares Ruder vereinfachen das Trailern und Lagern, und das ausgestellte Deck – an die RS300 erinnernd – verleiht dem Überwasserschiff einen modernen, sportlichen Look. (1)
Rigg und Handhabung
Das fraktionierte Slup-Rigg ist für ein schnelles Einhand-Aufstellen konzipiert: Der Mast kann von einer Person in etwa 20 Minuten aufgerichtet und das gesamte Setup inklusive des 174 Quadratfuß großen Segelplans vorbereitet werden. Fallen, Schoten und Segelkontrollen sind übersichtlich und gut durchdacht. Die Großschot wird weg vom Bug und zum Steuermann geführt, sodass die Crew frei von der Arbeitsleine bleibt. Die Fock wird über eine Rollfock für einfaches Einrollen und Ausrollen gesteuert, und ein erfahrener Segler kann die Nomad auch bei anspruchsvollem Wetter einhand beherrschen. Mast und Baum bestehen aus Aluminium von Proctor, die Decksbeschläge stammen von Harken, und es gibt keine Trapezleinen oder Ausreitgurte, die den Familienanspruch erschweren würden. (1)
Segelgarderobe und Leistung raumschots
Die Standardsegel sind North 3DL, hergestellt mit der Rotary-Molding-Technologie der Marke, abgeleitet von der Regatta-Serie 3DL für große Boote, die sich sowohl auf dem kommerziellen Markt als auch auf dem Regattabahn-Anker bewährt hat. Das Großsegel und die Fock zusammen bieten 172 Quadratfuß. Auf raumen Kursen lässt sich ein asymmetrischer Spinnaker – in der Produktbeschreibung mit 180 Quadratfuß angegeben und auf den Ausstellungsschiffen über einen ausfahrbaren Sprit angeschlagen – leicht setzen, bedienen und bergen. Er ist zudem so gesegelt und getakelt, dass er bei dem breiten, stabilen Rumpfanker echte Geschwindigkeit generiert. (1)
Unterbringung und Cockpit
Das Cockpit ist breit und aufgeräumt, mit bequemen Sitzen, die ausreichend Platz für vier Erwachsene oder zwei Erwachsene und eine Gruppe von Kindern bieten, und das Boot ist für bis zu sechs Personen zum Ankern ausgelegt. Vier große Backskisten im Cockpit bieten reichlich Stauraum, und zwei wasserdichte Kajüten vorne sorgen für zusätzliche Sicherheit für Ausrüstung und den Auftriebsanker. (2)
Bekannte Schwachstellen und Klassenstatus
Die Nomad kann in den meisten Regionen nicht in PHRF-Flotten eingetragen werden, was ihre Attraktivität für Regattasegler einschränkt, obwohl das Boot selbst ein leistungsorientiertes Designanker ist. Es ist keine Einheitsklassen-Regattastruktur geplant, sodass potenzielle Eigner es rein als Daysailer und gemütliches Spielzeug auf raumen Kursen betrachten sollten und nicht als Aufsteiger-Regattaboot. (1)
Das Fazit
Die Nomad ist ein durchdacht konstruierter trailerbarer Daysailer, der die körperlichen Anforderungen eines Skiffs gegen den Platz und die Stabilität eintauscht, die eine Familie erwartet, ohne auf das agile Segelverhalten eines modernen Performance-Rumpfes zu verzichten. Ihr Ein-Person-Riggen, das serienmäßige High-Tech-Segeltuch und das mühelose Spinnakerhandling machen sie zu einem zugänglichen Boot für Segler, die Geschwindigkeit ohne Crew aus Sportlern suchen. Die größten Einschränkungen sind das Fehlen von Regatten im Klassenverband und die Ineignung für PHRF.
Vorteile
- Breiter, stabiler 17-Fuß-Rumpf mit einer geräumigen, freien Plicht für bis zu sechs Personen
- Einhand-Aufbau in etwa 20 Minuten mit sauberen, gut durchdachten Bedienelementen
- Serienmäßige North 3DL-Segel und leicht zu bedienender asymmetrischer Spinnaker
- Das aufholbare Schwert und das klappbare Ruder vereinfachen den Trailertransport und die Lagerung
Nachteile
- In den meisten Regionen nicht für PHRF-Regatten zugelassen
- Kein Einheitsklassen-Regattaprogramm geplant
- Nicht transportabel auf dem Dach eines Autos bei einer Rigg-Gewicht von 650 Pfund








