Design und Konstruktion
Die ursprüngliche 25 hatte einen keilförmigen Kajütaufbau, der das Innenraumvolumen einschränkte, und die Breite von 8 Fuß – gewählt, damit das Boot getrailert werden konnte – verengte den Wohnraum weiter. Im Jahr 1975 erschien eine Variante mit Hubdach (Pop-Top) und einem kastenartigeren Kajütaufbau. Nachdem das Originalmodell 1976 vom Markt genommen wurde, wurde die Version mit Kastenaufbau ohne Pop-Top zum Standard. Rumpf, Rigg und die Innenraumaufteilung des Pop-Top blieben im Wesentlichen unverändert. Später wurde der Spiegel stärker vertikal ausgerichtet, was Platz in der Plicht schuf und die Montage eines Außenborders erleichterte. Practical Sailor bewertete den Rumpf als strukturell ausreichend für geschützte Gewässer, und Eigner, die über Boote berichteten, die zwischen 1978 und 1981 gebaut wurden, fanden sie im Allgemeinen mindestens etwas besser verarbeitet als die davor oder danach gebauten Boote. (1)
Rigg und Seeverhalten
Als Flossenkiel-Masttoppslup zeigt die 25 mindestens durchschnittliche Leistung und Stabilität. Die Version mit tiefem Tiefgang ist die richtige Wahl für bessere Leistung und größere Stabilität vor Anker. Unter PHRF weist das Boot mit Flossenkiel einen Wert von etwa 222 auf, während die Version mit geringem Tiefgang bei rund 230 liegt. Sie opfert Spitzenleistung oder Stabilität und leidet zudem unter übermäßigem Abdriftverhalten. Das Am-Wind-Seeverhalten wird durch Wanten beeinträchtigt, die an der Kante befestigt sind, sowie durch eine ausgeprägte Luvgierigkeit, die sich verstärkt, je weiter das Boot krängt. Der Flachkiel war die einzige Werftoption neben der Standardausrüstung, und der tiefe eiserne Kiel belohnt eine saubere Profilierung des Unterwasserschiffs bei einem Refit. (1)
Unterbringung
Der ursprüngliche Keil-Riggkasten beschränkte den Platz, aber die späteren Modelle mit Box-Rigg erhöhten die Stehhöhe von 5 Fuß 2 Zoll auf 5 Fuß 8 Zoll, und Practical Sailor attestierte der 25 eine gute Wohnlichkeit – Kojen, eine separate Nasszelle und eine einklappbare Pantry zum Kochen. Die Plicht ist jedoch für Tagestouren mit mehr als drei oder vier Personen an Bord zu kurz und eng, und das Süll sitzt zu niedrig, um dem Rücken eines sitzenden Seglers Halt zu bieten. (1)
Bekannte Schwachstellen
Der kritischste Mangel ist die Unzulänglichkeit eines Außenborders als Hilfsantrieb auf einem Boot von 4.500 Pfund mit erheblichem Windwiderstand, das mehr Leistung benötigt, als ein vernünftiger Außenborder unter Anker liefern kann. Einbauruder sind selten: Abgesehen von einer kurzlebigen Yanmar-Einzelzylinder-Diesel-Option und vom Eigner nachgerüsteten Saildrives wurde die 25 nicht mit Einbaumaschinen angeboten. Eigner berichten zudem über Gelcoat-Probleme – Haarrisse, Hohlräume und Porosität – und die gestreifte rutschfeste Gelcoat-Decksoberfläche verschlechtert sich mit der Zeit. Etwa die Hälfte der Skipper der 25 und 27, die die Fragebögen von Practical Sailor ausfüllten, gibt an, unter Osmose (Blasenbildung) am Unterwasserschiff zu leiden, und deren Behebung kann 10 % oder mehr des Wiederverkaufswerts des Bootes kosten. Das Durchbiegen von Deck und Plichtboden ist ein weiterer häufig genannter Kritikpunkt, und Spiel im Ruderschaft ist bei Booten aus den Jahren 1977–1980 üblich; für die Spur zwischen dem Schaft und der Ruderkoker gibt es keine einfache Lösung. (1)
Refit und Eignerschaft
Ein sinnvoller Refit-Weg führt über das Nachlackieren des Polyurethans, das Abschleifen der Unterseite des Eisenkiels, die Erneuerung der Kojenpolster und die Auswahl guter Segel, um sowohl das Aussehen als auch den Spaß am Ankern zu steigern. Von Anfang an wurden diese Boote von Hunter mit Segeln, Festmacher, Fendern und dem erforderlichen Sicherheitsausrüstung voll ausgestattet verkauft, sodass eine gebrauchte 25 mit dem Nötigsten ankommt – obwohl die geringe Breite trotz dieser Konstruktionsabsicht für den Trailertransport unpraktisch war und das Boot am besten als Gebrauchtkauf geeignet ist, wenn maximale Boot-zu-Budget-Verhältnisse im Vordergrund stehen. (1)
Das Fazit
Die Hunter 25 ist eine volumenstarke kleine Regatta-/Fahrtenyacht, die in einer Ära minimaler Werftänderungen für ihre Länge eine bemerkenswerte Wohnlichkeit bot. Ihr tiefgehender Kiel sorgt für akzeptable Stabilität unter Segeln, aber das Defizit beim Außenborder-Antrieb, die Neigung zu Gelcoat- und Osmoseproblemen sowie die Enge in der Plicht sind ernsthafte Nachteile. Für einen preisbewussten Segler in geschützten Gewässern ist ein gut gepflegtes Exemplar mit tiefem Tiefgang und nachgerüstetem Innenborder der ideale Kompromiss.
Vorteile
- Über 2.000 gebaut; einfacher, voll ausgestatteter und erschwinglicher Einstieg in den Bootsbesitz
- Gute Wohnlichkeit mit separater Nasszelle und panzerbarer Pantry auf einem 25-Fuß-Boot
- Die Version mit tiefem Tiefgang bietet bessere Leistung und Stabilität als die Flachvariante
Nachteile
- Der Außenborder ist für das Bootsgewicht und den Windwiderstand unzureichend dimensioniert
- Haarrisse im Gelcoat, Blasen an der Unterseite, Decksflexibilität und Spiel im Ruderschaft sind häufig
- Enges Cockpit mit niedrigen Sülls; die geringe Breite ist für den Trailertransport ungeeignet








