Konstruktion und Bauweise
Die Mason 53 ist auf einem langen Flossenkiel mit Skeg-aufgehängtem Ruder und einem massiven GFK-Rumpf gebaut, der bei einer Verdrängung von 38.600 Pfund 14.360 Pfund Bleiballast trägt – ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 37,2, das sie fest im Bereich der schweren Fahrtenyachten positioniert. Ta Shing baute die massiven Rümpfe und Decks, und Eigner, die das Boot intensiv nutzen, schätzen die daraus resultierende solide Bauweise. Die Rumpf-Deck-Verbindung und die strukturellen Schotten zeugen von einer robusten Fahrtenyacht-Bauweise. Die spätere Verwendung von Vinylesterharz anstelle von Polyester durch die Werft markiert zwar die Bauepoche, verändert jedoch den wesentlichen Charakter des Bootes nicht. Der Entwurf wird nicht mehr produziert; einige Quellen schätzen die Zahl der während der siebenjährigen Bauzeit gebauten Einheiten auf etwa 30 bis 40 Stück.
Rigg und Handhabung
Sowohl die Version mit Achter- als auch mit Mittelcockpit konnte als Kutter oder als Ketsch mit Stagsegel getakelt werden, was den Eignern Flexibilität bei der Segelplanung für kleine Crews oder schweres Wetter bietet. Auf dem Wasser ist sie gut ausgewogen, agil und stabil. Sie meistert Leichtwind ebenso wie schwere See mühelos und erreicht bei günstigen Winden bis zu 9 Knoten Geschwindigkeit. Ein Bugstrahlruder und ein kraftvoller Motor machen sie leicht zu manövrieren und anzulegen. Einfache Handhabung wird von Eignern als einer ihrer bleibenden Stärken genannt. In einem Artikel im Sail Magazin von 1984 beschrieben Rezensenten sie als „eine Yacht von ungewöhnlicher Anmut und Stil“, die „wie im Traum segelt“. Cruising World bezeichnete sie später in ihrer Bewertung von 1998 als hervorragend verarbeitetes Boot mit hervorragenden Segeleigenschaften. (1)
Unterbringung
Die Mason 53 wurde in zwei Versionen angeboten – mit einem Achtercockpit mit einem größeren Hauptsalon und einer kleineren Achterkabine sowie mit einem Mittelcockpit mit einem kleineren Hauptsalon und einer größeren Achterkabine mit eigener Nasszelle. Beide Versionen teilen ein komfortables Interieur mit reichlich Stauraum und Schlafplätzen. Das Boot bietet bis zu sechs Schlafplätze in drei Kabinen: eine V-Koje im Vorschiff, eine Doppelkoje achtern (oder zwei Einzelkojen bei der Mittelcockpit-Version) und eine Kabine mittschiffs mit oberer und unterer Koje, die von zwei Nasszellen bedient wird. Eigner schätzen besonders das geräumige Layout und den reichlichen Stauraum. Die große Plicht verlängert den Wohnbereich nach draußen.
Bekannte Schwachstellen
Eigner berichten bei älteren Rümpfen über Leckagen, Korrosion und veraltete Systeme – typische Probleme eines älteren Fahrtenyachts und keine strukturellen Mängel.
Das Fazit
Die Mason 53 ist eine ernsthafte Langfahrtyacht aus der Zusammenarbeit von Ta Shing und Al Mason. Sie kombiniert einen schwer ballastierten Rumpf aus massivem GFK mit einem flexiblen Ketsch- oder Kutterrigg sowie einem wirklich geräumigen Innenraum mit drei Kabinen. Professionelle Tester lobten über zwei Jahrzehnte hinweg ihr Seeverhalten und ihre Bauqualität, und Eigner schätzen ihre einfache Handhabung und ihren Ruf als Blauwasserboot. Die geringe Stückzahl bedeutet, dass jeder Rumpf eine sorgfältige Kaufentscheidung erfordert, und das Alter der Flotte bringt die üblichen Wartungsarbeiten durch Lecks, Korrosion und veraltete Systeme mit sich.
Vorteile
- Gut ausgewogenes, direktes Handling mit einfacher Anlegemöglichkeit dank Bugstrahlruder
- Flexibles Kutter- oder Stagsegel-Ketsch-Rigg für das Fahrtensegeln
- Drei-Kabinen-Layout mit reichlich Stauraum und bis zu sechs Kojen
- Solide Ta Shing-Bauweise mit eingegossenem Bleiballast
Nachteile
- Wartungsaufwand: Undichte Stellen, Korrosion, veraltete Systeme auf älteren Rümpfen
- Geringe Stückzahlen begrenzen die Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt









