Design und Konstruktion
Der Rumpf der DB-1 ist aus GFK gefertigt, mit einer massiven Laminatstruktur statt eines Sandwichkerns, und der Kiel besteht aus Bleiballast. Dehler baute das Boot während seiner klassischen Produktionsära mit einer Monocoque-Rumpf-Deck-Verbindung, bei der Deck und Rumpf im Formwerkzeug direkt zusammenlaminiert wurden. Die Zahlen zeugen von einem Boot, das sowohl auf Steifigkeit als auch auf Volumen getrimmt ist: Ein Längen-Breiten-Verhältnis von 2,97 setzt eine Breite von 11,2 Fuß gegenüber einer Länge von 33,1 Fuß ein, was sich in ungewöhnlich viel Innenraum widerspiegelt. Vergleiche aus dieser Ära stuften sie als geräumiger ein als 73 % ähnlicher Konstruktionen, während ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 41 % – höher als die Hälfte vergleichbarer Segelboote – und 3.525 Pfund Blei ihr einen Ballast-Verdrängungs-Verhältniswert von fast 48 verleihen. Eine benetzte Fläche von etwa 344 Quadratfuß und ein Immersionsverhältnis von nahezu 1.033 Pfund pro Zoll beschreiben einen Rumpf, der unter Last berechenbar sattigt. (1)
Rigg und Handhabung
Das fraktionierte Slup-Rigg trägt laufendes Gut mit festen Längen statt nur mit Segeldimensionen. Die empfohlenen Schotlängen reichen von 10,1 Metern für die Fock und Genua bei einem Durchmesser von 12 mm über eine 25,3 Meter lange Großschot mit demselben Durchmesser bis hin zu einer 22,2 Meter langen Spinnakerschot-Ankerleine. Diese Werte deuten auf einen Masttopp-gerechten Decksplan hin, der um handhabbare, reproduzierbare Leitungen herum gebaut ist. Mit einer theoretischen Rumpfgeschwindigkeit von 6,9 Knoten und einem Tiefgang, der je nach Beladung zwischen etwa 1,88 und 1,98 Metern liegt, gehört die DB-1 zur tiefgehenden Seite ihrer Größenklasse – eine Eigenschaft, die sie zwar auf große Marinas beschränkt, sich aber in Form von Kursstabilität und aufrichtendem Moment auszahlt. (1)
Unterbringung
Der größte Vorteil der DB-1 bei der Aufteilung ist das Volumen dort, wo es zählt. Dieselben breiten Proportionen, die zu einem Längen-Breiten-Verhältnis von 2,97 führten, sorgten auch für eine Kabine mit mehr Platz im Vorschiff als bei den meisten Konkurrenzbooten dieser Ära. Für ein 33-Fuß-Boot aus dem Jahr 1980 ist diese relative Raumlichkeit der entscheidende Vorteil für das Wohnen an Bord und das Wochenendsegeln – und sie unterscheidet das Boot klar von schmaleren Zeitgenossen, die aus Regattayachten abgeleitet wurden.
Das Fazit
Die DB-1 ist eine von van de Stadt entworfene Performance-Fahrtenyacht, die auf den spartanischen Innenraum vieler 3/4-Tonner echtes Volumen setzte, ohne dabei auf ein hohes Ballastverhältnis und einen seegängigen, tiefen Flossenkiel zu verzichten. Sie ist ein Produkt aus der klassischen Formbau-Ära von Dehler.
Vorteile
- Mehr Innenraum als bei 73 % vergleichbarer Konstruktionen
- Hohes Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 41 %, das die Hälfte ähnlicher Boote übertrifft
- Blei-Flossenkiel mit tiefem, lastabhängigem Tiefgang für hohe Stabilität
- Kontinuierliche GFK-Rumpf-Deck-Verbindung durch die Formbauweise
Nachteile
- Der Tiefgang von 1,88–1,98 m (6,2–6,5 Fuß) beschränkt sie auf große Marinas










