Design und Konstruktion
Raymond Wall zeichnete die Nicholson 48 mit einem massiven GFK-Rumpf und Deck, das von Halmatic laminiert wurde. Sie verfügt über 4.545 kg (10.025 Pfund) Bleiballast bei einer Verdrängung von 14.180 kg (31.300 Pfund) und einer Breite von 3,94 Metern (12,92 Fuß) bei einer Länge von 14,50 Metern (47,67 Fuß). Das Boot genießt den Ruf, ein gut gebautes, elegantes und zuverlässiges Ankergeschütz zu sein. Eigner nennen Schönheit, Langlebigkeit und die Fähigkeit, jedem Wetter zu trotzen, als Gründe für ihre Zuneigung. (1)
Rigg und Handhabung
Die Nicholson 48 ist eine klassische Ketsch mit einem durchgesteckten Mast. Bei einer Länge in der Wasserlinie von 34,33 Fuß und einer Segelfläche von 746 Quadratfuß benötigt sie viel Tuch für ordentliche Geschwindigkeit und ist bei leichtem Wind langsam und untertakelt. Sie ist ein schweres und stabiles Boot, das raue See und starken Wind verträgt – nicht agil, aber sicher und berechenbar. Eigner schätzen ihre Vielseitigkeit für Küstentörns, Offshore-Passagen oder das Leben an Bord.
Unterbringung
Kojen für bis zu acht Personen sind in vier Kabinen untergebracht: ein Doppelbett achtern, ein Doppelbett im Vorschiff und eine Einzelkoje neben dem Durchgang. Zwei Nasszellen sind vorhanden, eine davon mit Dusche. Die Segelzeitschriften lobten den geräumigen und komfortablen Innenraum.
Bekannte Schwachstellen
Der durchgesteckte Mast erfordert mehr Wartung und Inspektionen, da er zu Undichtigkeiten oder Korrosion im Rumpf führen kann. Eigner berichten von geringer Geschwindigkeit, hohen Wartungskosten und begrenzten Ersatzteilen.
Das Fazit
Eine kleine Serie von Hochsee-Ketschen für Komfort und Berechenbarkeit statt für Geschwindigkeit, wobei der durchgesteckte Mast das Hauptaufmerksamkeitsgebiet beim Wartungsaufwand darstellt.
Vorteile
- Schwere, stabile GFK-Rumpf mit Bleiballast für Hochseepassagen
- Acht Schlafplätze in vier Kabinen mit zwei Nasszellen, davon eine mit Dusche
- Ruf für Zuverlässigkeit und gutes Seeverhalten
Nachteile
- Langsam und untertakelt bei leichtem Wind; benötigt viel Segelfläche
- Der durchgesteckte Mast lädt ohne regelmäßige Inspektion zu Undichtigkeiten oder Korrosion ein
- Hohe Wartungskosten und eingeschränkte Ersatzteilverfügbarkeit









