C&C 25 — Informationen, Bewertung, technische Daten

C&C·1973·C&C Yachts
C&C 25 drawingWerftzeichnung
Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
25.16' · 7.67 m
Verdr.
4.300 lbs · 1.950 kg
Erstes Baujahr
1973

Die C&C 25 ist eine 25,16 Fuß lange Masttoppslup, deren Bau aus GFK von C&C Yachts im Jahr 1973 begann, wobei Robert Ball als Konstrukteur der Serie gilt. Als Boot mit moderatem Gewicht von 4.300 Pfund und 1.900 Pfund Bleiballast auf einem festen Flossenkiel mit 3,75 Fuß Tiefgang fällt sie im LeichtbootSegelbereich an. Eine Länge in der Wasserlinie (LWL) von 20,67 Fuß verleiht ihr eine theoretische Rumpfgeschwindigkeit von 6,09 Knoten, und ihr PHRFDurchschnittshandicap von 222 ordnet sie zu den schnelleren Booten der Midget Ocean Racing Class ein, zu der auch die Mark I gehört.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
25,16 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
20,67 ft
Breite
8,58 ft
Tiefgang
3,75 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Am Spiegel aufgehängt
Ballast
1.900 lbs (Blei)
Verdrängung
4.300 lbs
Wasserkapazität
10 gal
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
26,5 ft
Unterliek Großsegel
10 ft
Vorsegeldreieck Höhe
31,5 ft
Vorsegeldreieck Basis
11 ft
Vorstaglänge (geschätzt)
33,37 ft
Segelfläche
306 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
18,51
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
44,19
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
217,37
Komfort-Ratio
17,23
Kenterungsverhältnis
2,11
Rumpfgeschwindigkeit
6,09 kn

Design und Konstruktion

Die Mark I zeigt einen fast ununterbrochenen Übergang vom Kajütdach bis zum Bugdeck – eine Linie, die Kritiker der damaligen Zeit dem Boot einen spürbar veralteten Look verpassten. Unter diesem schlichten Deck ist die Konstruktion durchdacht: Das Kajütdach ist gut isoliert, und ein Schott mit einer lächerlich großen Breite stützt den Mastfuß. Der Rumpf selbst besteht überwiegend aus GFK mit Holzverzierungen, und das am Spiegel aufgehängte Ruder ist so robust wie der Rest des Bootes und hervorragend ausbalanciert. Die Mark II, die Anfang der 1980er Jahre eingeführt wurde, behielt die gleiche Rumpfform wie das Original bei, erhielt jedoch ein moderneres Aussehen mit einer nach vorn erhöhten Fahrerkabine und einem etwas tieferen Kiel. (1)

Rigg und Handhabung

Die C&C 25 ist als Masttoppslup mit den Standardmaßen I 31,50 Fuß, J 11 Fuß, P 26,50 Fuß und E 10 Fuß getakelt. Der Segelplan der Mark I umfasst ein 136 Quadratfuß großes Großsegel sowie Genuas und Vorsegel bis zu etwa 262 Quadratfuß, ergänzt durch asymmetrische Spinnaker (ca. 432 Quadratfuß) und klassische Spinnaker (ca. 534 Quadratfuß). Anstatt eines Travellers läuft die Großschot zu einem Blöckchen auf jeder Seite des Spiegels und endet an einer Curry-Klemme, was das Cockpit frei hält. Das geteilte Achterstag lässt sich zudem ohne übermäßiges Abfallen leicht trimmen. Auf dem Wasser ist sie sehr stabil und steif. Wie Testsegler in SailSavvy berichteten, bewegte sie sich mit einer 150-Genua und dem Standardgroßsegel bei 15 bis 20 Knoten Wind souverän nach vorn und erreichte vor Anker auf Halbwindkurs 7,5 Knoten. Ihre geringe Aufrichtbarkeit im Kenterfall ist der Preis für diese hohe Steifigkeit. (1)

Unterbringung

Im Inneren lässt sich die Mark I aufgrund ihrer 10-Gallonen-Frischwasserkapazität am besten als Boot für Tagestouren verstehen. Die V-Koje ist recht komfortabel, obwohl der niedrige Decksaufbau eine leichte Klaustrophobie auslöst, und die Steuerbord-Sitzbank lässt sich bis etwa zur Größe einer Doppelkoje ausziehen. Die Nasszelle befindet sich an Backbord ohne Waschbecken oder Dusche, gegenüber einem Schrank, während die Pantry über den Niedergang geteilt ist: ein Pumpbrunnen mit Waschbecken an Backbord und eine Kühlbox mit Herdfläche an Steuerbord. Ein kleiner, drehbarer Tisch bietet Platz für vier Personen in einer Position und lässt sich für mehr Raum zur Seite schwenken. Ein einziger Stufeabgang vom Cockpit offenbart einen überraschenden Vorratsraum. Es gibt keine Achterkojen, aber zwei große Backskisten erstrecken sich unter den Bodenbrettern des Cockpits, und ein zusätzlicher Bereich vor dem Spiegel im Heck beherbergt eine Batterie, einen Kraftstofftank für den Außenborder und einen Zedernkorb. Ein Erwachsener von über 1,80 m kann sich auf beiden Seiten des Cockpits ausstrecken.

Bekannte Schwachstellen

In den Quellen werden keine strukturellen Mängel oder systematische Fehler für die C&C 25 dokumentiert. Die wichtigsten Einschränkungen sind eher dem Konzept als einer fehlerhaften Bauweise geschuldet: Ihre geringe aufrichtende Kraft bei Kenterung bedeutet, dass ein Sonnenschuss sofortige Crew-Aktion erfordert, und die Wasserkapazität von nur 38 Litern (10 Gallonen) begrenzt das Boot auf Tagestouren oder sehr kurze Küstentörns. Der veraltete Neigungswinkel des Kajütaufbaus ist eine optische Schwäche der Epoche, kein struktureller Mangel. Der Stauraum im Spiegel, die Backskisten und die geteilte Pantry sind praktisch, spiegeln aber die minimalistische Ausstattung des Bootes für das Wohnen an Bord wider.

Das Fazit

Die C&C 25 Mark I ist eine steife, schnelle MORC-Klasse-Slup mit ehrlicher Bauweise und einem ausgewogenen Spiegelruder. Sie belohnt Segler, die Windverhältnisse meistern und einfache Kontrolle über das Cockpit statt Luxus in der Kabine suchen. Die Mark II verfeinerte das Aussehen und den Kiel, ohne den bewährten Rumpf zu verändern. Sie ist eher ein Boot für Tagestouren als für anspruchsvolle Reviere – gemessen an Tankkapazitäten, nicht an Seetüchtigkeit.

Vorteile

  • Sehr stabil und steif mit einem gut ausbalancierten, robusten Ruder
  • Segelt bei Wind besser als ihr PHRF-Rating von 222, auf Halbwind erreichte 7,5 Knoten
  • Tiefe Backskisten und Stauraum im Spiegel
  • Geteiltes Achterstag und am Spiegel aufgehängte Großschot halten die Plicht frei

Nachteile

  • Geringe Aufrichtfähigkeit bei Kenterung
  • Die Wasserkapazität von nur 38 Litern (10 Gallonen) begrenzt sie auf den Tagestörnsbereich
  • Veraltete Linie des Kajütaufbaus bei der Mark I
  • Keine Achterkojen und kein Waschbecken oder Dusche im Nassbereich

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