Design und Konstruktion
Die Rumpfform ist zweckmäßig und nicht dekorativ. Minimale Überhänge nutzen die 33 Fuß Segellänge optimal aus, während der Mittelbereich eine leichte Steigung zeigt, die nach achtern abnimmt und sich im Vorschiff zu einem V-förmigen Eintritt verjüngt, kombiniert mit einem Heck im Stil der J/24 und J/35. Flosse und Ruder sind typisch für die J Boats-Familie, und das Profil des Bootes ist aufgeräumt und einfach. Über der Wasserlinie ist das Deck ein typisches J Boats-Deck mit minimalem Unterwasserschweifprofil und einem kastenförmigen kleinen Kajütaufbau; sein Vorteil ist, dass es die erforderliche Stehhöhe bei minimalem Platzbedarf bietet und das Deck frei für optimale Bewegungsmöglichkeiten lässt. Das Deck ist im Cockpitbereich nicht mit Sülls oder Umlenkblechen überladen, und das sogenannte Jacuzzi-Cockpit – benannt nach seinen abgerundeten Ecken – ist lediglich ein Fußraum für den Rudergänger und einen Trimmer, mit Fußstützen neben dem Traveller der Großschot, um dem Rudergänger das Aufrechtstehen bei Wind zu erleichtern.
Rigg und Handhabung
Vorn gibt es ein Fußreling, das achtern durch eine Genuaschiene entlang des Geländers ersetzt wird, und das zweifach-salingierte Rigg verfügt über leicht zurückgepfeilte Salingen. Verschwindende Stützstagen sind Standard, was vermutlich mit einem Bullet-Block an den Püttingen und etwas Bungeekordel erreicht wird. Ab Werk wurde das Boot mit einem Rod-Rigging, einem hydraulischen Achterstag und Harken-Ruderlager ausgestattet. Die Leistung am Wind ist hervorragend; sie verleiht der J Boats-Familie ein extrem solides Gefühl auf Kurs mit genügend Vortrieb, um das Gefühl zu haben, das Boot selbst zu steuern. Der ausgewogene und effektive Leistungsbereich des Entwurfs ist direkt auf diese mittelschwere Verdrängung zurückzuführen. (1)
Unterbringung
Im Inneren setzt das Layout auf Funktionalität statt auf Schnickschnack. Der Innenraum könnte für eine kleine Familie beim Fahrtensegeln komfortabel sein, mit guten Kojen und einer halboffenen Nasszelle – mehr nicht. Ein Esstisch ist optional, ebenso wie ein abnehmbarer Vorschiffskoje mit Polstern und einer Persenning – beides hängt von den Ambitionen des Eigners beim Fahrtensegeln ab und wird nicht durch die Klasse vorgegeben.
Regatta-Identität und Eignerschaft
Die strengen Klassenvorschriften sind darauf ausgelegt, die Unterhaltskosten für eine konkurrenzfähige J/33 zu minimieren – genau das ist der Sinn eines Bootes, dessen Zielmarkt Segler sind, die sich auf engagierte Einheitsklassenregatten sowie Einsätze in den IMS- und PHRF-Flotten freuen. Das erste der neuen J/33s segelt bereits bei Regatten, und es wird erwartet, dass dieses neue J-Boot sehr wettbewerbsfähig sein wird. Als Hilfsmotor dient ein Volvo 2002 mit 18 PS Diesel, mit 15 Gallonen Kraftstoff und 30 Gallonen Wasser – bescheiden, aber angemessen für ein Boot, das so gut performt, dass man kaum negative Gefühle haben kann. (1)
Das Fazit
Die J/33 ist eine auf ihre Aufgabe fokussierte 33-Fuß-Regattayacht, die den Glanz des Innenraums gegen Regatta-Effizienz und ein sauberes, leicht zu segelndes Deck eintauscht. Sie besitzt einen mittelschweren Rumpf mit einem V-Vorschiffseintritt und dem typischen Ruderverhalten der J-Familie, ausgestattet mit Klassenregeln, die die Kosten für das Einheitsklassen-Segeln im Zaum halten.
Vorteile
- Leichter bis mittelschwerer Rumpf mit 8.100 lb und einem D/L von 165 für ein ausgewogenes Leistungsspektrum
- Sehr solides Gefühl am Wind mit reichlich Reserven beim Segeln unter Druck
- Klassenvorschriften, die auf minimale Wartungskosten im Regattabetrieb ausgelegt sind
- Das typische Deck der J Boats lässt maximalen Bewegungsspielraum für die Crew
Nachteile
- Der Innenraum ist schlicht; Esstisch und Vorpiek sind optionale Extras, keine Standardausstattung
- Die Plicht ist nur für den Steuermann und einen Trimmer dimensioniert, nicht für eine vollständige Crew










