Design und Konstruktion
Michel Dufours 35-Fuß-Yacht verfügt über einen Rumpf aus massivem GFK mit einem Deck im Balsaholzkern – eine Kombination, die die ursprüngliche Besprechung als eine der ersten GFK-Komposityachten beschreibt, die nach modernen Maßstäben mit besonders großzügigen Laminatstärken gebaut wurden. Das Balsasandwich im Überwasserschiff erleichtert das Überwasserschiff, während das Gewicht niedrig gehalten wird, was laut derselben Quelle den aufrichtenden Moment verbessert. Unter Wasser trägt ein eingegossener Flossenkiel etwa 2,6 Tonnen Ballast bei einer Gesamtverdrängung von fast 6.300 kg. Das Ruder hängt an einem Skeg mit einem langen, tiefen Profil und geringer Fläche. Mit einer Breite von über 11 Fuß wirkt die Rumpfform eher wie eine stabile, voluminöse Fahrtenyacht als wie ein agiler Regattakutter. (1)
Rigg und Handhabung
Die Dufour 35 ist als Masttoppslup getakelt und trägt ein 25 Quadratmeter großes Großsegel sowie eine mittlere Genua von 49 Quadratmetern, ergänzt durch eine Genua für Starkwind von 43 Quadratmetern und eine Sturmfock von 7,5 Quadratmetern für schwächere Bedingungen. Ein zweites Vorstag am Bug ermöglicht das Setzen von Vorsegeln, Yacks und Sturmfocken im Vorschiff, was dem Boot praktische Optionen bietet, wenn das Wetter sich verschlechtert. Eine frühere Testbericht bezeichnet sie als liebesam segelndes Boot am Wind und merkt an, dass sie bei mittlerem und anhaltendem Wind hervorragt und ihre Qualitäten voll entfaltet, sobald die wahre Windgeschwindigkeit 12 bis 15 Knoten übersteigt. Ab 20 Knoten segelt sie, gut gerefft und mit dem richtigen Vorsegel, kraftvoll und bleibt dabei weich auf dem Ruder. Die Quelle fasst sie als sicheres, extrem seetüchtiges Boot zusammen, das auch in anspruchsvollem Seegang Komfort bieten kann.
Unterbringung
Im Innenraum wird die Dufour 35 mit einer einzelnen Kabine und einer Nasszelle beworben, doch dieselbe Quelle gibt an, dass sie bis zu acht oder neun Personen beherbergen kann und eine Stehhöhe von rund 1,9 Metern bietet. Die Besprechung charakterisiert sie als besonders maritimes Boot mit überraschend großzügigen und komfortablen Volumina – eine Beschreibung, die zu einem Entwurf passt, der die Anzahl privater Kabinen zugunsten eines offenen, geselligen Innenraums aufgibt. Ihre ursprüngliche Frischwasserkapazität von 300 Litern und 130 Liter Kraftstoff ermöglichten ausgedehnte Törns für eine Crew dieser Größe.
Ausrüstung und Antrieb
Die originale Motorisierung besteht aus einem Volvo Penta MD2B mit 25 PS – eine bescheidene Leistung bei einer Verdrängung von 6.300 kg, aber im Einklang mit einem Boot, bei dem die Segelleistung und nicht die Motordrehzahl im Vordergrund stand. Der 130-Liter-Kraftstofftank und der 300-Liter-Wassertank runden das autarke Fahrtensegler-Paket ab, das durch die Kabinenaufteilung und die Seetüchtigkeit versprochen wird.
Das Fazit
Die Dufour 35 ist ein Produkt ihrer Zeit: extrem solide gebaut, breit und auf See leise und leistungsfähig, mit einem Rigg, das erfahrenes Segeln bei starkem Wind belohnt. Nach modernen Maßstäben ist sie kein Leichtwind-Renner, aber ihr Volumen, ihre Seetüchtigkeit und ihr eingegossener Kiel machen sie zu einer seriösen Langstrecken-Fahrtenyacht für alle, die Substanz über Glitzer setzen.
Vorteile
- Großzügige Rumpf-Laminatstärke und Sandwichdeck mit Balsakern für hohe Steifigkeit und aufrichtenden Moment
- Eingegossener Flossenkiel mit ca. 2,6 Tonnen Ballast bei einer Verdrängung von 6.300 kg
- Seetüchtiges, weiches Ruderverhalten bei anhaltendem und starkem Wind
- Viel Innenraumvolumen mit ca. 1,9 m Stehhöhe und Kojen für bis zu 9 Personen
Nachteile
- Bescheidene 25 PS Volvo MD2B bei hoher Verdrängung
- Ein-Kabinen-Layout trotz hoher Anzahl an Kojen
- Entfaltet ihre Segelleistung erst ab 12–15 Knoten Windstärke (TWS)







